Chainlink (LINK) steigt um knapp 10 % nach Sturz auf zeitweise 6,87 USDT

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IN KÜRZE
  • Chainlink (LINK) lässt sich von einem herben Sturz auf 6,87 USDT nicht beeindrucken

  • Der Preisverlauf darf als bullisch gewertet werden und ein Bruch des Allzeithochs gilt als möglich

  • Widerstand findet sich bei 8,90 USD (Allzeithoch), Unterstützung bei 6,15 und 4,80 USDT

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Während Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) am 02. August herbe Verluste hinnehmen mussten, schien sich Chainlink (LINK) von einem plötzlichen Crash nicht weiter stören zu lassen.

Mit knapp 10 % Preissteigerung konnte Chainlink (LINK) am gestrigen 02. August 2020 glänzen. Damit zählt LINK zu den größten Gewinnern des zeitweisen Crash vom gestrigen Sonntag. Während Bitcoin und Ethereum immer noch versuchen an vorherige Höhen anzuknüpfen, sieht LINK einem womöglich bullischen Preisverlauf über das erst gesetzte Allzeithoch hinaus entgegen.

Chainlink (LINK) startet mit guter Performance in die neue Woche

Mit einem bullischen Durchbruch eines Widerstands bei 4,85 USDT am 06. Juli begann der rasante Aufwärtstrend von Chainlink (LINK). Die Rally führte den Preis direkt bis zum neuen Allzeithoch am 15. Juli bei 8,90 USDT. Seither schien der Preis nachzulassen, wie wir in unserer vorherigen Analyse festhielten. Am 28. Juli dann erreichte der Preis zeitweise 6,87 USDT. Laut den Kerzenkörpern scheint es so, als hätten die Bullen den Markt bei rund 7 USDT für sich zurückerobern können. Als Folge stieg der Kurs erneut an.

Quelle: Tradingview

Die Stundencharts zeigen keine erkennbaren Umkehrsignale mehr, bisher. Die Price Action zeigt, wie LINK nach dem zeitweisen Sturz auf 6,87 USDT unverzüglich die Kursmarke bei 8 USDT als Unterstützung zurückeroberte.



Quelle: Tradingview

Social Sentiment auf Twitter scheint positiv

Krypto-Twitter darf bei Kursanalysen natürlich nicht fehlen. Auf unserer Recherche stießen wir auf einen Tweet von Krypto-Trader Cheds (@BigCheds). Obwohl LINK erst ein Allzeithoch erreichte gibt Cheds an, dass der Preis durchaus höher steigen könnte. Denn der erneute Test der Widerstandszone beim Allzeithoch biete sich förmlich an für Chartmuster wie z.B. eine Tassen-Formation oder auch eine bullische Triangel.

Zwar hat sich bislang kein solches Muster gebildet, doch bieten Tests der Zone bei 8,90 USDT sich in der Tat für solche Muster an, sofern der Kaufdruck ausreichen sollte, um das Allzeithoch zu toppen. Zudem erwarten mehrere Analysten eine Verlagerung der Investitionen von Bitcoin und Ethereum hin zu Altcoins. Und die Performance von LINK dürfte dafür qualifizieren, einen Teil dieser Verlagerungen abzubekommen. Die Entfernung zum Allzeithoch lag zum Zeitpunkt dieses Artikels bei 6,21 %.

Zeus Capital beschuldigt Chainlink des Betruges

Auch fundamental betrachtet bleibt LINK stabil. Ein Bericht von Zeus Capital versuchte zwar Chainlinks Kryptowährung als „Scam“ und „Pump & Dump“ Token hinzustellen. Bisher blieben diese Anschuldigungen allerdings ohne Effekt auf den Kursverlauf. In dem Bericht hieß es unter anderem:

Hinter der schimmernden Fassade eines millionenschweren Projekts, enthüllten wir Anzeichen von absoluten Desinteresse, die Technologie zu entwickeln. Auch entdeckten wir ein Team, das nicht in der Lage ist abzuliefern, was die aktuelle Marktkapitalisierung des Tokens verspricht. Zudem eine Serie an Marktmanipulationen gepaart mit Lügen, die auf naive Investoren abzielen.

Wie angemerkt scheint der Bericht sich bisher nicht auf die Lage auf den Charts auszuwirken. In einem erwartbar bullischen Szenario steht LINK dem Widerstand des Allzeithochs bei 8,90 USDT gegenüber. Im Fall von bärischen Szenarien finden sich die nächsten Unterstützungen bei 6,15 und 4,80 USDT. Erstere Unterstützungszone wird durch das 0,618 Fibonacci Level verstärkt, welches als häufiges Umkehrlevel bekannt ist. 4,80 USDT hingegen gilt als Kernunterstützungszone für den bullischen Trend.

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