ConsenSys kündigt ETH Staking-Plattform für institutionelle Investoren an

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IN KÜRZE
  • ConsenSys kündigt ETH Staking für Investoren an

  • Pilotprogramm zu Codefi Staking findet u.a. mit Binance, Huobi und Crypto.com statt

  • Krypto-Börsen fiebern mehr Staking-Angeboten entgegen

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ConsenSys, die Firma des Mitgründers von Ethereum Joseph Lubin, kündigte jüngst eine ETH Staking-Plattform für institutionelle Investoren an. Die Nachfrage nach Staking-Plattformen nimmt vor dem Launch von Ethereum 2.0 mehr und mehr zu.



ConsenSys kündigte am 16. Juni 2020 an, dass ETH Staking für institutionelle Investoren kommen wird. Die Firma des Mitgründers von Ethereum (ETH), Joseph Lubin, kommt damit der steigenden Nachfrage nach Staking in der Ethereum-Szene nach. Diese Nachfrage steigt vor dem Launch von Ethereum 2.0 immer weiter an. Zum Pilotprogramm von Codefi Staking kommen Namen wie Binance, Crypto.com, DARMA Capital, Huobi Wallet, Matrixport und Trustology zusammen.

Wechsel auf Proof-of-Stake verlangt nach kreativen Lösungen

Die Ethereum-Szene fiebert dem Wechsel vom energiefressenden Proof-of-Work zum effizienteren Proof-of-Stake Protokoll schon seit Langem entgegen. Der Übergang von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake stellt dabei die gesamte Ökonomie von Ethereum auf den Kopf. Denn jeder mit mindestens 32 ETH wird Staking betreiben können. Es braucht ein Minimum von 16.384 Personen, die insgesamt 524.288 ETH staken. Das ist Voraussetzung für die Ethereum 2.0 Blockchain.



Es muss also eine Balance gefunden werden, um die Gesundheit des Netzwerks beizubehalten. Sollte Staking zu wenig attraktiv wirken, könnte das Netzwerk Gefahr laufen zu wenige Staker zu finden. Eine zu große Attraktivität hingegen könnte zu hohen Kosten aufseiten des Netzwerks führen. ConsenSys möchte ganz klar die Nase bei der Findung dieser Balance vorne haben. Besonders in Zusammenarbeit mit institutionellen Investoren. Nicht zuletzt lud ConsenSys für ein erstes Pilotprogramm der Codefi Staking API namhafte Größen der Krypto-Branche ein.

ConsenSys’ Codefi Staking setzt auf institutionelle Investoren

Binance, Crypto.com, DARMA Capital, Huobi Wallet, Matrixport und Trustology sollen ConsenSys sowohl beim Design, als auch der Entwicklung der Staking-Application helfen. Aufgebaut ist Codefi Staking auf bekannter ConsenSys Software. Investoren sollen mit der Staking API in der Lage sein so barrierefrei wie möglich zu staken, sobald Ethereum 2.0 auf dem Mainnet live geht. Codefi Staking basiert auf der Programmiersprache Java und die Entwicklung findet mithilfe des PegaSys Teku Enterprise Ethereum 2.0 Client statt.

Gerade die Einladung großer Krypto-Börsen zum ersten Pilotprogramm ist ein kluger Schachzug von ConsenSys. Gerade Exchanges können kaum darauf warten ihre Hände an mehr Möglichkeiten zum Staken zu bekommen. Denn das ist eine nette Einnahmequelle, indem ein Teil der Profite der Staking-Kunden für die eigene Kasse abgezwickt wird. Und in Zeiten von Nullzinspolitik sehen die Prozente beim Staking fast schon umwerfend aus.

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