Jim Cramer deutet an: Michael Saylor hat Bitcoin geschadet, MicroStrategy steuert durch ein Meer aus FUD

  • Jim Cramer deutet an: Michael Saylor hat Bitcoin „vernichtet“, nachdem MicroStrategy Rekordverluste mit BTC verbucht
  • Michael Saylor bestätigt: Der jüngste Bitcoin-Abverkauf liegt am Kapitalfluss in KI, nicht an fundamentaler Schwäche von BTC
  • Die Vorzugsaktie STRC von MicroStrategy fiel unter 95 USD, da der Investorenfokus auf MSTR steigt.
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Jim Cramer hat in den sozialen Medien einen spitzen Kommentar abgegeben und angedeutet, dass Michael Saylor „Bitcoin zerstört hat“, während sich Strategy gleichzeitig mit FUD rund um die Aktie, die Vorzugsaktien und die Treasury auseinandersetzen muss.

Wir erklären, was Cramer gesagt hat, welcher kleine Bitcoin-Verkauf zu dieser Diskussion geführt hat und warum MSTR und STRC jetzt echte Stresssignale zeigen.

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Warum Cramer jetzt Michael Saylor und Strategy angreift

Strategy ist das Unternehmen, das früher MicroStrategy hieß und sich auf Bitcoin als Treasury spezialisiert hat. Es besitzt mehr als 843.000 BTC und ist damit der größte institutionelle Halter von Bitcoin. Der Kommentar des CNBC-Moderators „Wer hat Bitcoin zerstört?” wird allgemein so verstanden, dass er Saylors Akkumulationsstrategie kritisiert.

Das Timing hat die FUD verstärkt. In dieser Woche gab Strategy bekannt, dass erstmals seit 2022 etwa 32 BTC verkauft wurden. Damit wurden rund 2,5 Millionen USD eingenommen, um Dividenden für die Vorzugsaktien zu finanzieren.

Auch wenn dieser Verkauf nur einen sehr kleinen Teil des Bestands darstellt, ist er dennoch ein Bruch mit dem Prinzip des Unternehmens, niemals zu verkaufen. Diese symbolische Änderung hat über Nacht eine Welle von Aufmerksamkeit in den Krypto-Medien und bei traditionellen Wall-Street-Experten ausgelöst.

BeInCrypto berichtete, dass Saylor den jüngsten Rückgang beim Bitcoin-Kurs auf eine Kapitalrotation in Richtung KI zurückführt und nicht auf fundamentale Schwäche von BTC. Zudem hob er etwa 4 Milliarden USD an Bitcoin-ETF-Nettoabflüssen seit dem 14. Mai hervor.

Cramers Kommentar sorgte in der Krypto-Community für Aufsehen. Saylor hat viele treue Anhänger für seinen maximalistischen Einsatz für Bitcoin. Der erfahrene Marktkommentator ist zudem bekannt für seine konträren Einschätzungen, die immer wieder die gängige Krypto-Investitionsthese infrage stellen.

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Unterstützer entgegnen, dass der letzte Verkauf kaum ins Gewicht fällt und eher auf Liquiditätsbedarf zurückgeht. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die Bitcoin-Investition von Strategy im gleichen mehrjährigen Zeitraum tatsächlich schlechter als der S&P500 abgeschnitten hat und so die Diskussion neu entfacht wird.

Wie MSTR und STRC derzeit echte Stresssignale senden

Die Stimmung der Investoren hat sich im gesamten Strategy-Kapitalstock schnell eingetrübt. Die Aktie MSTR ist deutlich von den Höchstständen zurückgefallen. Das zeigt, wie eng das Unternehmen mit der täglichen Kursentwicklung von Bitcoin auf den globalen Märkten verbunden ist.

Auch die variabel verzinsliche, unbefristete Vorzugsaktie STRC ist auf unter 95 USD gefallen. Renditeorientierte Investoren überprüfen ihr Engagement erneut, denn die Volatilität der zugrunde liegenden Krypto-Bestände stellt die bewährten Stabilitätsmechanismen von STRC gerade auf die Probe.

Das strukturelle Modell wird aktuell auf die Probe gestellt. Strategy sammelt durch Aktienemissionen und strukturierte Vorzugsaktien wie STRC Bitcoin an. Dieses Modell hat in bullischen Phasen sehr starke Gewinne gebracht, verstärkt nun aber die Verluste in risikoscheuen Marktphasen.

Das Ziel der Vorzugsaktienstruktur sind hohe Renditen bei gleichzeitigen Mechanismen, die den Kurs um 100 USD stabilisieren sollen. Dieses Gleichgewicht wird schwieriger zu halten, wenn Bitcoin deutlich unter dem Durchschnittspreis von Strategy notiert.

Saylor und das Unternehmen haben signalisiert, dass sie an ihrer Treasury-Strategie festhalten. Sie betrachten die Rückgänge als vorübergehend. Allerdings sorgt die Mischung aus nicht realisierten Verlusten, dem symbolischen ersten Verkauf, Cramers Skepsis und der Schwäche von STRC gerade für besonders viel FUD.

Alle blicken nun darauf, ob Strategy mit dieser Überzeugung trotz anhaltender Volatilität durchhält. Im sich wandelnden Bereich der Unternehmens-Bitcoin-Bilanzen rufen selbst kleine Veränderungen inzwischen große Aufmerksamkeit von allen Seiten des Marktes hervor.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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