DeFi Daily: Nexus Mutual startet “Shield Mining“

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IN KÜRZE
  • Nexus Mutual startet ein gemeinsames Liquidity Mining Programm mit Keep Network.

  • Ethereum 2.0 hat erneut Probleme mit seinem jüngsten Testnet.

  • Der LEND Token migriert zu AAVE.

  • promo

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Nexus Mutual startet ein gemeinsames Liquidity Mining Programm zusammen mit dem Bitcoin Wrapper von Keep Network.



Die Smart Contract Versicherungen, welche von Nexus Mutual möglich gemacht wurden, sind bereits ein unverzichtbarer Bestandteil des DeFi-Ökosystems. Nun will Nexus weitere Anreize setzen, um die Plattform zu verwenden.

Nexus + Keep = Shield Mining

Bei den Versicherungspolicen von Nexus Mutual bilden die Besitzer von NXM Tokens die Gegenpartei. Diese können ihre Tokens staken und damit für einen Smart Contract bürgen. Dafür erhalten sie die Hälfte der Versicherungsprämie, können aber ihren Einsatz verlieren, falls ein Schadensfall eintritt.



Einer der Smart Contracts, die durch Nexus geschützt sind, ist der Bitcoin Wrapper von Keep Network. Ähnlich wie bei WBTC kann man auch hier Bitcoins verpacken und als ERC-20 (tBTC) Token auf der Ethereum Blockchain verfügbar machen.

Staker, welche für Keep bürgen, erhalten durch das Shield Mining Programm nicht nur ihren Teil der Versicherungsprämie, sonder auch KEEP Tokens. Insgesamt schüttet das Programm 750.000 KEEP (~600.000 USD) aus.

Nexus folgt damit den Fußspuren von ForTube und BurgerSwap, welche ebenfalls ein gemeinsames Liquidity Mining Programm haben. Dort können Nutzer für das bereitstellen von Liquidität gleichzeitig FOR und BURGER farmen.

Ethereum Testnet: Zurück ans Reißbrett

Auf dem Medalla Testnet dauerte es immerhin noch zehn Tage bis zur Havarie. Das Spadina Testnet, welches eine “Generalprobe“ für den finalen Start der Ethereum 2.0 Beacon Chain darstellen sollte, überlebte nicht einmal 24 Stunden.

Ein internes Dokument des Entwicklerteams wurde geleakt, welches die Probleme mit Spadina offenbart. Der Prysm Client, welcher zuvor bereits für die Probleme auf Medalla sorgte, erhielt kein Update, um Spadina zu unterstützen.

Dazu kommt, dass nur wenige Test-Staker auf Spadina aktiv waren. Das Vertrauen in Ethereums Proof of Stake Netzwerk scheint zu schrumpfen. Die Entwickler werden in den nächsten Tagen ein weiteres Testnet mit dem Namen Zinken starten, auf dem hoffentlich alle Probleme behoben sind.

LEND heißt jetzt AAVE

Aave, als eine der ersten Lending-Plattformen migriert ihren LEND Token. Eigner können ihre Tokens zum Kurs von 100 zu 1 in AAVE umtauschen. AAVE hat eine Gesamtversorgung von 16 Millionen Tokens. Dies reicht aus, um alle 1,3 Mrd. LEND abzulösen und legt weitere 3 Millionen AAVE als Reserve an.

Mit diesem Schritt steigt Aave auf eine vollständig dezentrale Governance um. Zusätzlich können AAVE Eigner ihre Tokens in einem Smart Contract, genannt Security Module anlegen, um die Kreditplattform gegen Defizite abzusichern. Als Anzreiz dafür schüttet die Plattform täglich weitere 400 AAVE aus.

Marktbericht

DeFiPulse berichtet derzeit ein Total Value Locked (TVL) von 11,04 Mrd. USD (-0,9 %). Der DeFiPulse Index steht bei 98,58 (-0,5 %).

Die größten DeFi-Plattformen sind derzeit Uniswap (2,18 Mrd., +3,7 %), Maker DAO (1,92 Mrd., -0,5 %), Aave (1,50 Mrd., -1,3 %) und Curve Finance (1,21 Mrd., -1,2 %).

Laut CoinMarketCap haben Yield Farming Plattformen ein TVL von 3,95 Mrd. USD.  Die größten Plattformen sind Uniswap (1,70 Mrd.), Curve Finance  (660 Mio.), SushiSwap (339 Mio.) und yearn.finance (305 Mio.).

Stand: 1. Oktober 2020, 2:13 Uhr.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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