Derivatemarkt-Report von TokenInsights ist raus

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IN KÜRZE
  • Der Krypto-Derivatemartk boomt, oder?

  • Welche Krypto-Börsen sind besonders stark frequentiert?

  • Und mehr Details zum Handel mit Derivaten.

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Alleine im 2. Quartal 2020 lag das Gesamtvolumen im Derivatemarkt bei über 2 Billionen USD. Im Vergleich zum 1. Quartal 2020 ist das eine Steigerung von 2,6 %, im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von satten 165 %. Und nun zeigen jüngste Daten von TokenInsight, dass diese 2 Billionen USD noch locker Luft nach oben haben in der zweiten Jahreshälfte. Wie? Durch neue Geschäftsmodelle von ambitionierten Krypto-Börsen wie z.B. Bingbon, XBG, HBTC oder auch Phemex.



Wenngleich 2 Billionen USD schon Unmengen an Geld sind, im Vergleich zum Gesamtvolumen des Kassamarkt stellt diese Summe lediglich 27 % dar. Die bloßen Anteile des Derivatemarktes sind hier aber weniger interessant als der Kontext. Denn der Handel am Kassamarkt schrumpfte um 18 % im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres, während der Rückgang sogar 25 % zum Vorjahreszeitraum beträgt. Der Derivatemarkt wächst aber gleichzeitig. Und das nicht wenig!

Der Großteil der Derivatemarktes sitzt bei den “großen 5” Krypto-Börsen

Huobi scheint dabei sehr bleibt zu sein bei einem Volumen von über 433 Mrd. USD. Binance kommt knapp dahinter auf Platz 2 mit mehr als 336 Mrd. USD. Danach folgen OKEx (~243 Milliarden USD), BitMex (~203 Milliarden USD) und Bybit (~105 Milliarden USD). Doch der Derivatemarkt wird voller und voller. Ja, die großen 5 beherrschen den Markt bisweilen immer noch, doch viele kleinere Projekte entstehen und suchen sich ihre Nische. Und diese kleinen Krypto-Börsen können noch wesentlich flexibler mit ihren Geschäftsmodellen spielen, als das bei de etablierten Börsen der Fall ist.



Unter diesen kleineren Börsen ist auch Bingbon, mit einem Tradingvolumen von rund 30 Mrd. USD im Derivatehandel. Dabei macht sich die Krypto-Börse den USDC zunutze, welcher mit den regulatorischen Bedingungen in Südost-Asien einhergeht. Zudem setzt die Börse auf das beliebte Copy Trading, also das einfache Übernehmen der Tradingstrategie anderer Trader. Das gibt vor allem Neulingen eine einfache Art und Weise an (hoffentlich) profitable erste Handelspositionen zu gelangen.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Kleinere Projektbeispiele im Bereich Derivate

Ein anderes Beispiel der kleineren Projekte ist ZBG. Diese Börse setzt ihren Fokus auf Lehrmaterial für die Nutzer. Dieser Fokus führte bisweilen zu 2,5 Mio. Seitenbesuchern im Monat mit einer durchschnittlichen Verweildauer von annähernd 15 Minuten. Zudem führte dieser Ansatz zu mehr als 30 Mrd. USD an Tradingvolumen im Bereich der Derivate.

HBTC auf der anderen Seite versucht ein Alleinstellungsmerkmal durch den Rückkauf des hauseigenen HBC Coin zu schaffen. Effektiv betrachtet kommen Nutzer, die HBC Coins halten, so in den Genuss am Umsatz der Krypto-Börse teilzuhaben. Phemex baut dagegen auf ein ganz anderes Alleinstellungsmerkmal, nämlich Mitgliedschaften. Sog. “Member” müssen dann keine Transaktionsgebühren mehr am Kassamarkt bezahlen. Dabei zielt das Geschäftsmodell klar auf diejenigen Trader ab, die größere Summen handeln.

Es sind diese Alleinstellungsmerkmale, mit denen diese kleinen Krypto-Börsen in einem sehr stark umkämpften Markt bestehen und wachsen. Gleichzeitig bedeuten teils immense Unterschiede zwischen den einzelnen Börsen auch härteren Wettbewerb. Für die Trader auf der anderen Seite bedeuten diese Unterschiede eine breitere Auswahl an Handelsplattformen, wenngleich regelmäßig Tradingbudgets von einer Börse auf die nächste verschoben werden müssen.

 

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