Deutsche Bank: „Bitcoin ist zu groß zum Ignorieren“

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IN KÜRZE
  • Die Deutsche Bank veröffentlicht ein Paper über Bitcoin.

  • Und erklärt, dass die nächsten 2-3 Jahre für die Zukunft von Bitcoin ausschlaggebend sind.

  • Ende des Jahres 2021 soll es neue Regulierungen geben.

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Auch die Deutsche Bank kann Bitcoin nicht länger ignorieren. Mit einer Marktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar sieht die Deutsche Bank weiteres Wachstumspotenzial.



In einem 18 Seiten langen Bericht der Deutschen Bank über Bitcoin mit dem Namen „The Future of Payments: Series 2 Part III. Bitcoins: Can the Tinkerbell Effect Become a Self-Fulfilling Prophecy?“ heißt es:

„Kurzfristig ist Bitcoin hier, um zu bleiben. Und der Wert wird volatil bleiben.“



Erstellt wurde der Bericht von Deutsche Bank Research, die Finanzforschungstochter des globalen Bankengiganten Deutsche Bank. In dem Bericht geht es um die Haupttreiber des momentanen Bullruns. Die Forscher gehen davon aus, dass der Bitcoin Preis weiter steigen wird, solange mehr Vermögensverwalter, Unternehmen und andere Großinvestoren in die älteste Kryptowährung investieren.

Entsprechend soll es Ende des Jahres 2021 mit einer aktualisierten Regulierung weitergehen. Des Weiteren zeigt der Bericht auf, dass Zentralbanken und Regierungen verstärkt an ihren eigenen digitalen Währungen (CBDCs) arbeiten.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Deutsche Bank: Bitcoin als Investitionsobjekt

Die Deutsche Bank geht davon aus, dass rund 30 Prozent der Transaktionen bei Bitcoin in Zusammenhang mit Zahlungen für Güter oder Dienstleistungen stehen. Bei den restlichen 70 Prozent soll es ausschließlich um Bitcoin als Investitionsobjekt gehen.

„Aufgrund seiner immer noch eingeschränkten Handelbarkeit wird erwartet, dass Bitcoin äußerst volatil bleibt. Einige zusätzliche große Käufe oder Markteintritte könnten das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage erheblich beeinträchtigen.“

In zwei oder drei Jahren soll sich dann aber ein Konsens über die Zukunft von Bitcoin herauskristallisieren. Bis dahin wird der Bitcoin Preis laut Deutsche Bank vom Tinkerbell-Effekt gezeichnet sein.

„Der Wert von Bitcoin wird weiter steigen und fallen, je nachdem, was die Leute für Wert halten. Dies wird manchmal als Tinkerbell-Effekt bezeichnet. Ein anerkannter wirtschaftlicher Begriff, der besagt, dass etwas umso wahrscheinlicher ist, je mehr Menschen daran glauben. Basierend auf Peter Pans Behauptung, dass Tinkerbell existiert, glaubten die Kinder, dass sie existiert.“

Der Bitcoin Preis wird weiter steigen

In dem Bericht führt die Deutsche Bank auch an, dass Bitcoin oftmals für tot erklärt wurde:

„Seit 2010 wurde Bitcoin ungefähr 400 Mal für tot erklärt. Die Zahl solcher Proklamationen erreichte 2017 ihren Höhepunkt, aber der Trend ist rückläufig; 2020 gab es die wenigsten Prognosen für Bitcoins Tod seit acht Jahren.“

Gleichzeitig soll der Bitcoin Preis weiter ansteigen. Kernpunkt des Wachstums ist der Zugang von Hedgefonds und anderen institutionellen Anlegern. Wie BeInCrypto berichtete, versucht VanEck einen Bitcoin ETF in den USA durch die SEC genehmigen zu lassen. Sollte die SEC den Bitcoin ETF genehmigen, könnten viele US-amerikanische Großinvestoren in Bitcoin einsteigen.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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