In dieser Kolumne geht es Woche für Woche um Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, die sich im Kryptoversum durch besonders interessante Ansichten oder Aktionen hervorgetan haben.

Meine Krypto-Person der Woche ist Elizabeth Stark. Sie ist nicht nur Dozentin für Informatik an der Yale University und Professorin an der NYU, sondern auch Fellow im Coin Center, der führenden Organisation für digitale Währungspolitik. Nebenbei ist Elizabeth auch Beraterin bei Chia, einem Unternehmen, das ein neues Blockchain-Protokoll auf der Grundlage von Raum- und Zeitnachweisen erstellt.

Übrigens war sie auch Gastwissenschaftlerin bei Yales Information Society Project und war Unternehmerin bei Stanford StartX. Elizabeth ist Harvard-Absolventin und setzt sich stark für die Freiheit des Internets ein. Das ist aber noch längst nicht alles. Denn sie ist auch die Mitbegründerin und CEO von Lightning

Labs.

Was macht Elizabeth eigentlich nicht?

Elizabeth Stark gründete die Harvard Free Culture Group und war Mitglied des Board of Directors von Students for Free Culture. Außerdem war sie Chefredakteurin des Harvard Journal of Law & Technology. Menschenrechte scheinen ihr auch wichtig zu sein, denn sie arbeitete auch mit den Harvard Advocates for Human Rights zusammen.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

In Sachen Cyberlaw unterrichtete sie über geistiges Eigentum, Technologie und Politik bis hin zu elektronischer Musik. Ferner forschte sie einige Jahre lang für das Berkman Center for Internet & Society in Harvard. Basierend auf ihrem umfangreichen Wissen hält Elizabeth weltweit Vorträge auf unzähligen Konferenzen. Während ihres Werdegangs hat sie einiges von der Welt gesehen und in Berlin, Singapur, Paris und Rio de Janeiro gelebt. Deswegen spricht sie neben Englisch auch Französisch, Deutsch und Portugiesisch.

Elizabeth und Lightning Labs

Besonders interessant ist, dass Elizabeth bei Lightning Labs ihr gesammeltes Wissen einsetzt.

Bei Lightning Labs geht es um ein Second Layer Protokoll und darum Bitcoin Transaktionen effizienter zu gestalten.

Zu einem anderen höchst interessanten Punkt, der in der heutigen Zeit immer wichtiger wird: Freie Meinungsäußerung. Stark ist eine der wichtigsten Organisatoren der Anti-SOPA-Bewegung, an der weltweit 18 Millionen Menschen beteiligt waren. Ferner ist Stark Mitbegründerin der Open Video Alliance, bei der es um freie Meinungsäußerung geht.

Und um ihr intellektuelles Kunstwerk zu komplettieren, fungiert Stark auch als Mentorin im Thiel-Stipendium. Dort unterstützt sie Schüler unter 23 Jahren, die die Schule nicht beenden und sich stattdessen lieber anderen Projekten widmen möchten. Ein starker Einsatz auf vielen verschiedenen Wegen für eine bessere Zukunft zu sorgen.

Und um Elizabeths Vision zusammenzufassen:

Die meisten Bitcoin-Nutzer der Zukunft werden noch nicht mal wissen, dass sie Bitcoin nutzen.

Mal sehen, wer in sieben Tagen auf den Thron der Krypto-Person der Woche klettert…