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Ehemaliger Twitter CEO Dorsey bezeichnet Ethereum als Wertpapier

2 min
Aktualisiert von Toni Lukic
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IN KÜRZE

  • Jack Dorsey wurde auf Twitter gefragt, ob er ETH als Wertpapier ansehe, woraufhin er überraschenderweise mit "Ja" antwortete.
  • Einige Anspielungen von Dorsey stellen seine tatsächlich Einstellung gegenüber der Blockchain-Branche infrage.
  • Laut SEC Vorsitzendem Gary Gensler brauchen die Vereinigten Staaten keine weiteren Kryptowährungen.
  • promo

Der ehemalige Twitter CEO und Krypto-Enthusiast Jack Dorsey bejaht in den sozialen Medien die Frage, ob Ethereum ein Wertpapier sei. Verliert die Industrie den Rückhalt?

Welcher Vermögenskategorie gehören Kryptowährungen an? Diese Frage bleibt nach wie vor eine der wichtigsten für die Zukunft der Branche. Nicht zuletzt, weil die US-amerikanische Börsenaufsicht (SEC) all ihre Anti-Kryptomaßnahmen auf dieser Unklarheit aufbaut.

Genau genommen geht es dabei um die Frage, ob Kryptowährungen, wie Ethereum, Wertpapiere sind. Falls ja, sollten sie auch als solche registriert werden. Da allerdings noch keine eindeutige Antwort darauf existiert, ist auch noch kein Token entsprechend registriert. Die SEC scheint die Frage für sich jedoch schon beantwortet zu haben und beschuldigt immer mehr US-Krypto-Unternehmen, nicht registrierte Wertpapiere zu verkaufen.

Diese müssen sich folglich vor Gericht verantworten; viele von ihnen ziehen daher in Erwägung, abzuwandern.

Jack Dorsey galt seit jeher als großer Bitcoin Enthusiast und befürwortete stets das Versprechen von Dezentralität und Blockchain. So unterstützte er beispielsweise die Entwicklung von Damos, dem “dezentralen Twitter”.

Als ihn jüngst ein Nutzer auf Twitter fragte, ob ETH ein Wertpapier sei, antwortete Dorsey mit “Ja”. In der Krypto-Community sorgte diese Antwort für Aufsehen.

Denn obgleich ihn Ethereum und andere alternative Kryptowährungen nie wirklich zu überzeugen schienen, wird der ehemalige Twitter CEO letztlich doch als Mitglied der Branche betrachtet.

Die Community scheint verwirrt und die ersten Memes in den Kommentaren lassen kaum auf sich warten:

Betrachtet Dorsey ETH und andere Altcoins als Scam?

Erst Anfang der Woche erhob die SEC Anklage gegen die Kryptobörsen Binance und Coinbase Global wegen angeblicher Verstöße gegen die Wertpapiervorschriften.

Als Binance CEO Changpeng Zhao (CZ) daraufhin einen Tweet mit den Worten “Gemeinsam stark” verfasste, antwortete Dorsey mit “Steady lads”.

Dies könnte als Anspielung auf einen berühmten Tweet von Do Kwon, dem Gründer von Terraform Labs, verstanden werden.

Kwon verwendete damals dieselben Worte, nachdem der hauseigene Stablecoin UST bis auf 0,035 US-Dollar fiel. Er wollte die Community damit beruhigen und gab im selben Zuge Bescheid, dass Reserven zur Rettung des Stablecoins schon bereitstünden. Allerdings endete das Geschehen in einer unvergesslichen Tragödie: Zahllose Investor:innen verloren ihr gesamtes Vermögen und Kwon stellte sich als Betrüger heraus. Daraufhin erlangte der Tweet des Terra-Gründers innerhalb kürzester Zeit Kultstatus.

Wollte Dorsey also CZ mit diesem Kommentar ähnliche Betrügereien unterstellen? Sieht der ehemalige Twitter CEO die Vorwürfe der SEC gegenüber Binance womöglich als gerechtfertigt?

Unterdessen erklärte der Vorsitzende der SEC, Gary Gensler, in einem Gespräch mit CNBC, dass die Vereinigten Staaten keine zusätzlichen digitalen Währungen benötigen. 

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Leonard Schellberg
Leonard Schellberg stieß im Jahr 2021 auf das Thema Kryptowährungen. Nachdem er sich ein fundiertes Wissen über den breiten Kryptomarkt angeeignet hatte, entwickelte er eine besondere Begeisterung für die Möglichkeiten der Distributed Ledger Technologie und Smart Contracts. Darüber hinaus hegt er ein großes Interesse für das globale Finanzsystem, Makroökonomie und Krypto-Trading. Noch während Leonard im Frühling 2022 seinen Bachelor in Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften an der...
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