El Salvador und die Bitcoin Adaption: UN-Kommission zeigt sich kritisch

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IN KÜRZE
  • El Salvador erntet Kritik von vielen Seiten.

  • Unter anderem von der Weltbank, der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und JPMorgans Analysten.

  • Paraguay schreckt das nicht ab - das Land möchte Bitcoin ebenfalls zum offiziellen Zahlungsmittel machen.

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El Salvador hat Bitcoin als erstes Land der Welt zum offiziellen Zahlungsmittel gemacht. Nun warnt die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) davor, dass die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ungeahnte Risiken birgt.

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Alicia Bárcena, Exekutivsekretärin von ECLAC, sieht in der Einführung von BTC als offizielles Zahlungsmittel eine Gefahr. Schließlich bringe dieser Schritt „viele makroökonomische, finanzielle und rechtliche Herausforderungen mit sich, was eine intensive Analyse erfordert“. Bárcena führt aus, dass bisher keine Studien zur Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel und die damit verbundenen Risiken und Vorteile existiere. Entsprechend ist nicht abzusehen, welche Nachteile dieser Schritt für das lateinamerikanische Land mit sich bringen könnte.

Bárcena erklärte:

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„Es ist auch klar, dass das Land beim Inkrafttreten dieses Gesetzes mit der Financial Action Task Force (FATF) konfrontiert sein könnte, der weltweit höchsten Behörde gegen Geldwäsche. Und das ist nur eines der Risiken.“

JPMorgan: El Salvador und Bitcoin stehen vor Herausforderungen

Und auch das Team von JPMorgan Chase & Co sieht El Salvadors Bitcoin Adaption überaus kritisch. Für die Analysten von JPMorgan liegt das Problem im Bitcoin-Handelsvolumen:

„Die tägliche Zahlungsaktivität in El Salvador würde ~ 4 % des jüngsten Transaktionsvolumens in der Chain und mehr als 1 % des Gesamtwerts der Token ausmachen, die im vergangenen Jahr zwischen Wallets transferiert wurden.“

Momentan liegt ein großer Teil der Bitcoins in Wallets, die lange keine Transaktionen mehr zu verzeichnen hatten. Entsprechend gehen die JPMorgan Analysten davon aus, dass die Anzahl der Wallets mit geringem Umsatz signifikant steigen könnte. Noch ist nicht klar, wie sich das auf El Salvador und das Bitcoin-Netzwerk auswirken wird. Allerdings ist jetzt bereits ersichtlich, dass das Lightning Network einen starken Anstieg an Transaktionen erlebt.

Zieht Paraguay nach?

„Ich bin hier, um Paraguay zu vereinen, deshalb haben wir mit Senator Fernando Silva Facetti beschlossen, zusammen den Bitcoin-Gesetzesentwurf am Mittwoch, 14. Juli zu präsentieren! Bleibt dran, denn es wird eine Mega-Überraschung für Paraguay und die Welt geben. Etwas RIESIGES wird kommen.“

Erklärte Paraguays Kongressabgeordneter Carlos Antonio Rejala Helman auf Twitter. Der Kongressabgeordnete hat auch sein Twitter-Profilbild geändert. Dieses zeigt ihn nun mit Laseraugen – was bedeutet, dass er den Bitcoin Preis in Höhe von 100.000 US-Dollar sieht.

In zwei Tagen könnte es also so weit sein und Paraguay könnte Bitcoin offiziell zum Zahlungsmittel erklären. Ferner möchte der Staat die Verantwortung für die Förderung und Schulung in Bezug auf die digitale Währung übernehmen.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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