Elon Musks 134-Milliarden-USD-Streit mit OpenAI kommt vor Gericht

  • Musks Klage über 134 Milliarden USD gegen OpenAI beginnt am Montag vor dem Bundesgericht in Oakland.
  • Zwei verbleibende Klagepunkte sind ungerechtfertigte Bereicherung und Verletzung des Treuhandvertrags zugunsten gemeinnütziger Zwecke.
  • Microsoft bleibt Mitangeklagter, beschuldigt, OpenAIs Wandel vom Non-Profit unterstützt zu haben
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Elon Musk klagt gegen OpenAI, Sam Altman und Microsoft auf 134 Milliarden USD. Der Prozess startet am Montag vor einem Bundesgericht in Oakland, Kalifornien, nachdem der Milliardär einige Betrugsvorwürfe kurz vor der Jury-Auswahl fallen ließ.

US-Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers hat Musks Antrag am Freitag genehmigt, den Fall von ursprünglich 26 Anklagepunkten zu reduzieren. Übrig bleiben zwei Vorwürfe: ungerechtfertigte Bereicherung und Verletzung eines gemeinnützigen Trusts.

Ein Prozess, der seit Jahren vorbereitet wird

Musk reichte die Klage im November 2024 ein, nachdem er rund 38 Millionen USD als Anfangskapital an OpenAI gespendet hatte. OpenAI startete im Jahr 2015 als gemeinnütziges Forschungslabor.

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Er wirft Altman und Mitgründer Greg Brockman vor, ihn damals mit klaren Versprechen motiviert zu haben. Die Organisation solle nie kommerzielle Gewinne anstreben.

Elon Musk, Sam Altman und OpenAI: Prozess startet in Kalifornien

Später wurde OpenAI in ein Unternehmen mit begrenztem Gewinn umgewandelt und nahm mehr als 13 Milliarden USD von Microsoft an. Musk argumentiert, dass dadurch interne Akteure auf Kosten der frühen Spender sowie der gemeinnützigen Zielsetzung bereichert wurden, für die die Gelder ursprünglich bestimmt waren.

Im Februar 2025 führte Musk ein Konsortium mit einem Übernahmeangebot von 97,4 Milliarden USD für die gemeinnützige Sparte von OpenAI an. Altman lehnte dieses öffentliche Angebot ab.

Was die Jury entscheiden wird

Der Prozess prüft, ob OpenAI und Microsoft durch den Wechsel zum profitorientierten Modell ungerechtfertigt bereichert wurden. Zudem geht es darum, ob OpenAI gegen die ursprüngliche gemeinnützige Ausrichtung verstoßen hat. Bei der zweiten Anklage wird Microsoft vorgeworfen, unterstützend gewirkt zu haben.

Sollte Elon Musk gewinnen, fordern seine Anwälte, dass mögliche Schadensersatzzahlungen an die gemeinnützige Sparte von OpenAI fließen und nicht an ihn persönlich.

Unabhängig davon geht Musk auch kartellrechtlich gegen Apple und OpenAI vor. Zudem entwickelt er mit xAI einen direkten Konkurrenten zu Altmans Unternehmen.

Die Jury-Auswahl beginnt am Montagmorgen vor Richterin Gonzalez Rogers, die bereits den Epic-Games-Kartellprozess gegen Apple leitete. Im Verlauf des Verfahrens werden voraussichtlich interne Nachrichten zwischen Musk, Altman und Brockman aus den Anfangsjahren von OpenAI öffentlich.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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