ETH/BTC: Wohin geht denn nun der Ethereum-Trend?

Artikel teilen
IN KÜRZE
  • ETH/BTC zeigt gemischte Signale nach einem bullischen Ausbruch

  • Widerstand und Unterstützung liegen bei 0.0275 bzw. 0.0253 BTC

  • Eindeutige Richtung des Kurses zurzeit nicht erkennbar

  • promo

    Weitere Nachrichten und Updates teilen wir in unserer Telegram Gruppe. Trete uns bei und erhalte täglich Handelsideen und Analysen zu Kryptowährungen!

Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Ethereum (ETH) konnte Ende Mai 2020 eine abwärtsgerichtete Widerstandslinie brechen. Doch seither schafft Ethereum im Währungspaar ETH/BTC keine signifikanten Bewegungen mehr. Wohin geht der Trend von ETH?



Manche Marktstrukturen sind einfach nur verwirrend. Das mag für Außenstehende komisch klingen, aber manchmal ist das so. Beim Währungspaar ETH/BTC scheint eben dies der Fall zu sein. Es gibt auf den ersten Blick keinen eindeutigen Trend und irgendwie sieht der gesamte Kursverlauf konfus aus. Das bedeutet also, dass wir zunächst mehr Bestätigungen im Preisverlauf brauchen, um einen Trend erkennen zu können. Eine erste Spurensuche.

Die Lage im 1-Tages-Chart: Nicht eindeutig

Ethereum brach am 29. Mai 2020 durch eine abwärtsgerichtete Widerstandslinie. Diese Widerstandslinie wurde im Februar 2020 gebildet und war bis Ende Mai intakt. Seither konnte ETH/BTC zulegen, allerdings nur schleichend. Die technischen Indikatoren liefern derweilen gemischte Signale. Während der Preis sich oberhalb von des 50- und 200-Tage Moving Average (MA) befindet, zeigt der Relative Strength Index (RSI) bärische Divergenzen.



Quelle: Tradingview

Die nächste Widerstandslinie kann bei 0.0275 BTC gefunden werden, also beim lokalen Hoch vom Februar. Die nächste Unterstützung findet sich bei 0.0254 BTC, also knapp über dem 50-Tage MA.

Kleinere Timeframes liefern erneut gemischte Signale

Wenn wir uns den kleineren Timeframes zuwenden, sehen wir erneut gemischte Signale. Ja, der Preis konnte den Widerstand bei 0.0254 BTC hinter sich lassen und bestätigte die Kursmarke anschließend sogar als Unterstützung. Aber seither fehlt es an signifikanten Preisbewegungen nach oben. Die “versteckten” bärischen Divergenzen im RSI runden das konfuse Bild ab.

Quelle: Tradingview

Anzunehmen ist, dass ein Ausbruch über das Level von 0.0264 BTC eine Trendbewegung auf 0.0275 BTC auslösen würde. Doch aufgrund der gegenwärtigen Signale sieht es eher so aus, als würde Ethereum die Unterstützung bei 0.0254 BTC nochmal testen.

ETH/BTC macht eine akkurate Einschätzung gegenwärtig schwer

Auf Krypto-Twitter präsentierte derweilen Crypto Michaël (@CryptoMichNL) einen ETH-Chart. Doch auch hier ist es schwer zu prognostizieren, wann und ob Ethereum die Stärke aufweist, vollständig auszubrechen.

Insgesamt ist die Lage wohl als “ein bisschen” bullisch zu bewerten, wobei sowohl eine Preissteigerung, als auch eine bärische Bewegung möglich erscheinen. Fällt ETH unter die Kursmarke von 0.0254 BTC, dann schwingt das Sentiment allerdings zu bärisch.

Ethereum “leicht bullisch” mit Tendenzen zu bärisch

Ein bärisches Sentiment erzeugt dabei längst der Wochenchart. Wie auf dem nachfolgenden Chart zu sehen ist, agierte 0.026 BTC jüngst als Unterstützung. Das gibt einen Hinweis darauf, dass dieselbe Kursmarke in der Zukunft als Widerstand agieren wird. Initial brach der Preis Anfang März aus, um dann am Ende desselben Monats wieder unterhalb von 0.0203 BTC zu verlaufen.

Quelle: Tradingview

Ein Abschluss der Wochenkerze über der aktuellen Widerstandszone könnte wiederum auf steigende Preise bei Ethereum hindeuten. Zusammenfassend kommen wir also zu der Schlussfolgerung, dass die Richtung von ETH/BTC nicht eindeutig klar ist. Gemischte Signale und gescheiterte Ausbruchsversuche, machen eine akkurate Einschätzung schwer.

Haftungsausschluss

Alle auf unserer Website enthaltenen Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Die journalistischen Beiträge dienen nur allgemeinen Informationszwecken. Jede Handlung, die der Leser aufgrund der auf unserer Website gefundenen Informationen vornimmt, geschieht ausschließlich auf eigenes Risiko.
Share Article

MEHR ÜBER DEN AUTOR