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Ethereum 2.0 läuft „smooth“

2 min
Aktualisiert von Alexandra Kons
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IN KÜRZE

  • Bis jetzt gab es keine größeren Komplikationen auf dem ETH 2.0 Netzwerk.
  • Es gab bis jetzt nur 5 nennenswerte „Slashings“.
  • Am Wochenende hat sich der ETH-Kurs wieder erholt.
  • promo

Abgesehen von einigen „Validatoren-Slashes“ lief die Phase Null des ETH 2.0 Upgrades bis jetzt reibungslos. Das „Serenity-Upgrade“ ist gerade in Arbeit. Es gab keine besonderen Vorkommnisse seit dem Launch der Beacon-Chain vor knapp 2 Wochen.

Der ConsenSys-Developer Ben Edington teile seine Gedanken in einem ETH2-News-Update am 12.12.2020:

Das Release ist so smooth wie ein Sade-Album. Anscheinend funktioniert einfach alles. Ich freue mich über die letzten 11 Tage, auch wenn sie echt langweilig waren.

Ethereum Staking wird immer beliebter

Außerdem berichtete er, dass immer mehr Menschen in den Beacon-Chain-Contract investieren. Ein gutes Zeichen für das Vertrauen in das neue Netzwerk. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels sind bis jetzt fast 1,5 Millionen ETH mit einem Gesamtwert von ca. 863.000.000 USD eingezahlt worden. Das sind ca. 1.3% der sich im Umlauf befindenden ETH (Quelle: Launchpad Dashboard).

Ein Bild von BeInCrypto.com.
Ein Bild von BeInCrypto.com.

Binance, Kraken und Coinbase bieten nach dem erfolgreichen Release der Blockchain den Staking-Service auf ihren Börsen an. Die Beacon-Chain bietet den Stakern durchschnittlich ca. 12.9% Rendite im Jahr. Damit können ETH-Hodler auch ohne eigene Hard- und Software ein kleines passives Einkommen aufbauen. 

Ethereum Beacon Chain

Bevor es öffentliche Pools auf den Exchanges gab, war eigenes Equipment zwingend notwendig, um ein Validator zu werden. Bei (unabsichtlichen) Fehlverhalten greift der sogenannte „Slashing-Mechanismus“. Bis jetzt gab es fünf große „Slashing-Dramen“.

Ein Bild von BeInCrypto.com.
Ein Bild von BeInCrypto.com.

Shlashing soll das Netzwerk stabilisieren und schützen. Unzuverlässige oder schädliche Validatoren müssen mit (Geld)-Strafen rechnen. Damit werden 1) Angriffe verteuert und 2) schlechte und unseriöse Validatoren  aussortiert.

Die Strafen sind allerdings wesentlich harmloser, als man vermuten könnte, so der Entwickler:

Die ETH können nach einem Slashing erstmal nicht mehr von der Beacon-Chain genommen werden. Diese müssen dann erstmal freigeben werden und das dauert, bis es möglich ist. Das ist der unangenehme aber auch wirksame Teil der Strafe.  Eine Einmalzahlung von 0.25 ETH pro 32 ETH ist auch fällig.

Drei der „Slashing-Dramen“ seien darauf zurückzuführen, dass die Validatoren denselben Schlüssel für mehrere Instanzen verwendet haben. Im Vorfeld wurde allerdings ausdrücklich davor gewarnt.

Preis-Update

Am 11.12.2020 gab es einen lokalen Tiefpunkt bei 540 USD. Am Wochenende konnten sich die Kurse wieder erholen. Montag früh lag der Kurs auf einigen asiatischen Plattformen bei ca. 590 USD.

Die aktuellen Kurse halten den Ethereum-Verfechter Anthony Sassano nicht davon ab, mehr zu akkumulieren:

Auch bei 585 USD kaufe ich nach.

Ein guter Deal, wenn man überlegt, dass ETH mal 10.000 USD wert sein könnte.

Auf Englisch geschrieben von Martin Young, übersetzt von Maximilian Mußner.

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