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FBI warnt: Lazarus Gruppe droht 40 Millionen USD in Bitcoin zu liquidieren?

2 min
Aktualisiert von Toni Lukic
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IN KÜRZE

  • Laut einer vom FBI veröffentlichten Warnung sind Wallets mit 1.580 gestohlene Bitcoin im Wert von mehr als 40 Millionen US-Dollar aktiv geworden.
  • Diesen illegal erworbenen Beständen scheint nun der Abverkauf zu drohen.
  • Angeblich sollen die Wallets unter Kontrolle der staatsnahen koreanischen Hackergruppe Lazarus sein.
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Dieses Jahr scheint die Krypto-Branche nicht einen Monat ohne die Begleitmusik illegaler Machenschaften der Lazarus Gruppe verbringen zu können. So sprach das FBI jüngst eine Warnung aus, da etwa 1.580 gestohlene Bitcoin im Wert von mehr als 40 Millionen US-Dollar in Bewegung sind. Könnte ihnen schon bald die Liquidierung drohen?

Schockierende Fälle, wie der Alphapo- oder CoinsPaid-Hack, mit Verlusten von 60 bzw. 37 Millionen USD suchten den Blockchain-Space im Jahr 2023 heim. Dabei erreichte eine Attacke besondere Berühmtheit: der 100 Millionen USD Atomic Wallet Coup

Leider nahm die Häufigkeit und Schwere solcher Hacks, Diebstähle und Betrügereien mit Kryptowährungen dieses Jahr vollkommen neue Ausmaße an.

Wenig überraschend führen die Spuren immer wieder zu Akteuren in Verbindung mit der “TraderTraitor-Gruppe”, auch bekannt als Lazarus oder APT38 zurück. Dabei handelt es sich um staatsnahe Hacker aus der Demokratischen Volksrepublik Korea. Mittlerweile ist die Unterstützung durch die Regierung nicht mal mehr ein Geheimnis. Im Gegenteil: die Gruppe ist berüchtigt für ihre spektakulären Hacks.

Wer im Krypto-Bereich aktiv ist, sollte präventive Schutzmaßnahmen ergreifen. Erfahre hier, wie du deine Krypto Wallet am besten schützt.

FBI warnt: Droht ein Abverkauf von Bitcoin im Wert von 40 Mio. USD?

Laut einem am 22. August vom FBI veröffentlichten Dokument scheint ein Abverkauf der gestohlenen Bitcoin-Bestände eine immanente Gefahr.

Daher zögerte das FBI nicht und wandte sich umgehend an den privaten Sektor, mit der dringenden Bitte, hohe Wachsamkeit walten zu lassen. Die Krypto-Unternehmen sollen die neuesten Blockchain-Daten überprüfen und wachsam gegenüber verdächtigen Transaktionen bleiben. Dabei geht es besonders um Aktivitäten in Verbindung mit den sechs im Dokument genannten Adressen, welche die gestohlenen Vermögenswerte beinhalten.

Bereits letztes Jahr versuchte Lazarus, Gelder im Wert von 63 Millionen USD zu transferieren, die mit dem Horizon Bridge-Hack in Verbindung standen. Dank konzertierter Anstrengungen der Krypto-Industrie, einschließlich Binance, wurden diese Transaktionen jedoch blockiert.

Damals schrieb Binance CEO Changpeng Zhao in einem Tweet:

Der ständige Kampf gegen Cyberverbrechen im Krypto-Bereich erfordert grenzübergreifende Anstrengungen. Im April dieses Jahres sanktionierte das US-Finanzministerium drei Individuen mit angeblichen Verbindungen zur TraderTraitor-Gruppe.

Doch für die Branche bleibt vor allem eine Frage offen: Wie werden diese wiederholten Angriffe die allgemeine Wahrnehmung von Kryptowährungen und ihre zukünftige Regulierung beeinflussen?

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Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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Leonard Schellberg
Leonard Schellberg stieß im Jahr 2021 auf das Thema Kryptowährungen. Nachdem er sich ein fundiertes Wissen über den breiten Kryptomarkt angeeignet hatte, entwickelte er eine...
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