FDIC bittet Sparer, keinen Bankensturm zu starten, während die Fed Billionen druckt

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IN KÜRZE
  • Die derzeitige wirtschaftliche Unsicherheit hat die US-Amerikanischen Bankkunden nervös gemacht.

  • Laut der FDIC sind die Einlagen sicher. Der Einlagensicherungsfonds ruft Bürger dazu auf, keinen Bankenansturm zu starten.

  • Durch die Verunsicherung der Anleger gewinnen sichere Häfen an Wert.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat gerade einen Aufruf an die US-Sparer gerichtet, ihr Geld auf ihren Bankkonten zu belassen. Die Nachricht folgt den Hinweisen eines Bankensturms, während sich die durch das Coronavirus verursachte Panik weiter ausbreitet.



Die jüngsten globalen Ereignisse haben eine Atmosphäre der Unsicherheit geschaffen, wie sie seit der Finanzkrise von 2008 nicht mehr aufgetreten ist. Angesichts des Zusammenbruchs der globalen Märkte, der steigenden Zahl von Entlassungen und der Tatsache, dass es immer noch keinen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt, werden die Menschen immer nervöser.

Berichten zufolge wächst die Befürchtung, dass die Bankkunden anfangen könnten, überstürzt so viel wie möglich von ihrem Geld abzuheben. Einige Banken haben bereits eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage nach Bargeld verzeichnet. [The Wall Street Journal]



FDIC versucht, US-Bankkunden zu beruhigen

Wie letzte Woche berichtet, haben die FDIC, das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) und die Notenbank Federal Reserve neue Ratschläge bezüglich des Coronavirus herausgegeben. Die neuen Dokumente fordern die US-Bürger auf, ruhig zu bleiben und weiterhin Vertrauen in das Bankensystem und den Versicherungen der FDIC zu wahren [CNN Business].

Zudem hat der Einalgensicherungsfonds einen weiteren Aufruf auf Twitter veröffentlicht, in dem Bankkunden gebeten werden, ihr Geld weitestgehend auf den Konten zu belassen. Nachdem die FDIC-Vorsitzende Jelena McWilliams die aktuelle Situation als „beispiellos“ bezeichnet hatte, erklärte sie Folgendes:

“Ihr Geld ist bei den Banken sicher. Das Letzte, was Sie tun sollten, ist, Ihr Geld jetzt aus den Banken abzuheben und zu denken, dass es an einem anderen Ort sicher sein wird. ”

Sie fügt hinzu, dass die FDIC im Laufe ihres Bestehens keinen einzigen Cent aus Geldern verloren hat, die in versicherten Einlagen gehalten wurden. Allerdings gab es seit dem Bestehen US-Amerikanischen Einlagensicherungsfonds keine Krise in einem vergleichbaren Ausmaß. Die FDIC wurde 1933 gegründet.

“Wenn Sie davon sprechen, Ihr Geld an einem sicheren Ort zu haben, bewahren Sie es bitte in einer FDIC-versicherten Bank auf.“

Behalten Sie Ihren US-Dollar in einer Bank, damit diese abgewertet und verliehen werden können?

Diese Aufrufe der FDIC fallen mit einer Reihe von kreativen Änderungen in der Fiskalpolitik der Federal Reserve und anderen Zentralbanken zusammen. Viele Zentralbanken haben ihre Leitzinsen gesenkt und versprochen, der Krise durch quantitative Lockerung entgegenzuwirken, während die Fed es sogar so weit gebracht hat, dass die Banken keinerlei Vermögenswerte mehr als Reserven halten müssen.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht schwer zu erkennen, warum die Menschen darauf drängen, ihre Bankguthaben abzuheben. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die oben beschriebenen jüngsten Bemühungen zur Beruhigung der Banknutzer erfolgreich sein werden.

Die Vielzahl unterschiedlicher Konjunkturprogramme, die in den letzten Wochen von der US-Notenbank herausgegeben wurden, scheinen auch das Interesse an Vermögenswerten mit einer besser vorhersehbaren Geldpolitik zu wecken. Nach einem dramatischen Ausverkauf Anfang dieses Monats steigen sowohl der Gold- als auch der Bitcoin-Preis wieder an.

Wie BeInCrypto heute früher berichtete, scheinen die Gewinne mit den Nachrichten von massiven Liquiditätsspritzen und anderen Beispielen radikaler Fiskalpolitik zusammenzufallen. Mike Novogratz –  langjähriger Bitcoin-Befürworter und CEO von Galaxy Digital – ist der Ansicht, dass beide Vermögenswerte auch in Zukunft noch ein viel größeres Aufwärtspotenzial haben.

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Nachdem er sein Studium der internationalen Betriebswirtschaft an der Frankfurt School of Finance and Management abgeschlossen hatte, arbeitete Christian zunächst in der Immobilienentwicklung. Nachdem er Bitcoin und die Kryptowirtschaft für sich entdeckte, änderte er sein Fachgebiet, um digitale Zusammenhänge zu analysieren.

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