FlashBack: NFT Tickets als Erinnerung auf der Blockchain – Elena und Olga im Interview

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IN KÜRZE
  • Die Zeit der Ticket-Stapel am Kühlschrank ist vorbei.

  • Doch FlashBack möchte diese Erinnerung in digitaler Form wieder ins Leben rufen.

  • Die beiden Gründerinnen im Interview.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Während unsere Welt immer digitaler wird, geht ein Faktor unserer Papier-basierten Vergangenheit verloren: das Sammeln physischer Tickets. Für viele Konzert-, Festival-, Theater- oder Musical-Begeisterten ist die Ära der an den Kühlschrank gehefteten Papiertickets bereits vorbei. Doch zwei Frauen aus dem Krypto-Bereich möchten dies nun ändern. BeInCrypto hat mit den beiden Gründerinnen von FlashBack gesprochen.

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Die beiden Gründerinnen von FlashBack sind Elena Obukhova und Olga Filatova. Gemeinsam arbeiten sie an einer Plattform für das Sammeln digitaler Eintrittskarten in NFT-Form. So möchte das FlashBack-Team die nostalgische Sammlung der Eintrittskarten in den digitalen Raum verlagern.

Vom Finanzstudium zum Krypto-Space

Elenas Reise begann in China. Dort lebte sie über drei Jahre und studierte an der Peking University Finanzen. Im Jahr 2014 stieg sie dann in den Krypto-Bereich ein.

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„Damals war ich nicht auf beruflicher Ebene aktiv, sondern eher auf persönlicher Ebene. Ich habe alle Neuigkeiten und Updates im Space verfolgt.“

Im Jahr 2017 erhielt sie dann Anfragen von Blockchain-Unternehmen, die den chinesischen Markt erkunden wollten.

„Da ich nicht nur Chinesisch sprach, sondern auch einen Hintergrund im Finanzwesen hatte, kombinierte ich diese Kenntnisse. So konnte ich diesen Unternehmen helfen den Markt zu erkunden. Etwas später begann ich dann mit einem kalifornischen VC-Fonds zu arbeiten. Ich arbeitete am Aufbau eines Geschäftsmodells und eines Finanzmodells für die Nutzung der Blockchain-Technologie zur Demokratisierung von VC-Investitionen.“

Gleichzeitig war Elena bei den Vereinten Nationen aktiv, wo sie in der Abteilung für finanzielle Inklusion an Fintech- und Blockchain-bezogenen Projekten arbeitete.

„Es war ein ziemlich neuer Bereich, den die Vereinten Nationen erforschen mussten, und es gab natürlich viel Wert, den die Blockchain-Technologie für die finanzielle Inklusion in südostasiatischen Regionen bringen konnte.“

Dadurch entdeckte Elena ihre Leidenschaft für die Zusammenarbeit mit Startups und KMUs. Also widmete sie sich als Nächstes dem Aufbau von FAS, FinTech Advisory Services. Ein Unternehmen mit der Vision, Start-ups und KMUs beim Wachstum ihrer Geschäfte zu unterstützen.

„In diesem Moment hatten wir das Gefühl, dass wir einen echten Wert in die Branche bringen können. Zusammen mit dem Aufbau eines vollständig dezentralisierten und globalen Teams von Fachleuten, das alle Anforderungen innerhalb von Blockchain und Fintech erfüllen kann.“

Heute ist FAS in 14 Ländern vertreten und hat mehr als 40 Berater, die an verschiedenen Projekten, einschließlich NFTs, arbeiten.

NFT: Ein Bild von BeInCrypto.com

Von Gesprächen über NFTs in New York

Elena entwickelte dann die Vision von einem Projekt mit „Erinnerungscharakter“.

„Später führte dies zum Ticketing. Ich hatte das Gefühl, dass NFTs über die digitale Kunst hinausgehen und Menschen, die sich außerhalb von NFT und dem Kunstraum befinden, einen zusätzlichen Wert bieten. Im Vergleich zu Olga zum Beispiel bin ich dem Kunstbereich nicht so nahe, aber ich fand, dass dies eine aufregende Gelegenheit ist, Menschen wie mich, Event-Enthusiasten, Künstler und Event-Organisatoren zu engagieren. Deshalb passen wir perfekt zu diesem Projekt.“

Elena und Olga trafen sich in New York und tauschten sich über die verschiedenen Ideen zu „Erinnerungen und Ticketing“ in der digitalen Welt aus.

„Wir sprachen über die Idee einen Ort zu schaffen, an dem Nutzer ihre Tickets aufbewahren und sammeln können. Olga war begeistert und sagte „Lass uns starten!“. Schon am nächsten Tag sprachen mit Entwicklern. Das war ein wirklich spannender Auftakt für das tolle Projekt.“

Von schwarzen Hoodies und CryptoKitties

Olga Filatova absolvierte eine Ausbildung im Bereich Marketing und arbeitete einige Jahre in der Branche.

„Vor fünf Jahren lud mich einer meiner Freunde zu einer seltsamen Veranstaltung ein. Es stellte sich heraus, dass es ein Krypto-Treffen war, bei dem ich das einzige Mädchen war. Leute in schwarzen Kapuzenpullis redete über irgendeinen Unsinn und ich verstand quasi nichts. Mir kam es vor, ein Mädchen in einem weißen Kleid, als würden sie Japanisch sprechen. An diesem Tag beschloss ich, mehr über Krypto zu lernen.“

Später gründete zusammen mit einem Freund eine Marketingfirma, die ICO-Projekten beim Marketing und Community-Management unterstützt.

„Und im darauffolgenden Jahr 2017, eigentlich Ende 2017, kamen NFTs in mein Leben. Ich war der Marketingleiter des Krypto-Spiels ähnlich wie CryptoKitties, wo wir Roboter verkauften und „züchteten“. Wir hatten mit diesem Projekt großen Erfolg. Wir waren während einiger Monate immer Zweiter nach CryptoKitties.“

Etwas später zog auch Olga nach China und erlebte während der Pandemie einen Lockdown dort:

„Das war eine ziemlich frustrierende Erfahrung, da alles einschließlich der Flüge geschlossen war und ich meine Inspiration in der Kunst fand. Ich habe angefangen, mich mit der Kunst und dem Kunstgeschäft vertraut zu machen. Ich habe Hunderte von Ausstellungen in China besucht, da es zu dieser Zeit keine in Hongkong gab. Und ich kam zurück nach Russland mit der Idee, etwas in der Kunstwelt zu machen. Aufgrund der Pandemie und der geschlossenen Grenzen war es eine Herausforderung. Aber dann fing dieser NFT-Hype an, und er hat mir wirklich geholfen, meinen Traum zu verwirklichen. Ich habe ein Online-Kryptokunstmuseum eröffnet. Wir organisierten zwei große Online-Ausstellungen und eine Krypto-Kunstresidenz mit bekannten großen Künstlern. Und das hat mich tatsächlich nach New York gebracht.“

NFT: Ein Bild von BeInCrypto.com

Von Mexiko und FlashBacks

Ende Mai sprach Olga dann auf der Crypto Fair Tulum über das Projekt „Crypto Art Museum“. In Tulum erkannte Olga dann das große Potenzial der digitalen Tickets – inmitten langer Warteschlangen.

„Ich merkte im Gespräch mit Veranstaltern und Freunden schnell, wie gut unsere Idee der digitalen Tickets in NFT-Form ankamen. Wir lösen mit unserem Angebot Probleme, mit denen auch die großen Player auf dem Markt konfrontiert sind. Als wir mit unserer Idee in die Öffentlichkeit gegangen sind, haben wir ein enorm positives Feedback erhalten. Mit den Anfragen der Veranstalter wächst auch die Zahl der vorregistrierten Nutzer. Wir möchten, dass sich die Leute als Teil der FlashBack-Community fühlen und die einzigartige Kultur unserer Event-Organisatoren spüren. FlashBack ist nicht nur eine Ticketing-Plattform, sondern eine Plattform für maßgeschneiderte Erlebnisse, bei der sich jeder zugehörig fühlt.“

Die NFT-Technologie löst das Problem erst für ein Ticket und dann zum Vorzeigen des Passes anzustehen.

„FlashBack sorgt für eine sichere Umgebung mit einfachem, aber ausgefallenem Ticketing.“

Olga erklärt, dass FlashBack auch eine Plattform ist, die digitale Künstler präsentieren und fördern kann, was ihnen eine neue Einnahmequelle eröffnet.

„Wir können jetzt mit Veranstaltern zusammenarbeiten und ihnen helfen, nicht nur entworfene Tickets, sondern ein echtes Kunstwerk zu erstellen. Dies ist einer der Gründe, warum wir mit Exquisite Workers, einer digitalen Künstlergemeinschaft aus Barcelona, ​​die ein beeindruckendes Portfolio an Kunstwerken hat, zusammengearbeitet haben.“

Und damit kann die Ära der digitalen Ticketsammlung beginnen. Dann sind die Erinnerungen vom Festival in Kalifornien, der Ausstellung in Paris oder der Underground Party in Berlin keine reinen QR-Codes mehr, sondern schön gestaltete NFTs.

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Alle auf unserer Website enthaltenen Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Die journalistischen Beiträge dienen nur allgemeinen Informationszwecken. Jede Handlung, die der Leser aufgrund der auf unserer Website gefundenen Informationen vornimmt, geschieht ausschließlich auf eigenes Risiko.
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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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