Frau bezahlt Auftragsmord an Ex-Mann mit BTC

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IN KÜRZE
  • Eine Frau aus Nevada soll 2016 12 BTC bezahlt haben, um den Auftragsmord an ihrem Ex-Mann zu zahlen.

  • Den Auftragsmörder suchte sie im Darknet.

  • Agenten haben sie anhand ihrer Initialen und E-Mail-Adresse aufgespürt.

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Eine 36-jährige Frau aus Fallon, Nevada, wurde des Mordes an ihren Ex-Ehemann angeklagt. Angeblich versuchte sie einen Auftragsmörder aus dem Darknet für Bitcoin in Höhe von 5.000 USD zu engagieren.



In einer Pressemitteilung nennt die US-Bezirksstaatsanwaltschaft des Eastern District of California Kristy Lynn Felkins als Angeklagte. Gerichtsakten zufolge hat Felkins 2016 über eine Darknet Website die Dienste eines Auftragsmörders in Anspruch genommen. Sie soll 12 BTC, damals im Wert von ca. 5.000 USD bezahlt haben, um einen Mord an ihrem Ex-Ehemann in Auftrag zu geben. Mit ihrem Ex-Mann hat sie zwei Kinder.

In einem Tweet schreibt das FBI:



Frau aus Nevada angeklagt, nachdem sie einen Hitman im Darkweb angeheuert haben soll, um ihren Ex-Ehemann zu töten: Kristy Lynn Felkins wurde wegen eines Auftragsmordes angeklagt.

LocalBitcoins und der Auftragsmörder

Laut der im Februar 2016 vom DA-Büro eingereichten Strafanzeige wandte sich Felkins an den Administrator einer inzwischen nicht mehr existierenden Darknet Website. Auf der Plattform können Kunden illegale Dienste wie Körperverletzung, Entführung und Mord gegen Kryptowährung buchen. Der Administrator teilte ihr mit, dass ein „Hit“ gegen ihren Ex-Ehemann 5.000 USD an Bitcoin kosten würde, was damals einem Wert von 12 BTC entsprach.

Chat-Aufzeichnungen, auf die die Taskforce für illegale digitale Wirtschaft in Nordkalifornien zugreifen konnte, zeigen, dass Felkins unter dem Pseudonym „KBGMKN“ ausführlich mit dem Administrator sprach. Er empfahl ihr, die Bitcoin von LocalBitcoins zu beziehen. Der Administrator informierte sie weiter über das „coin mixing“, um die Transaktion zu verschleiern und mögliche Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden zu erschweren.

Der Raleigh News & Observer berichtet, dass Felkins Ex-Ehemann Gabriel Scott zu dieser Zeit eine Reise nach Chico, Kalifornien geplant hatte. Während dieser Reise sollte der Auftragsmörder zuschlagen und „es wie einen Unfall aussehen lassen“, besagen die Chat-Aufzeichnungen, auf die die Ermittler Zugriff hatten.

Quelle: BeInCrypto.com

Das Schauspiel beginnt

Wie sich herausstellte, war der vermeintliche Auftragsmörder tatsächlich nicht existent. Und bei der Website handelte es sich um einen Scam. Hier boten die Betreiber zwar verschiedene illegale Dienste an, allerdings ohne diese jemals auszuführen.

Die Strafanzeige enthüllt, dass Felkins später frustriert war und eine Rückerstattung beantragte, nachdem der Auftragsmörder ihren Mann nicht, wie beauftragt, in seinem Auto erschoss hatte.

Im Chat äußerte sie sich wie folgt:

Wenn ihr nicht einhalten könnt was ihr versprecht, solltet ihr meine Zeit nicht weiter verschwenden [sic]. Ich erwarte eine Rückerstattung, um eine andere Lösung zu finden.

Die Darknet Website und ihre Aufzeichnungen wurden 2019 durch einen Plädoyer-Deal in einem separaten Fall von Kinderpornografie in Übersee bekannt. Der Fall, der Erinnerungen an den berüchtigten Fall der Silk Road weckt, wird von den stellvertretenden US-Anwälten Grant B. Rabenn und Paul Hemesath verfolgt. Bei einer Verurteilung drohen Felkins bis zu 10 Jahre Gefängnis.

 

Auf Englisch geschrieben von David Hundeyin, übersetzt von Markus Wald.

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