US-Regierung gelingt Schlag gegen Opium Darknet-Händler

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IN KÜRZE
  • Der US-Regierung gelingt ein Schlag gegen einen Drogenhändler aus dem Darknet.

  • Dabei stellten die Ermittler große Mengen Drogen sicher.

  • Wie geheim und anonym ist das Darknet noch?

  • promo

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Der US-Regierung ist der bisher größte Schlag gegen einen Drogenhandelsplatz im Darknet gelungen. Dabei beschlagnahmten die Strafverfolgungsbehörden insgesamt 6,5 Millionen USD in bar und in Kryptowährungen. Ferner führte das Vorgehen der Behörden zu über 170 Verhaftungen weltweit, sowie der Beschlagnahmung von Waffen und Drogen.



Die Ermittler konnten eine halbe Tonne Betäubungsmittel sicherstellen. Das Justizministerium (DoJ) gab am Dienstag diese Ergebnisse der Operation DisrupTor bekannt. Die Operation DisrupTor soll eine der größten dieser Art gegen kriminelle Aktivitäten im Darknet gewesen sein.

Die US-Regierung räumt im Darknet auf

Bei den Ermittlungen und Festnahmen stellten die Behörden rund 111 Kilogramm Fentanyl sicher. Diese Massen hätten laut FBI-Direktor Christopher Wray für etwa 5,5 Millionen tödliche Dosen ausgereicht.



In einem Bericht des Department of Justice sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Jeffrey Rosen:

Kriminelle, die Fentanyl im Darknet verkaufen, sollten auf die Operation DisrupTor achten. Die Verhaftung von 179 von ihnen in sieben Ländern – mit der Beschlagnahme ihrer Drogenvorräte und ihres Geldes – zeigt, dass es im Cyberspace keinen sicheren Hafen für den Drogenhandel geben wird.

Die Ermittler erläutern, dass der kanadische Staatsbürger Arden McCann einer der Täter ist. McCann soll mehr als 10 Kilogramm Fentanyl und über 300.000 gefälschten Xanax-Pillen in die USA geschmuggelt haben.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Internationale Behörden arbeiten zusammen im Kampf gegen das Cybercrime

Edvardas Šileris, der Leiter des Europäischen Zentrums für Cyberkriminalität (EC3) von Europol, erklärt in diesem Zusammenhang:

Die Strafverfolgung ist am effektivsten, wenn wir zusammenarbeiten. Die heutige Ankündigung sendet eine starke Botschaft an Kriminelle, die illegale Waren im Darknet verkaufen oder kaufen. Das versteckte Internet ist nicht mehr geheim und Ihre anonymen Aktivitäten sind nicht anonym. Die Strafverfolgung ist bestrebt, Kriminelle aufzuspüren, egal wo sie tätig sind – sei es auf der Straße oder hinter einem Computerbildschirm.

An der Operation DisrupTor nahmen Behörden wie der Geheimdienst, die DEA, die Heimatschutzbehörde sowie die internationalen Gremien Europol und Five Eyes teil. FBI-Direktor Christopher Wray erklärt:

Angesichts des Anstiegs der opioidbedingten Todesfälle durch Überdosierung während der COVID-19-Pandemie erkennen wir, dass die heutige Ankündigung wichtig und aktuell ist. Das FBI möchte der amerikanischen Öffentlichkeit und der Welt versichern, dass wir uns dazu verpflichten, Darknet-Drogendealer zu identifizieren und vor Gericht zu stellen.

Für die Behörden endet die Arbeit an dieser Stelle allerdings nicht.

Das FBI engagiert sich durch JCODE und unsere Partnerschaft mit Europol weiterhin aktiv für gemeinsame Anstrengungen, um den grenzenlosen weltweiten Handel mit illegalen Drogen zu verhindern. Das FBI wird weiterhin alle Ermittlungstechniken und -instrumente einsetzen, um Darknet-Opioidhändler zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen, wo immer sie sich befinden.

Das Darknet ist scheinbar nicht mehr der mysteriöse und geheime Ort des Internets, der er mal war.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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