Goldman Sachs rekrutiert weitere Krypto-Talente

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IN KÜRZE
  • Goldman Sachs rekrutiert aktiv Mitarbeiter für das Entwicklungsteam für digitale Assets.

  • Derzeit gibt es drei offene Positionen, darunter eine Vizepräsidentenrolle.

  • Die fortgesetzte Einstellung ist ein Beweis dafür, dass die Bank Krypto-Assets zunehmend proaktiv angeht.

  • promo

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Das Investmentbanking-Unternehmen Goldman Sachs möchte sein Team für digitale Assets erweitern und drei neue internationale Mitarbeiter einstellen. Diese offenen Positionen erscheinen zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen Berichten zufolge auch Entlassungen plant.



Laut Reuters sieht Goldman Sachs eine „bescheidenen Anzahl von Entlassungen“ vor – rund 400 Stellen. Wenn dies zutrifft, würde dies etwa ein Prozent der Gesamtbelegschaft der Bank ausmachen.

Goldman Sachs überarbeitete Anfang 2020 die Struktur des Teams für digitale Assets. Nun sucht das Unternehmen einen Vizepräsidenten in Großbritannien und zwei Ingenieure für Forschungs- und Entwicklungssoftware in Singapur.



Goldman erweitert sein Blockchain-Team

Das Team, das für die „unternehmensweite Definition und Ausführung der Blockchain-Bemühungen von Goldman Sachs“ verantwortlich ist, besteht derzeit aus etwa zehn Mitarbeitern. Zu den bemerkenswertesten Neuzugängen im Team zählen Oli Harris, die Person hinter der Quorum-Blockchain von JPMorgan Chase. Aber auch Mathew McDermott, ein Goldman-Veteran, ist jetzt mit dabei. McDermott wurde im August zum neuen globalen Leiter des Unternehmens für digitale Assets.

Insbesondere die Ernennung von McDermott könnte eine leichte Änderung der Strategie darstellen, vom Aufbau eines Kryptowährungshandels zum Aufbau von Kryptoanwendungen, die an die Finanzmärkte gebunden sind. McDermott wurde anstelle von Justin Schmidt befördert, einem ehemaligen Kryptowährungshändler, der 2018 von der Bank eingestellt wurde.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Proaktiv in Richtung Kryptowährungen

Die Ankündigung, dass Goldman seine Blockchain-Mitarbeiter vergrößert, ist ein Signal dafür, dass die Bank trotz wackeliger wirtschaftlicher Zeiten einen proaktiveren Ansatz für Krypto-Assets verfolgt. Die Einstellungsentwicklungen scheinen auch einigen früheren Erklärungen des Unternehmens zu widersprechen.

Wie bereits von BeInCrypto berichtet, gaben Analysten des Unternehmens bei einem Investorenanruf im Mai an, dass Bitcoin keine „geeignete Investition“ sei. Das Unternehmen führt an, dass Bitcoin keinen Cashflow bietet, keine Absicherung gegen Inflation darstellt und keine Diversifizierung des Portfolios unterstützt.

 

Auf Englisch geschrieben von Colin Adams, übersetzt von Alexandra Kons

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