Hyperliquid (HYPE) ist am Freitag um fast 10% auf 62,30 USD gestiegen, nachdem ICE-CEO Jeff Sprecher auf der 42. Bernstein Strategic Decisions Conference Investoren mitteilte, dass die dezentrale Derivateplattform größer als Nasdaq geworden ist.
Die Aussage des Gründers des Unternehmens, das die New Yorker Börse (NYSE) besitzt, brachte den Token auf weniger als 4% unter sein Allzeithoch von 64,44 USD und erhöhte den Marktwert von Hyperliquid auf über 13,8 Milliarden USD.
Wall Street: Börse von nur 11 Personen gebaut fällt auf
In seinen Ausführungen am 27. Mai sagte Sprecher, die Gründer von Hyperliquid seien „extrem klug” und beschrieb die Plattform als „eine echte DeFi-Börse”.
Er betonte, dass ICE das Team mehrfach getroffen hat und nicht „verunsichert” durch die Konkurrenz ist.
„Dieses Hyperliquid, über das wir sprechen, falls Sie noch nicht davon gehört haben: Es ist größer als Nasdaq, okay? Es sind elf Leute. Wenn Sie es sich anschauen, denken Sie: Wow, das ist wirklich beeindruckend.”
Sprecher hob zudem die Möglichkeit hervor, dass auf Hyperliquid Öl-Futures am Wochenende gehandelt werden, dass ein Hebel von bis zu 100x möglich ist und dass das Orderbuch vollständig auf der Blockchain geführt wird. Diese Merkmale haben dazu geführt, dass herkömmliche Börsen ihre eigenen Handelszeiten ausweiten.
Sein Engagement weitet das institutionelle Interesse an HYPE aus, das bereits eine steigende Nachfrage nach Spot-ETF sowie den jüngsten Kauf durch Arthur Hayes umfasst.
HYPE hält sich nahe Allzeithoch
HYPE ist inzwischen das 11.-größte Krypto-Asset nach Marktwert. Dazu tragen auch Rückkäufe im Wert von 1,16 Milliarden USD bei, die das Umlaufangebot in diesem Jahr verringert haben.
Die Plattform zieht weiterhin massive Aktivitäten von sogenannten „Walen” auf sich, da neue Allzeithochs im Blickfeld stehen. Der Token hat in den vergangenen zwölf Monaten bereits etwa 80% zugelegt.
Die Aussagen von Sprecher zeigen, dass sich die Grenze zwischen zentralen Börsen und Plattformen auf der Blockchain schneller annähert als viele traditionelle Börsenmanager erwartet haben.
Ob ICE vom Beobachter zur direkten Partnerschaft übergeht, könnte bestimmen, wie schnell diese Grenze verschwindet.





