InterWork Alliance will globale Tokenstandards setzen

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IN KÜRZE
  • Microsoft, IBM, Nasdaq und andere gründen die InterWork Alliance

  • Die IWA setzte sich zum Ziel globale Tokenstandards zu setzen

  • Globale Tokenstandards sollen zu breiterer Anwendbarkeit führen

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Microsoft, Nasdaq und weitere Technologieunternehmen wollen als Allianz globale Tokenstandards für das Token-basierende (Krypto-)Ökosystem setzen. Dazu wurde die InterWork Alliance gegründet, eine gemeinnützige Organisation mit großen Zielen.



Am 02. Juni verkündeten Marley Gray, leitender Entwickler der Azure Blockchain bei Microsoft, und der ehemalige Geschäftsführer der Enterprise Ethereum Alliance, Ron Resnick, den Start der InterWork Alliance.



Das ist eine gemeinnützige Allianz bestehend aus Microsoft, Nasdaq, IBM, Chainlink, Hyperledger und mehr Technologieunternehmen, die sich nicht weniger als globale Tokenstandards zum Ziel gesetzt hat. Insgesamt besteht die Allianz zum Start aus 28 Unternehmen, aus den Bereichen Blockchain, Technologie und Finanzen.

Standardisierung für eine breitere Anwendbarkeit

Die InterWork Alliance (IWA) erkennt ein Problem innerhalb des auf Token-basierenden Ökosystems. Das Problem ist, dass Start-ups aus diesen Bereichen lediglich individuelle Lösungen fokussieren. Die Folge ist dann die Vermarktung dieser Lösungen an andere Unternehmen. Globale Standards hingegen helfen zu einem Fokus auf breitere Lösungsansätze zu führen, welche wesentlich mehr Einfluss auf das gesamte Ökosystem haben.

Ron Resnick, ehemaliger Geschäftsführer der Enterprise Ethereum Alliance und jetziger Präsident der IWA sagte dazu:

Damit dieser Ansatz glücken kann, sind [globale] Standards zur Definition was ein Token eigentlich ist und wie er funktioniert bitter notwendig.

Deshalb will die IWA an insgesamt drei verschiedenen Frameworks arbeiten. Das erste ist das sog. Token Taxonomy Framework. Es soll eine gemeinsame Basis schaffen, damit mehrere Parteien sich auf eine klare Definition eines Tokens und dessen Funktion einigen können. Das InterWork Framework ist das zweite Framework, welches als Plattform für auf Token-basierende Verträge (Contracts) dienen soll. Dabei sollen die globalen Klauseln (Standards) der IWA zum Tragen kommen.

Quelle: interwork.org

Das dritte Framework namens Analytics Framework soll dann Unternehmen dabei helfen, die Performance der Contracts zu messen. Dabei sollen sowohl marktorientierte Daten, als auch künstliche Intelligenz (AI) eingesetzt werden. Das Endziel soll eine übergreifende Zusammenarbeit von dezentralisierten Systemen verschiedener Blockchains werden. Das wäre nicht nur Innovation für die Krypto-Branche, sondern ist zudem ein wahrlich ambitioniertes Ziel.

InterWork Alliance ist optimistisch

Die Unternehmen und Organisation, welche sich in der Allianz zusammengeschlossen haben sind optimistisch, dass die Standardisierung von Tokens zu einem Zugewinn für das Token-basierende Ökosystem führt. Brian Behlendorf, Geschäftsführer von Hyperledger, sagte hierzu:

Standards spielen eine kritische Rolle in der Entwicklung und Anwendbarkeit von aufstrebenden Technologien. Bestehende [und auch künftige] Systeme und auf Token-basierende Services werden ein etabliertes Framework benötigen, welches Lösungen auf Geschäftsebene garantiert, ganz unabhängig der genutzten, technologischen Plattform.

Am Ende versucht die IWA also globale Tokenstandards zu setzen, welche zu mehr Anwendbarkeit und weniger Barrieren führen sollen. Die Wichtigkeit von Tokens kann bereits daran erkannt werden, dass fast die Hälfte des Gesamtwertes von Ethereum auf ERC-20 Tokens basiert. Das nötige Know-how, die Ressourcen und das Kapital bringen die Konzerne in der Allianz jedenfalls schon mal mit. Die Frameworks und die zugrundeliegenden Standards müssen aber zunächst noch entwickelt und in der breiten Masse angenommen werden.

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