James Wynn setzt auf Sicherheit, nach US-Präsident Trumps scharfer Iran-Botschaft

  • Wynn setzt auf fallenden S&P 500, akkumuliert Bitcoin bei Rücksetzern
  • US-Präsident Trumps 48-Stunden-Ultimatum an Iran verunsichert Märkte
  • BTC-Kurs steigt um 1.000 USD, Shorts im Wert von 28 Millionen USD liquidiert
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James Wynn, ein Krypto-Trader mit hohen Hebeln, der bekannt wurde, weil er 7.600 USD in 25 Millionen USD mit dem Memecoin PEPE verwandelte, warnt Trader davor, dass sich die Märkte noch weiter verschlechtern, bevor sie sich erholen werden. Wynn beschreibt eine defensive Strategie mit mehreren Vermögenswerten: Er setzt auf fallende Kurse bei US-Aktien und kauft Long-Positionen bei Öl. Zudem kauft er bei Kursrückgängen von Bitcoin (BTC) gezielt mit seinem Spot-Kapital nach.

Dies geschieht angesichts der scharfen geopolitischen Aussagen von US-Präsident Trump am Sonntag gegen Iran und die Straße von Hormus.

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Die Positionierung des Traders spiegelt eine breiter gefasste makroökonomische These wider, die mit einer geopolitischen Eskalation zusammenhängt. James Wynn erklärt, dass er auf fallende Kurse beim S&P 500 und Nasdaq setzt, Long-Positionen beim WTI-Öl hält und Bitcoin bei Kursrückgängen akkumuliert.

Er sieht zudem ein positives erwartetes Ergebnis für den Singapur-Dollar, den chinesischen Yuan, den Euro und das britische Pfund. Außerdem rechnet er damit, dass Gold seinen Preis halten oder in Kürze neue Höchststände erreichen wird.

Bezüglich Immobilien räumt Wynn ein, in diesem Bereich selbst investiert zu sein. Er bezeichnet dies als verlustreiche Position, betont aber, dass Diversifikation sehr wichtig ist.

Seine Strategie passt zu der aktuellen geopolitischen Lage. US-Präsident Trump hat Iran über Truth Social ein 48-Stunden-Ultimatum gestellt und damit gedroht, Kraftwerke und Brücken anzugreifen, falls Teheran die Straße von Hormus nicht bis Dienstag wieder öffnet.

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Iran hält die Straße von Hormus effektiv seit Beginn der US-israelischen Militäraktion am 28. Februar geschlossen, wodurch rund 20% des globalen Öl-Angebots gestört werden.

Dochte bei geringer Liquidität: Risiko durch Liquidationsjagden

Unabhängig davon warnt James Wynn vor dem aktuellen Verhalten des Bitcoin-Kurses. Er hebt einen Manipulations-Docht am Sonntag bei Bitcoin hervor, der während eines Zeitraums mit wenig Handelsvolumen auftrat und als weiteres Zeichen für das Kommende bewertet wird.

„Ein weiterer typischer Manipulations-Docht bei Bitcoin an einem Sonntag bei geringem Volumen beweist erneut, was als Nächstes kommt”, sagte er.

Tatsächlich führte ein Bitcoin-Kurssprung um 1.000 USD innerhalb von zehn Minuten am Sonntag zur Liquidation von Short-Positionen im Wert von 28 Millionen USD innerhalb einer Stunde, bei weiterhin niedriger Liquidität und hoher Hebelnutzung.

BTC wird aktuell bei etwa 67.201 USD gehandelt, wobei der Fear and Greed Index bei 12 feststeckt, was tiefe extreme Angst bedeutet. Der Token bewegt sich seit Wochen in einer Spanne zwischen 65.000 und 73.000 USD, trotz weiterhin bärischem Sentiment.

Da die von US-Präsident Trump gesetzte Frist am Dienstag näher rückt und der Ölpreis weiter über 100 USD pro Barrel liegt, bleibt das makroökonomische Umfeld für Risiko-Vermögenswerte weiterhin volatil.


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