Kommentar: Die verdrehte Sicht des Jerome Powell

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Wir schaffen das. Der Vorsitzende der US-Zentralbank, Jerome Powell, äußert sich in einem Interview zurückhaltend optimistisch bezüglich der Corona-Krise. Die Federal Reserve habe noch viel Munition, um die Wirtschaft anzukurbeln. Was er dabei übersieht:

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Durch die Corona-Krise und den damit einhergehenden Shutdown vieler Nationen ausgelöst, zeichnet sich eine erneute Finanzkrise ab. In den USA ist die Arbeitslosenquote allein im April 2020 um 10 Prozentpunkte nach oben geschossen. In einem Interview mit CBS schätzt Powell, dass die Quote noch um 10 weitere Prozentpunkte steigen könnte, bis die Wirtschaft sich wieder aufschwingt.

Die Waffen einer Zentralbank

Während Powell die Ernsthaftigkeit der aktuellen Lage betont, gibt er sich zuversichtlich, dass man bereits Anfang 2021 zu einem Normalzustand zurückkehren könne. Die Zahl der Arbeitslosen war gerade in den letzten Monaten explodiert, jedoch meinte der FED-Vorsitzende, dass die Wirtschaft im Februar 2020 noch in einem sehr gesunden Zustand gewesen sei.

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Außerdem äußerte er sich zu den Mitteln, die der US-amerikanische Zentralbank zur Verfügung stehen. Auf der einen Seite kann die Federal Reserve den Leitzins diktieren. Mit anderen Worten, der Preis für geliehenes Geld. Auf der anderen Seite hat die Zentralbank die Befugnis neues Geld sowohl digital als auch physisch zu erschaffen. Dieses Privileg könne die FED nutzen um Vermögenswerte aufzukaufen und somit neues Geld in den Umlauf zu bringen. Diese Finanzspritze würde Unternehmen und Bürgern helfen die plötzliche Krise zu überstehen.

Auch wenn US-Präsident Donald Trump einen Negativzins fordert, schloss Jerome Powell diesen Mechanismus aus. Der Leitzins befindet sich bereits seit geraumer Zeit bei 0 Prozent. Das heißt, eine Geschäftsbanken kann sich kostenlos Geld von der Federal Reserve leihen. Ein negativer Zins würde Schuldiger letztlich dafür bezahlen mehr Schulden zu machen und Sparer bestrafen, die ihr Geld bei einer Bank anlegen.

Des Pudels wahrer Kern

Für Bitcoiner stellt sich unmittelbar die Frage, von welchem Zaubertrank Powell gekostet hat. Aussagen wie, die US-Wirtschaft sei noch im Februar sehr gesund gewesen, erregen Besorgnis. Denn die US-Schuldenkurve flacht definitv nicht ab.

Selbst die Finanzkrise 2008 hat diesen Trend nicht umgekehrt. Im Gegenteil: Die Antwort unter Barack Obama war bereits mehr von der selben Medizin. Damals begann die FED mit ihrer ersten Runde des “Quantitive Easing”, also mit der Verwässerung der Geldmenge. Diese massive Inflation führte lediglich dazu, dass eine bitter nötige Marktkorrektur nicht stattfand. So hinkt die Wirtschaft bis heute dahin – gefüttert von leichtem Geld.

Indessen halbierte das Bitcoin-Netzwerk die nominale Inflation. Während die staatlichen Währungen aufweichen, verhärtet sich Bitcoin. Eventuell könnte das für Viele der Ausweg aus der Zwickmühle sein.

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Alex einen Bachelor von der Frankfurt School of Management & Finance im Studiengang Management, Philosophy & Economics. Seine Bachelorthese schrieb er über die Anwendungsfelder der Blockchain Technologie. Seit 2016 beschäftigt sich Alex intensiv mit Bitcoin, der Blockchain Technologie und anderen Kryptowährungen. Anfang 2018 begann Alex regelmäßig Inhalte in Schrift und Ton zur Krypto-Welt zu produzieren. Neben BeInCrypto führt er auch mehrere Podcasts.

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