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Krypto-Verbot in Indien aufgehoben – trotzdem Probleme

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Aktualisiert von Alex Roos
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IN KÜRZE

  • Krypto-Verbot in Indien aufgehoben
  • Geschäftsbanken verweigern dennoch Dienste
  • Jetzt stellt die Zentralbank die Situation klar
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Das Krypto-Verbot in Indien wurde eigentlich aufgehoben. Allerdings haben indische Krypto-Unternehmen trotzdem Probleme mit den Banken.
Indische Geschäftsbanken verweigern Krypto-Börsen ihre Dienste. Und das obwohl die Bitcoin und Co in Indien mittlerweile wieder legalisiert sind.

Krypto-Verbot aufgehoben

Der indische Krypto-Insider Crypto Kanoon (@cryptokanoon) twitterte am Sonntag, den 22. Mai 2020, ein Dokument der indischen Zentralbank. Demnach existiere kein Verbot für indische Geschäftsbanken von der Reserve Bank of India (RBI).   Die Erklärung des RBI war eine Antwort auf eine frühere Anfrage von Harish BV, Mitbegründer der Unocoin-Krypto-Börse in Indien. Trotz des Urteils des Obersten Gerichtshofs, mit dem das Verbot der RBI für 2018 aufgehoben wurde, verweigern Geschäftsbanken in Indien Berichten  immer noch Dienstleistungen für Krypto-Börsen. Crypto Kanoon ruft die Börsen dazu auf, mit der offiziellen Bestätigung ihre Banken zu überzeugen doch Dienste anzubieten. Wie es scheint herrscht immer noch ein gesunder Respekt der Geschäftsbanken gegenüber Kryptowährungen. Wahrscheinlich möchten die Banken auf Nummer sicher gehen, um nicht ihre Bankenlizenz zu verlieren.

Recht und Gerechtigkeit

Im Anschluss an das  „Krypto-Verbot“ in Indien hatten sich viele indische Blockchain- und Krypto-Unternehmen im Ausland gemeldet. Also sicherer Abstand, um noch  aus Indien agieren zu können. Doch Krypto-Unternehmen sahen sich gezwungen, das Land ganz zu verlassen oder sogar ihr Geschäft einzustellen. Der Anfragesteller Harish BV hingegen meint: Die Haltung  der Zentralbank sei jetzt klar und eindeutig ist, was 1,35 Mrd. Indern endlich den Zugang zu Kryptowährungen eröffnet:
„Nachdem der Oberste Gerichtshof das Kryptoverbot aufgehoben hat. Und die Zentralbank bestätigt, dass es nicht mehr in Kraft ist, gibt es für Krypto-Unternehmen keinen Grund mehr, Indien zu verlassen.“
Das wäre die positive Option. Ansonsten könnte es sogar schlimmer kommen: Voriges Jahr gab es Berichte über ein bevorstehendes pauschales Verbot von Kryptowährungen.  Einschließlich Haftstrafe.  
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Manfred Weber
Manfred interessiert sich schon seit einigen Jahren für den Krypto-Raum und setzt seine intensive Erfahrung im journalistischen Bereich mit unterschiedlichen Schwerpunkten um.
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