London Hard Fork: Ethereum Preis zieht an

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IN KÜRZE
  • Die Ethereum London Hard Fork ist erfolgreich gestartet.

  • Jetzt verbrennt das Netzwerk fleißig Token.

  • Was erwartet uns auf dem Weg zu ETH 2.0?

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Das Ethereum London Hard Fork Upgrade wurde mit Spannung erwartet. Für Vitalik Buterin ist das EIP-1559 Upgrade der „wichtigste Teil Londons“. Das ETH-Ökosystem ist jetzt einen Schritt weiter auf dem Weg zur Migration zum Proof of Stake.

Ethereum Preis: Ein Bild von CoinMarketCap

Passend zu dem am 5. August 2021 gestarteten Upgrade stieg der Ethereum Preis von 2.554 US-Dollar auf über 2.800 US-Dollar. Mit Blocknummer 12.965.000 hat das ETH-Netzwerk nun eine neue Transaktionsgebührenfunktion – ETH Coins der Transaktionskosten werden nun verbrannt, anstatt an die Miner zu gehen. Innerhalb der ersten 24 Stunden wurden bereits über 4274 ETH verbrannt.

Vitalik Buterin, Gründer von Ethereum, erklärte in einem Interview mit Bloomberg News, dass das Londoner Upgradeder Beweis dafür, dass das Ethereum-Ökosystem in der Lage ist, signifikante Veränderungen vorzunehmen“ sei. Als nächstes steht dann die Fusion mit ETH 2.0 an.

Ein Bild von Etherchain

Nun, einige Stunden nach dem Start, läuft der Burn der Token reibungslos. Aber warum werden die Gebühren nun verbrannt? Ziel ist es, Ethereum einen deflationären Charakter zu implementieren. Momentan werden ungefähr 2,47 ETH pro Minute verbrannt. Entsprechend könnte das Ethereum Netzwerk täglich mehr als 3.500 Token verbrennen. Langfristig wird sich dies auf das Angebot auswirken – momentan werden allerdings noch ETH Token gemint, das Angebot ist also noch nicht deflationär. Und hier kommt ETH 2.0 ins Spiel.

Was ist ETH 2.0?

Bei ETH 2.0 handelt es sich um den Übergang vom Proof-of-Work-Blockchain-Netzwerk zum Proof-of-Stake-Konsensalgorithmus. Auch hierbei geht es – ähnlich wie bei der London Hard Fork – um die Behebung aktueller Probleme: Skalierbarkeit und Netzwerkgebühren. Gleichzeitig kommt mit der Migration zum PoS auch die Reduktion der Blockbelohnung einher. Insgesamt dürfte dies, zusammen mit dem Burn-Mechanismus der London Hard Fork, Ethereum deflationär gestalten. Ziel ist es, Ethereum zu „Ultra Sound Money“ zu machen.

Vitalik Buterin erklärt zu ETH 2.0:

„Es gibt viele andere Dinge, die die Leute im Ethereum-Raum aufbauen, aber die Fähigkeit der Blockchain, alle Transaktionen abzuwickeln, hat es schwer, mit der Nachfrage Schritt zu halten, und genau das ist der Grund, warum wir an all diesen Dingen arbeiten die technologische Seite mit Skalierbarkeit und Proof of Stake sind so wichtig.“

Für Joe Lubin, Mitbegründer von ConsenSys, befindet sich Ethereum mit der London Hard Fork und dem Anflug auf ETH 2.0 auf dem Weg zur Kryptowährung mit der größten Marktkapitalisierung zu werden.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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