Meta will wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 wieder auf den Stablecoin-Markt zurückkehren.
Dieses Mal nutzt Meta aber Zahlungsdienste von anderen Anbietern und bringt eine digitale Geldbörse heraus, anstatt einen eigenen Token auszugeben.
Warum das wichtig ist:
- Meta hat 3,2 Milliarden Nutzer. Dadurch kann eine Stablecoin-Integration sofort weltweit für Zahlungen genutzt werden.
- Durch die Nutzung von Lösungen anderer Anbieter hat Meta weniger Probleme mit Regulierungen. Das ist wichtig, weil das Projekt Libra (später Diem) von US- und EU-Behörden von 2019 bis 2022 gestoppt wurde.
- Eine digitale Geldbörse von Meta kann die Nutzung von Stablecoins zum Beispiel im Online-Handel, bei Zahlungen an Ersteller und bei Auslandsüberweisungen schneller machen.
Die Details:
- Laut Berichten ist Stripe der wichtigste Partner für Meta, nachdem Stripe die Stablecoinfirma Bridge gekauft hat.
- Stripe-Chef Patrick Collison ist seit April 2025 Mitglied im Vorstand von Meta. Damit arbeiten die beiden Firmen noch enger zusammen.
- Meta wird keinen eigenen Stablecoin herausbringen, sondern bestehende Stablecoinlösungen von anderen Firmen nutzen.
Der Überblick:
- Als Meta im Jahr 2019 Libra startete, war der Markt für Stablecoins etwa 1 Milliarde USD wert. Heute sind es über 300 Milliarden USD.
- Meta kehrt in den Markt zurück, während in den USA neue Gesetze für Stablecoins entwickelt werden. Der GENIUS Act zeigt, dass es nun mehr Freiheiten gibt als damals, als Libra gestoppt wurde.
- PayPal, Visa und Stripe haben seit 2025 mehr im Bereich Stablecoins gemacht. Meta ist damit Teil einer allgemeinen Entwicklung von großen Tech-Firmen hin zu Zahlungen über die Blockchain.