Technologie-Riese Meta hat damit begonnen, Stablecoin-Auszahlungen an ausgewählte Creator zu leisten. Dies deutet auf eine vorsichtige Rückkehr nach dem früheren, öffentlichkeitswirksamen Rückzug aus dem Stablecoin-Bereich hin.
Das neue Feature steht derzeit nur einer kleinen Gruppe von Creatorn in Kolumbien und den Philippinen zur Verfügung. Berechtigte Nutzer können Zahlungen in USDC über unterstützte Krypto-Wallets auf den Blockchains Solana und Polygon erhalten.
Meta wählt USDC für Stablecoin-Auszahlungen
Um den Service zu nutzen, müssen Creator eine Kryptowährungs-Wallet mit dem Auszahlungs-System verbinden. Wichtig ist, dass Meta keine integrierten Umtauschdienste für lokale Währungen anbietet. Daher müssen Empfänger bei Bedarf auf externe Plattformen zurückgreifen, um USDC in Fiat zu wechseln.
Meta arbeitet außerdem mit Stripe zusammen, um bestimmte steuerliche Meldepflichten rund um Stablecoin-Auszahlungen zu erfüllen.
„Da Stablecoin-Zahlungen digitale Vermögenswerte betreffen, können Sie auch spezifische Krypto-bezogene Meldungen direkt von Stripe erhalten. Wir empfehlen, sowohl Ihren Meta-Zahlungsverlauf als auch Ihre Stripe-Unterlagen für Ihre Steuererklärungen aufzubewahren”, heißt es auf der Webseite.
Der Start entspricht früheren Berichten, dass Meta plante, dieses Jahr wieder im Stablecoin-Bereich einzusteigen. Von Anfang an war angedacht, eine Integration über Dritte statt einen eigenen Token zu verwenden. Stripe galt dabei als der führende Integrationspartner.
Beide ausgewählten Blockchains haben die Integration öffentlich begrüßt. Marc Boiron, CEO von Polygon Labs, erklärte gegenüber Fortune, dass das Programm voraussichtlich bis Jahresende über 160 Länder erreichen wird.
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Auch die Solana Foundation begrüßte die Ankündigung. Produktchefin Catherine Gu sieht Solana als eine Standardplattform für Abwicklungen von Zahlungen im Internet.
Mit diesem Schritt distanziert sich das Unternehmen klar von Diem, dem früher als Libra bekannten Projekt, das Meta 2022 eingestellt hat. Dieses Vorhaben scheiterte nach anhaltendem Widerstand von Gesetzgebern. Nun nutzt das Unternehmen bereits bestehende Infrastruktur, statt einen eigenen Vermögenswert herauszugeben.





