Metaverse Arbeit: die Sorgen der Angestellten

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IN KÜRZE
  • Remote-Arbeit wird immer üblicher und die Idee von Arbeit im Metaverse immer realer.

  • Während Arbeitgeber von dem neuen Konzept begeistert sind, haben Arbeitnehmer eher Bedenken.

  • Zu den größten Ängsten gehören Standort-Verfolgung in Echtzeit, Zeit- und Bildschirmüberwachung.

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Angestellte sind bezüglich des Metaverses nicht so enthusiastisch wie ihre Chefs. Die Arbeit in der neuen Welt bringt einige Bedenken für die Angestellten mit sich.

Metaverse-Games gehören zu den aufregendsten Dingen in der Zukunft der Unterhaltung. Doch laut den Ergebnissen einer neuen Umfrage könnte die Arbeit in dieser neuen Umgebung eher Sorgen mit sich bringen.

Wird die Arbeit im Metaverse die neue Norm?

Von zu Hause zu arbeiten, hat seine Vorteile. Du kannst die bequemste Kleidung tragen und musst dir keine langweiligen Geschichten von Arbeitskollegen anhören, mit denen du eigentlich nichts zu tun hast.

Ein besonders großer Vorteil der Remote-Arbeit besteht in der Ortsunabhängigkeit. Du kannst also deine Arbeit verrichten, während du im Café sitzt und aufs Meer schaust.

Auch die Arbeit im Metaverse bietet eine aufregende Möglichkeit. Vielleicht dauert es eine Weile herauszufinden, wie man sich auf virtuelle Stühle setzt oder das richtige virtuelle Outfit für die Verkaufssitzung findet, aber allein der Gedanke daran macht bereits Spaß. Kollegen online in einem virtuellen Büro mit Wasserfall und Zen-Garten zu treffen, kann doch gar nicht so schlecht sein.

Doch trotz all der faszinierenden Dinge an einem solchen Arbeitsplatz, gibt es auch negative Seiten für die Mitarbeiter.

ExpressVPN hat in Zusammenarbeit mit Pollfish eine Studie in Auftrag gegeben, bei der 1.500 Arbeitnehmer und 1.500 Arbeitgeber Fragen über die Arbeit im Metaverse beantwortet haben.

Technologische Fortschritte haben die Produktivität erhöht

90 % der Arbeitnehmer und 88 % der Arbeitgeber sind der Überzeugung, dass sich mit dem technologischen Fortschritt auch die Produktivität bei der Remote-Arbeit gesteigert hat. Außerdem fühlen die Menschen sich mit ihren Kollegen besser verbunden. 27 % der Arbeitnehmer sagen, dass Videokonferenzen die Verbindung zueinander und das Engegament miteinander am meisten fördern.

Weitere 32 % der Arbeitgeber halten Videokonferenzen für die beste Methode, um das Miteinander zu fördern. Darüber hinaus sehen 17 % die Arbeit im Metaverse als beste Möglichkeit, um bei der Arbeit in Verbindung zu bleiben. Diese Ansicht teilen hingegen nur 9 % der Angestellten.

Eine Umfrage-Statistik von ExpressVPN

Insgesamt zeigen mehr Arbeitgeber als Arbeitnehmer Neugier und Begeisterung für das Metaverse. Hinsichtlich der Arbeit in dieser neuen Umgebung sind 66 % der Arbeitgeber von der Idee angetan und 54 % optimistisch gestimmt. Dahingegen sprechen 24 % der Arbeitnehmer von Angst, 20 % von Misstrauen und 17 % denken, dass es vor allem verwirrend sein wird.

Eine große Sorge dabei sind die Überwachungsmöglichkeiten an einem solchen Arbeitsplatz. Die Verfasser des Berichts erklären: “Software zur Überwachung von Mitarbeitern ist bei Arbeitgebern immer beliebter geworden und das Metaverse wird das Potenzial für derartige Aktivitäten nur noch erhöhen. 73 % der Arbeitgeber bestätigen, von bestehenden Überwachungstaktiken Gebrauch zu machen.”

Eine Umfrage-Statistik von ExpressVPN

Die Ängste der Arbeitnehmer im Metaverse

Arbeitnehmer geben drei Sorgen bezüglich der Echtzeit-Überwachung bestimmter Daten am Arbeitsplatz an. Dabei haben 51 % Bedenken, dass ihr Standort verfolgt wird, 50 % Angst, dass ihr Bildschirm überwacht wird und 47 % sorgen sich um die Zeiterfassung.

Eine Umfrage-Statistik von ExpressVPN

Mit dieser Meinung liegen Arbeitnehmer nicht unbedingt falsch. Seitens der Arbeitgeber möchten 42 % Besprechungen am Arbeitsplatz aufzeichnen, 39 % eine Zeiterfassung durchführen, 39 % die Echtzeit-Standorte der Mitarbeiter verfolgen und 39 % die Bildschirme überwachen.

Harold Li ist der Vizepräsident von ExpressVPN. “Arbeitnehmer sind zum großen Teil nicht bereit, eine weitere Überwachung am Arbeitsplatz zu akzeptieren. Daher sollten Arbeitgeber bei der Planung weiterer derartiger Aktivitäten in virtuellen Arbeitsräumen vorsichtig sein und abwägen, ob es den potenziellen Verlust an Vertrauen und Zufriedenheit bei ihren Mitarbeitern wert ist.”

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Nicole Buckler arbeitet seit über 25 Jahren als Redakteurin und Journalistin und schreibt aus Sydney, Melbourne, Taipei, London und Dublin. Nicole kaufte Bitcoin im Jahr 2013, weil ihr gesagt wurde, sie könne damit Yogastunden in Dublin bezahlen. Sie hasste Yoga, behielt aber Bitcoin.

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