NFL: Bitcoiner machen weitere Vorstöße

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Das am heißesten erwartete Spiel der National Football League (NFL) steht kurz bevor. In der Nacht von Sonntag auf Montag treffen im 54. Super Bowl die San Francisco 49ers und die Kansas City Chiefs aufeinander, um den Champion der diesjährigen Football-Saison zu ermitteln.



Auch abseits des Spielfeldes gab es in diesem Jahr einige interessante Entwicklungen. Neben vielen Spielern, die in der einen oder anderen Weise in die Kryptowirtschaft involviert sind, äußerten die Spieler Russell Okung und Matt Barkley den Wunsch, ihre Spielergehälter in Bitcoin zu beziehen. Barkley, welcher derzeit als Quarterback bei den Buffalo Bills unter Vertrag steht, verhandelte mit zwei seiner früheren Teams darüber, in Bitcoin bezahlt zu werden. Sowohl die San Francisco 49ers, als auch die Cincinnati Bengals, lehnten dies ab.

Russell Okung stand seinerseits in dieser Woche in den Schlagzeilen, nachdem er bekannt gab, für die Präsidentschaft in der Spielergewerkschaft NFLPA zu kandidieren. Dem Left Tackle der Los Angeles Chargers liegt dabei besonders die Gesundheit der Spieler am Herzen. Er setzt sich unter Anderem dafür ein, die NFL-Saison auf 14 Spieltage zu verkürzen. Gleichzeitig soll den Spielern eine Erholungszeit von zwei Wochen zwischen den Spieltagen zugestanden werden.



Die NFL stand bereits mehrfach wegen der hohen Verletzungsgefahr des Sports in der Kritik. Insbesondere musste die Liga verschärfte Sicherheitsmaßnahmen einführen, um die Gefahr von Kopfverletzungen zu vermindern. Durch eine Verlängerung der Erholungszeit von einer auf zwei Wochen, könnte dieses Risiko weiter verringert werden.

Okung selbst erlitt vor der Saison eine lebensgefährliche Lungenembolie. Er wurde daraufhin von den Chargers auf die Reserveliste gesetzt, wodurch sich sein Gehalt verringerte. Dies empfand er als unfair. Er sprach davon, dass er für seine Verletzung bestraft werden würde.

Da neben Okung auch einige andere Spieler den Wunsch haben, ihr Gehalt in Bitcoin zu beziehen, könnte eine Präsidentschaft bei der NFLPA die Chancen erhöhen, dass die Besitzer der NFL-Mannschaften dies als optionales Zahlungsmittel anbieten. Aufgrund der geringen Transaktionskosten von Kryptowährungen kann dies Vorteile sowohl für die Mannschaften, als auch für die Spieler bringen.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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