PayPal US integriert Zahlung in Bitcoin, Ethereum und Litecoin

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IN KÜRZE
  • Ab sofort können Paypal-Nutzer in den USA ihre Krypto-Währungen nutzen, um bei Millionen von Online-Händlern weltweit zu bezahlen.

  • Kunden, die Bitcoin, Ethereum oder Litecoin besitzen und das Paypal digitale Wallet benutzen, werden nun in der Lage sein, diese an den Kassen zu Fiat-Beständen zu konvertieren.

  • PayPal ist eines der größten Mainstream-Finanzunternehmen, das Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert.

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Der amerikanische Online-Bezahldienst PayPal hat bereits in der Vergangenheit angekündigt, Kryptowährungen in Zukunft als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Seit Ende März 2021 ist dies nun offiziell möglich – allerdings bisher nur für Nutzer in den Vereinigten Staaten.



Das brandneue Feature heißt „Checkout with Crypto“ und erlaubt es Nutzern, ihre Kryptowährungen (Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Bitcoin Cash) ohne Zusatzkosten in US-Dollar umzuwandeln. Falls ein Online-Händler den US-Dollar als Zahlungsmittel nicht akzeptiert, konvertiert PayPal den Dollar automatisch (und mit den Standardgebühren) in die jeweilige Landeswährung um. In den kommenden Monaten soll dieser Service bei allen 29 Millionen PayPal Online-Händlern verfügbar sein. PayPal-CEO Dan Schulman kommentiert laut Yahoo Finance die offizielle Ankündigung wie folgt:

„Das ist das erste Mal, dass Sie Kryptowährungen nahtlos auf die gleiche Weise wie eine Kreditkarte oder EC-Karte innerhalb Ihres PayPal-Wallets verwenden können.“



Krypto-Adaption: PayPal, Tesla und Square

PayPal tritt damit in die Fußstapfen von Unternehmen wie Elon Musks Tesla und Jack Dorseys Square. Die beiden Unternehmen haben bereits in Bitcoin investiert und in der Öffentlichkeit ihre große Unterstützung der „monetären Revolution“ ausgesprochen. Elon Musk hatte erst vor wenigen Tagen auf Twitter angekündigt, dass man ab sofort einen Tesla mit Bitcoin bezahlen kann.

Das Vertrauen in den Bitcoin und andere Kryptowährungen hat sich in den letzten Jahren durch das zunehmende Interesse großer Finanzunternehmen und Investoren deutlich gesteigert. Trotzdem ist der Bitcoin noch immer kein weit verbreitetes Zahlungsmittel, was unter anderem an seiner anhaltenden Volatilität liegt.

PayPal führt die Bitcoin-Integration an

Schulman möchte mit der Krypto-Integration einen Teil zur Massenadaption beitragen.

„Wir glauben, dass dies ein Wendepunkt ist, an dem Kryptowährungen von einer Anlage, die man kauft, hält und oder verkauft, zu einer legitimen Finanzierungsquelle werden, um Transaktionen in der realen Welt bei Millionen von Händlern durchzuführen.“

Seit der Ankündigung von PayPal ist der Bitcoin Preis noch einmal gestiegen und kratzt nun an der 60.000 US-Dollar-Marke (Stand: 31.03.2021). PayPal kündigt außerdem an, dass das Unternehmen keine Transaktionsgebühr für den Checkout mit Krypto-Währungen erheben wird. Ferner können die Kunden für jeden Kauf nur eine Art von Coin verwenden. Wann genau Kryptowährungen als Zahlungsmittel bei PayPal- Nutzern außerhalb der Vereinigten Staaten verfügbar werden, ist bisher noch unklar.

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