Peter Schiff: “Jedes Bitcoin Investment ist Gambling”

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IN KÜRZE
  • Die Zulassung des Bitcoin-Futures-ETFs sei ein Grund, die SEC abzuschaffen, meint Peter Schiff

  • Ein Gold-ETF ist durch physisches Gold abgesichert, ein Bitcoin-ETF sei durch nichts abgesichert, behauptet er.


  • Die Nachricht von der ETF-Genehmigung treibt die Bitcoin-Rallye an.


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Der Bitcoin-Kritiker Peter Schiff hat gefordert, dass die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) nach der Genehmigung des Bitcoin-Futures-Fonds (ETF) aufgelöst werden sollte.

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In einem Tweet vom 19. Oktober erklärte Peter Schiff:

“Die Genehmigung des Bitcoin-Futures-ETFs durch die SEC ist ein weiterer Grund, die SEC abzuschaffen. Ich habe keine Einwände gegen den ETF. Mein Problem ist, dass die Bitcoin-Pumper diese Genehmigung nun nutzen werden, um noch mehr Käufer anzulocken, die sich auf die angebliche Bitcoin-Unterstützung der Regierung verlassen.”

Die SEC genehmigte am 15. Oktober den mit Spannung erwarteten Bitcoin-ETF, der mit Futures-Kontrakten gekoppelt ist. Der börsengehandelte Fonds Proshares Bitcoin Strategy wurde am 19. Oktober an der New Yorker Börse zugelassen und ist damit der erste Bitcoin-ETF in den Vereinigten Staaten. An diesem ersten Tag wechselten Anlagen im Wert von fast 1 Milliarde Dollar den Besitzer. Der Preis schwankte zwischen 40 und 42,15 USD. Der unter dem Kürzel BITO gehandelte Fonds ermöglicht es den Anlegern, sich an einem Vermögenswert zu beteiligen, der den Bitcoin-Preis abbildet, ohne jedoch das Asset tatsächlich zu besitzen.

Bitcoin-ETF hat keinen Wert

Die Nachricht über die Zulassung des ETF trieb den Bitcoin-Kurs auf ein neues Rekordhoch von 64.124 Dollar. In einem anderen Tweet kritisierte Schiff den BTC weiter. “Jetzt gibt es eine neue Möglichkeit, mit #bitcoin zu zocken“, meint der CEO von Euro Pacific.

“Jedes Bitcoin-Investment ist Gambling. Einige Zocker wollen aber nicht riskieren, echte Bitcoin zu besitzen, also zocken sie stattdessen mit Bitcoin-Futures. Und jetzt können alle, die das Risiko von Futures-Kontrakten vermeiden wollen, einfach mit dem Bitcoin-Futures-ETF zocken.”

Schiff erntete daraufhin sofort eine Gegenreaktion von Bitcoin-Anhängern auf Twitter. Rahul Sood, ein Krypto-Investor und Gründer von Microsoft Ventures, wies auf Schiff’s mangelndes Verständnis hin:

“Glauben Sie, dass der ETF-Handel mit Gold besser ist? Keiner weiß wirklich, wie viel Gold da draußen ist. Es wird größtenteils auf Papier gehandelt, es gibt tonnenweise gefälschtes Gold, keine Möglichkeit zur Nachverfolgung und keine Obergrenze. Gold ist eine Katastrophe.”

Schiff hatte direkt eine Antwort parat.

“Niemand weiß genau, wie viel Gold noch entdeckt wird. Aber wir wissen, dass es knapp ist. Wir haben auch eine ziemlich gute Schätzung dessen, wieviel Gold auf der Welt existiert. Ein Gold-ETF ist gekoppelt an physisches Gold. Ein #Bitcoin-ETF hingegen ist an nichts gekoppelt.”

Schiff’s Bedenken über den Bitcoin-Futures-Fonds werden von vielen in der Krypto-Industrie geteilt. Der On-Chain-Analyst Willy Woo meinte beispielsweise, dass der ETF für Kleinanleger von Nachteil sein könnte, da er den institutionellen Anlegern wie Hedgefonds in die Hände spielt.

Findest du, die Kritik an dem Bitcoin-ETF ist gerechtfertigt? Schreib uns deine Meinung auf Twitter!

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Jeffrey Gogo ist ein vielseitiger Finanzjournalist mit Sitz in Harare, Simbabwe. Er verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung in der Abdeckung lokaler und globaler Finanzmärkte; Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten. Gogo stieß 2014 zum ersten Mal auf Bitcoin und begann 2017, Kryptowährungsmärkte abzudecken.

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