Rekordhoch bei der Bitcoin Mining Difficulty

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IN KÜRZE
  • Die Bitcoin Mining Difficulty erreicht neue Höchstwerte.

  • Momentan ist der Wert neunmal höher als beim Bitcoin Allzeithoch.

  • Ein Meilenstein, der die Aufwärtsstimmung widerspiegelt?

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Die Bitcoin Mining Difficulty hat einen neuen Höchststand erreicht und somit auch einen neuen Meilenstein geknackt. Der Wert liegt momentan bei 17.6. Dies zeigt möglicherweise, dass die Miner auch nach der Halbierung wieder optimistisch an ihr Werk gehen.



Um den Wert der Bitcoin Mining Difficulty zu berechnen, gilt es den Mining Algorithmus von Bitcoin heranzuziehen. Dieser basiert auf dem PoW (Proof-of-Work). Die Miner müssen eine zufällig generierte Zahl namens „Nonce“ erraten. Darauf folgt dann eine Zeichenfolge von Zahlen mit einer bestimmten Anzahl von Nullen. Je mehr Nullen involviert sind, desto schwerer ist Nonce zu fassen. Entsprechend ist der Arbeitsaufwand höher, was sich eben auf die Bitcoin Mining Difficulty auswirkt.

Die Bitcoin Mining Difficulty und der Optimismus der Miner

Der bekannte Krypto-Analyst PlanB folgt die Situation wie folgt zusammen:



Neuer #Bitcoin Difficulty Rekord von 17,6T … die Miner sind optimistisch!

Zum Vergleich: Damals, im Dezember 2017, als der Preis für Bitcoin ein Allzeithoch erreichte, lag der Schwierigkeitsgrad des Netzwerks bei 1,9 Billionen. Das ist 9,25 Mal niedriger als der heutige Wert.

Eine ganz andere Art von Difficulty wartet aber auf die Bitcoin-Miner: Überschwemmungen

Denn China leidet unter einer der schlimmsten Überschwemmungsperioden der letzten Jahrzehnte. Problematisch ist das nicht nur für die Einwohner, sondern auch für die Mining-Unternehmen. Denn diese haben sich dort zuhauf angesiedelt.

Der Drei-Schluchten-Staudamm ist der größte Staudamm der Welt. Allerdings droht hier schon seit Wochen eine Überschwemmung, die die gesamten Bitcoin-Mining Unternehmen der Region mit sich in den Abgrund reißen könnte. Erste Auswirkungen der Überschwemmungen auf die Hash-Rate sind bereits zu verzeichnen. Grund dafür sind die starken Regenfälle, die die Hash-Rate um 20% gedeckelt haben.

Thomas Heller zeigt die Daten auf Twitter:

Blicken wir dennoch auf bullische Anzeichen?

Sollten die Überschwemmungen das Mining in China tatsächlich lahmlegen, sinkt die Versorgung mit frischen Coins rapide. Ferner bedeutet eine höhere Bitcoin Mining Difficulty auch weniger Rentabilität für die Miner an sich.

Hier ein paar Gründe von ToxicView für den bullischen Blick auf den Bitcoin:

Die Folge könnte sein, dass die Miner in bessere Hardware investieren, um weiterhin rentable neue Münzen schöpfen zu können. Möglicherweise führt das zu einem noch nie dagewesenen Rüstungs-Wettrennen in der Krypto-Szene. Das wiederum könnte ganz neue Investoren auf den Plan bringen.

Die Bereitschaft der Miner und Unternehmen in leistungsstärkere Hardware zu investieren, wäre dann aber auch ein sicheres Zeichen für den anhaltenden Aufwärtstrend unserer beliebtesten Kryptowährung. Und war Knappheit nicht Satoshi Nakamotos visionäre Grundlage für den Bitcoin? Es könnte um den Bitcoin in der nächsten Zeit also durchaus noch interessanter als sonst werden.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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