Russische Zentralbank gibt zu, dass sie Kryptowährungen nicht verbieten kann

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Der Direktor der Rechtsabteilung der Bank von Russland hat zugegeben, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen niemals effektiv im Land verboten werden können.



Obwohl Kryptowährungen in Russland nicht gerade legal sind, können sie anscheinend auch nie verboten werden. [Interfax] So lauten die neuesten Nachrichten von der russischen Regierung.

Sind Kryptowährungen in Russland sicher?

Digitale Assets sind in Russland seit einiger Zeit mit einer verwirrenden und schwierigen rechtlichen Situation konfrontiert. Letzten Monat berichtete BeInCrypto, dass Bankkonten, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen, eingefroren werden könnten. Zahlungen mittels Kryptowährungen sind ebenfalls unter Beschuss geraten, weil sie den russischen Rubel untergraben.



Die russische Zentralbank hat sich wiederholt für ein Verbot ausgesprochen und ist weiterhin entschieden gegen die digitale Währung. Es scheint jedoch, als würde sich die Durchsetzung eines solchen Diktats als unmöglich erweisen. Dies hat die russische Regierung vor kurzem ganz offen zugegeben.

Wie die russische Niederlassung von BeInCrypto kürzlich berichtete, sagte der Direktor der Rechtsabteilung der Bank von Russland – Alexej Guznov –  dass ein Verbot einfach unmöglich ist. Er sagte jedoch auch, dass Bitcoin aktiv für Geldwäsche und illegale Aktivitäten genutzt werden.

Zudem betonte er auch, dass Kryptowährungen “kein Geld” seien. Die Ausgabe von Bitcoin kann jedoch nicht gestoppt werden. Zudem sagte er dass “es unwahrscheinlich ist, dass wir in der Lage sind, dies zu begrenzen”.

Die Russen lieben Bitcoin

Es ist nicht zu leugnen, dass Kryptowährungen in Russland nach wie vor äußerst beliebt sind. Dass die Regierung dies verbieten will ist jedoch seltsam, wenn man bedenkt, wie sie selbst in die Welt der Kryptowährungen verwickelt ist.

Letztes Jahr wurde bekannt, dass eine große Bitcoin-Miningfarm im Besitz eines Assistenten von Präsident Putin war. Der russische Staat hat sich auch mit der Schaffung von Finanzzentren an der Grenze zwischen Russland und China befasst, insbesondere für den Handel mit Kryptowährungen.

Es scheint also, dass der russische Staat zwar bereit ist, Kryptowährungen für seine eigenen Zwecke auszunutzen, aber seine Bevölkerung daran hindern will, dies zu tun. Die gute Nachricht ist, dass sie jetzt zugegeben haben, dass sie digitale Assets im Land nicht verbieten können. Dieses stillschweigende Eingeständnis bringt die Krypto-Industrie dort allerdings immer noch in ernsthafte Gefahr.

Dennoch ist es eine gute Nachricht für diejenigen, die ein Verbot von Bitcoin befürchteten. Diese Befürchtungen können nun beseitigt werden.

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Nachdem er sein Studium der internationalen Betriebswirtschaft an der Frankfurt School of Finance and Management abgeschlossen hatte, arbeitete Christian zunächst in der Immobilienentwicklung. Nachdem er Bitcoin und die Kryptowirtschaft für sich entdeckte, änderte er sein Fachgebiet, um digitale Zusammenhänge zu analysieren.

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