Zahlungen per CBDC? Samsung geht Partnerschaft mit der Bank of Korea ein

2 min
Aktualisiert von Toni Lukic
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IN KÜRZE

  • Am 15. Mai unterzeichneten Samsung und die Bank of Korea eine Absichtserklärung, um zusammen die Eignung von CBDCs für Offline-Zahlungen zu erforschen.
  • Dafür soll anstelle des Internets die in Samsung Geräten integrierte Nahfeldkommunikation (NFC) verwendet werden.
  • Offline-Zahlungen könnten in einer zunehmend digitalisierten Welt vor den mit Ai verbundenen Risiko schützen.
  • promo

Samsung und die Bank of Korea gehen eine Partnerschaft ein, um zusammen die Eignung der koreanischen CBDC für Offline-Zahlungen zu testen. Könnte ein solches Feature angesichts der rasanten Entwicklung von AI für mehr Sicherheit sorgen?

Wie lokale Medien berichten, unterzeichneten Samsung und die Bank of Korea am 15. Mai eine Absichtserklärung zur Erforschung von Offline-CBDCs. Zuvor nahm Samsung bereits an der zweiten Phase eines CBDC-Simulationsexperiments teil. Während es in diesem Teil primär um die Verwendung digitaler Währungen im Einzelhandel ging, beschäftigte sich der erste Teil mit der Ausgabe, Verteilung und Rücknahme von CBDCs.

Jetzt wollen die beiden Unternehmen zusammen die Eignung der südkoreanischen CBDC zur Abwicklung von Offline-Transaktionen testen. Dazu soll die in Samsung Geräten integrierte Nahfeldkommunikation (NFC) verwendet werden.

So erklärte Won-Joon Choi, Vizepräsident von Samsung Electronics, die Zusammenarbeit ermögliche es dem Technologiegiganten, die eigene hoch entwickelte Sicherheitstechnologie auf den Bereich der digitalen Währung anzuwenden. Er fügte hinzu:

“Wir erwarten, dass wir auf der Grundlage der Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen einen großen Beitrag zur Entwicklung der globalen Offline-CBDC-Technologie leisten können.”

Angeblich erhielt Samsung im Rahmen dieser Zusammenarbeit eine Hardware-Zertifizierung für die Sicherheitsstufe 6 der International Common Criteria Evaluation Assurance. Diese umfasst ganze sieben Stufen von funktionalen Sicherheitsanforderungen.

Allerdings entwickelte der Techgigant auch schon einige Produkte im Blockchain-Bereich. So kündigte das Unternehmen vergangenes Jahr die Entwicklung einer eigenen Kryptobörse an und selbst eine Blockchain Wallet gehört zur Produktpalette. Obendrein stellte Samsung das Galaxy S22 im Metaverse von Decentraland vor.

Der Gedanke digitaler Zentralbankwährungen widerspricht dem Ideal von Kryptowährungen eigentlich von Grund auf. Schließlich sind letztere vor allem wegen ihrer dezentralen Natur so besonders. In der Krypto-Community könnten diese Neuigkeiten daher auf geteilte Meinungen stoßen.

AI – eine Gefahr für CBDCs und Online-Banking?

Erst kürzlich verbot Samsung den Mitarbeitern jegliche Nutzung von AI Tools, wie ChatGPT, auf Samsung-eigenen Geräten und internen Netzwerken.

Ohne Zweifel ist dem Unternehmen das mit AI einhergehende Risiko bewusst. Erst kürzlich gab Google einige Updates für die hauseigene künstliche Intelligenz, Bard, bekannt. So soll das Tool schon bald Code schreiben, analysieren, Schwachstellen entdecken und diese sogar beheben können.

Was zunächst wie ein unglaublich praktisches Hilfsmittel scheint, könnte im gleichen Maße zu einer Bedrohung für die Online-Sicherheit eines jeden Netzwerks heranwachsen. Fällt der Code des Tools in die Hände von Hackern, könnte er ihnen die Suche nach Netzwerkschwachstellen unheimlich vereinfachen. Die Konsequenzen wären fatal.

Vor diesem Hintergrund scheint es ein unabdingbares Feature von CBDCs, Zahlungen auch offline abwickeln zu können.

Dies repräsentiert eine zunehmend dringliche Veränderung, die in den kommenden Jahren wohl für alle Online-Sektoren unumgänglich wird: Netzwerke müssen auch offline funktionieren.

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Leonard Schellberg
Leonard Schellberg stieß im Jahr 2021 auf das Thema Kryptowährungen. Nachdem er sich ein fundiertes Wissen über den breiten Kryptomarkt angeeignet hatte, entwickelte er eine besondere Begeisterung für die Möglichkeiten der Distributed Ledger Technologie und Smart Contracts. Darüber hinaus hegt er ein großes Interesse für das globale Finanzsystem, Makroökonomie und Krypto-Trading. Noch während Leonard im Frühling 2022 seinen Bachelor in Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften an der...
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