Schweizer Post präsentiert die erste Krypto-Briefmarke der Schweiz

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IN KÜRZE
  • Die Schweizer Post hat den Launch ihrer ersten Krypto-Briefmarke angekündigt.


  • Es werden 175.000 Briefmarken erstellt, wobei jedes physische Exemplar mit einer digitalen Version verbunden ist, die gesammelt oder gehandelt werden kann.


  • Die Briefmarken haben unterschiedliche Auflagen, wobei einige Exemplare auf 50 Stück begrenzt sind.


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Die erste Krypto-Briefmarke der Schweiz wurde geschaffen, um die Lücke zwischen der physischen und der digitalen Welt der Briefmarken zu schließen.

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Die Schweizer Post hat die erste Krypto-Briefmarke des Landes herausgebracht, wie es in einer Erklärung heißt. Die Briefmarken werden als digitale Sammlerstücke verkauft, die mit einer physischen Briefmarke verbunden sind. Jede Briefmarke kostet 8,9 Schweizer Franken (~ 10 US-Dollar). 

Auf einer Briefmarke ist eines von 13 verschiedenen Bildern abgebildet, die digitalen Versionen werden in einer Blockchain gespeichert und können dann wie NFTs und andere digitale Sammlerstücke online getradet, gesammelt oder getauscht werden. Die digitalen Versionen der Briefmarken der Schweizer Post werden auch auf dem OpenSea-Marktplatz verfügbar sein. 

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Krypto-Briefmarken sind ein Novum in der Schweiz

“Auf den ersten Blick sieht die Schweizer Krypto-Briefmarke wie eine gewöhnliche Briefmarke aus”, so die Schweizer Post in einer Mitteilung. “Sie ist selbstklebend, zeigt das Matterhorn und den Mond auf blauem Grund und hat einen Wert von 8.90 Franken. Der Besitzer kann sie wie jede andere Briefmarke zum Frankieren von Postsendungen verwenden. Die eigentliche Krypto-Briefmarke ist jedoch ein digitales Sammlerstück.”

Man kann die physischen Briefmarken also als normales Zahlungsmittel für Porto verwenden, während die digitalen Versionen reine Sammlerstücke sind und nicht für den Versand von Sendungen bestimmt sind. 

Man kauft die Briefmarken in einer “Blindbox”. Das bedeutet, dass die Käufer erst bei der Auslieferung erfahren, welche Variante sie kaufen.

“Wie der digitale Zwilling der physischen Briefmarke aussieht, erfahren die Käufer erst, wenn sie online gehen. Jede Briefmarke ist mit einem QR-Code versehen, der dem Besitzer Zugang zu den digitalen Versionen ermöglicht.”

Von den 13 verschiedenen Motiven wird es nach Angaben der Schweizer Post unterschiedliche Raritäten geben. So gibt es zum Beispiel 65.000 Exemplare des häufigsten Motivs. Von der seltensten Variante werden nur 50 Exemplare ausgegeben. Das Format der Blindbox bedeutet, dass jeder die gleiche Chance hat, zu den 50 Glücklichen zu gehören, die eine seltene Marke ergattern.  Insgesamt werden 175’000 Briefmarken in ausgewählten Poststellen oder online zum Verkauf angeboten.

Die Krypto-Briefmarken sind zwar eine Premiere in der Schweiz, aber auch andere Länder haben schon mit digitalen Briefmarkensammlungen experimentiert. Im Juni 2019 kündigte die Post in Österreich die Herausgabe einer digitalen Gedenkbriefmarke auf der Ethereum-Blockchain an. Ähnlich wie die Briefmarken der Schweizer Post wurden die Versionen aus Österreich als virtuelle Sammlerstücke geschaffen. Seitdem hat die Post in Österreich zwei weitere Sammlungen herausgegeben. Die Briefmarken gab es für einen Pauschalpreis von 12 Dollar pro Stück, einige werden auf dem Gebrauchtmarkt mitlerweile für über 20.000 Dollar gehandelt. 

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