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Sind Bitcoin und künstliche Intelligenz vollkommen überbewertet?

3 min
Von Harsh Notariya
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IN KÜRZE

  • Der renommierte Marktanalyst Gary Shilling behauptet, Bitcoin und AI seien überbewertet und die Popularität von Bitcoin sei auf "exzessive Spekulation" zurückzuführen.
  • Trotz einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 44 Prozent in den letzten sieben Jahren kritisiert Shilling die "Null-Substanz" von Bitcoin und seine Verwendung für illegale Aktivitäten.
  • Shilling bezweifelt auch das transformative Potenzial der künstlichen Intelligenz, obwohl die Aktienkurse der Techgiganten aufgrund des Optimismus über diese Technologie stark angestiegen sind.
  • promo

Der angesehene Marktanalyst Gary Shilling erregt mit kühnen Behauptungen über Bitcoin und künstliche Intelligenz (AI) Aufsehen in der Krypto Community. Seiner Ansicht nach seien die beiden Technologien vollkommen überbewertet.

Der Analyst befürchtet sogar einen heftigen Abschwung der traditionellen Finanzmärkte – ein Szenario, das auch den Krypto Markt hart treffen würde.

Warum Gary Shilling eine skeptische Haltung zu Bitcoin einnimmt

Infolge der Spot ETF Genehmigungen beflügelt Bitcoin die Hoffnungen vieler Investor:innen stärker denn je. Das ist kaum verwunderlich, denn die weltgrößten Vermögensverwalter halten mittlerweile über 656.000 BTC im Wert von über 28,8 Milliarden US-Dollar. Und dennoch bleibt der renommierte Marktanalyst Gary Shilling skeptisch.

Laut Shilling sei die Begeisterung um Bitcoin auf “exzessive Spekulation” zurückzuführen, während dem Vermögenswert “null Substanz” innewohne und er lediglich illegalen Transaktionen diene. Mit dieser Skepsis stellt er sich offensichtlich dem zunehmenden institutionellen Interesse und der wachsenden Akzeptanz von Bitcoin entgegen.

Die digitale Währung fordert die traditionellen Finanzsysteme mit ihrem dezentralen Charakter heraus und entwickelt sich inmitten globaler Unsicherheiten zu einem zunehmend bevorzugten Vermögenswert. Gegenüber traditionellen sicheren Häfen, wie Gold, verfügt sie sogar über einen bedeutenden Marktanteil von 40 Prozent.

Zudem übertrifft die durchschnittliche jährliche Bitcoin Rendite mit 44 Prozent in den letzten sieben Jahren die Renditen anderer wichtiger Vermögenswerte. So beweisen historische Daten, dass die Kryptowährung bei einer Anlagezeit von fünf Jahren trotz der berüchtigten Volatilität durchweg Gewinne brachte.

Jährliche Renditen Bitcoin und andere
Jährliche Renditen der größten Anlageklassen | Quelle: ARK In

Was die AI betrifft, so bezweifelte Shilling das transformative Potenzial der Technologie. Er bezweifelte den Wert des Einsatzes massiver Rechenleistung, um umfangreiche Datensätze auf der Suche nach Mustern zu durchforsten.

Währenddessen stiegen die Aktienkurse von Techgiganten, wie Nvidia und Microsoft, ins Unermessliche. Dies ist wohl auf den allgemeinen Optimismus hinsichtlich des Potenzials von AI, Produktivität sowie Wirtschaftswachstum zu steigern, zurückzuführen.

Shilling prognostiziert heftige Korrektur

Shilling hingegen befürchtet einen Einbruch des S&P 500 um 30 Prozent auf ein seit drei Jahren nicht mehr erreichtes Niveau. Ohne Frage würde ein solches Szenario auch den Krypto Markt hart treffen.

Seine vorsichtige Haltung gegenüber den Märkten begründet sich in einer potenziellen Kollision der US-Wirtschaft mit einer Rezession – noch dieses Jahr. Darüber hinaus äußerte er einen interessanten Gedanken:

“Wenn sich die Leute auf ein sehr enges Segment des Aktienmarktes konzentrieren, sagen sie im Grunde, dass der Rest des Aktienmarktes einfach nicht von Interesse ist und wahrscheinlich in Schwierigkeiten steckt.”

Dennoch lag Shilling in der Vergangenheit oft falsch. So performte der Markt mehrmals besser, als er es in seinen Warnungen prognostizierte.

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Leonard Schellberg
Leonard Schellberg stieß im Jahr 2021 auf das Thema Kryptowährungen. Nachdem er sich ein fundiertes Wissen über den breiten Kryptomarkt angeeignet hatte, entwickelte er eine besondere Begeisterung für die Möglichkeiten der Distributed Ledger Technologie und Smart Contracts. Darüber hinaus hegt er ein großes Interesse für das globale Finanzsystem, Makroökonomie und Krypto-Trading. Noch während Leonard im Frühling 2022 seinen Bachelor in Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften an der...
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