SpaceX-Aktie erreicht neues Tief, Jim Cramer rät vom Kauf ab

  • SPCX erreichte am Dienstag ein neues Tief bei 107,01 USD, schloss jedoch mit einem Plus von 2,56%.
  • Rund 911,5 Millionen Aktien sind ab 6. August zum Verkauf zugelassen.
  • Cramer rät Käufern, abzuwarten, bis das Angebot von Insidern den Kurs nach unten zieht.
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Die SpaceX-Aktie (SPCX) ist im vergangenen Monat um etwa 29 % gefallen und wird nun unter dem Ausgabepreis von 135 USD gehandelt. Dennoch rät Jim Cramer aktuell vom Kauf ab.

Dafür gibt es einen wichtigen Grund. Etwa 911,5 Millionen Aktien dürfen ab dem 6. August verkauft werden, und Cramer geht davon aus, dass dieses Angebot den Kurs weiter nach unten drücken wird.

SPCX fällt auf neue Tiefstände: Cramer rät, auf die Freigabe am Donnerstag zu warten

Am Dienstag fiel SPCX auf 107,01 USD und erreichte damit das niedrigste Niveau seit dem Börsengang. Anschließend erholte sich die Aktie und schloss mit einem Plus von 2,56 % bei 116,41 USD. Damit liegt sie etwa 48 % unter dem Hoch vom 16. Juni von 225,64 USD.

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SpaceX (SPCX) Kursentwicklung.
SpaceX (SPCX) Kursentwicklung. Quelle: Google Finance 

Cramer erwartet dennoch weiteren Abwärtsdruck. Grund dafür ist, dass die Anzahl der an der Nasdaq handelbaren Aktien nächste Woche stark steigen wird. Rund 911,5 Millionen Aktien werden am kommenden Donnerstag verkaufsberechtigt. Das wird den frei handelbaren Anteil von SpaceX mehr als verdoppeln.

„Wenn Sie SpaceX kaufen möchten, bitte ich Sie dringend, zumindest die erste Welle der Lock-up-Periode für Insider-Verkäufe ab nächsten Donnerstag abzuwarten und den Kursrückgang vorher geschehen zu lassen, bevor Sie investieren“, sagte er.

Obwohl Cramer langfristig bullisch hinsichtlich Musk und SpaceX bleibt, weist er darauf hin, dass sowohl der Ergebnisbericht am 4. August als auch das Ende der Lock-up-Frist am 6. August zu weiteren Kursverlusten führen könnten.

„Selbst wenn sie am Dienstag ein positives Quartal melden, weiß ich nicht, ob die Aktie dem Ablauf der Lock-up-Frist am Donnerstag standhält“, ergänzte er.

SpaceX legt die Zahlen nach Börsenschluss am Dienstag vor – das ist die erste Veröffentlichung als börsennotiertes Unternehmen. Cramer sagte, dass Investoren insbesondere das KI-Geschäft beobachten werden, das durch Computing-Deals in Milliardenhöhe mit Anthropic und Alphabet gestärkt wurde. 

Allerdings hob er hervor, dass die Verträge mit einer Frist von 90 Tagen kündbar sind. Dadurch sei die „neue Einnahmequelle sehr schwer vorherzusagen“. Zudem stellte er die Erwartungen für ähnliche Abschlüsse in Frage, da es „nicht viele andere Unternehmen mit solch tiefen Taschen gibt“.

Cramer betonte, beide Aspekte machten die langfristigen Gewinnschätzungen von Wall Street schwer einschätzbar.

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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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