Südkoreas größte Krypto-Börse Bithump steht erneut zum Verkauf

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IN KÜRZE
  • Bithumb scheint wieder zum Verkauf zu stehen.

  • Einer der größten Krypto-Handelsplätze in Südkorea suchte zuletzt 2018 nach einem Käufer.

  • Die Komplikation beim Verkaufs basieren auf Probleme mit dem Management.

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Berichten zufolge wollen die Eigentümer von Bithumb die Krypto-Börse erneut zum Verkauf anbieten. Es wird angenommen, dass der Preis mindestens 500 Milliarden Won (rund 430 Millionen USD) beträgt.



Bithumb wurde zuletzt im Jahr 2018 zum Verkauf angeboten. Der interessierte Käufer stornierte die Übernahme jedoch zu diesem Zeitpunkt wegen fehlender Gelder.

Bithumb auf der Suche nach neuen Eigentümern

Südkoreas größter Handelsplatz für Kryptowährungen steht erneut zum Verkauf, berichtete die inländische Nachrichtenportal Herald Corporation am 22. September. Die Nachrichten stammen Berichten zufolge aus Quellen, die mit der lokalen Investmentbanking-Branche vertraut sind.



Die Börse zählt derzeit mehr als 4,7 Millionen Nutzer und macht über 50 % des südkoreanischen Kryptowährungshandelsvolumens aus. Bithump ist auch die fünftgrößte Börse weltweit, gemessen am Spot-Handelsvolumen.

Bithumb Holdings ist mit 74 % an der Börse beteiligt und fördert den Verkauf. Es wird angenommen, dass Samjong KPMG die Aufsicht übernimmt.

Berichten zufolge erhielt das Unternehmen Anfang September mehrere Absichtserklärungen von potenziellen Käufern. Lokale Nachrichten zitieren Quellen aus der Bankenbranche und fordern einen Preis zwischen 500 Milliarden Won (430 Millionen USD) und 700 Milliarden Won (604 Millionen USD).

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Klappt der Verkauf dieses Mal?

Die Börse stand bereits 2018 zum Verkauf. Der ursprüngliche Käufer war das BK Global Consortium aus Singapur. Die beiden Parteien einigten sich zu diesem Zeitpunkt auf einen Preis von 400 Milliarden Won (344 Millionen USD).

Der Vorsitzende des Konsortiums, Kim Byung-gun, war jedoch nicht in der Lage, ausreichende Investitionen zur Finanzierung des Verkaufs anzuziehen. Dies führte zu seiner Absage im vergangenen Oktober.

Die Komplikation eines neuen Verkaufs wird offenbar ein anhaltendes Problem mit den Verwaltungsrechten der Börse und Interessenkonflikten zwischen den Aktionären sein. Bithumb Holdings und sein Vorsitzender Lee Jung Hoon werden derzeit ebenfalls von den Strafverfolgungsbehörden in Seoul untersucht.

Sie werden beschuldigt, Bithumbs BXA-Token für rund 25,7 Millionen USD an Investoren verkauft zu haben. Diejenigen, die den Token bei ICO gekauft hatten, taten dies in der Annahme, dass Bithumb den Token im Zusammenhang mit dem Verkauf auf der Plattform der BK Group listenwerde.

Wie sich herausstellte, hat Bithumb den Token nicht gelistet. Dies führte Berichten zufolge zu finanziellen Verlusten und veranlasste eine Gruppe von Investoren, rechtliche Schritte gegen das Unternehmen einzuleiten.

Anfang September berichtete BeInCrypto, dass südkoreanische Behörden im Zusammenhang mit den Betrugsvorwürfen die Büros von Bithumb in Seoul durchsuchten.

 

Auf Englisch geschrieben von Rick Delaney, übersetzt von Alexandra Kons

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A former professional gambler, Rick first found Bitcoin in 2013 whilst researching alternative payment methods to use at online casinos. Having concluded that the root of most of the world’s evils stem from a toxic financial system during his time reading International Politics at university, the disruptive potential of a decentralised, borderless asset was immediately clear. After transitioning to writing full-time in 2016, Rick was able to put his passion for Bitcoin to work for him professionally. He has since written for a number of digital asset publications in a variety of capacities.

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