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Web 3 Pionier: Twitter erlaubt NFTs als Profilbild

3 min
Aktualisiert von Toni Lukic
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IN KÜRZE

  • Twitter erlaubt NFTs als Profilbilder via "Twitter-Blue"-Abonnement.
  • Der NFT-Megatrend zeigt keine Anzeichen der Abschwächung.
  • Elon Musk und andere kritisieren die Vorgehensweise von Twitter stark.
  • promo

Nachdem Firmen wie Paypal, Visa, Facebook und Tesla daran arbeiten, Kryptowährungen in ihr Geschäftsmodell zu integrieren, geht Twitter sogar einen Schritt weiter. Nutzer der Plattform können nun NFTs als Profilbild verwenden und somit den Besitz zweifellos durch die Blockchain nachweisen. Es erhoben sich einige kritische Stimmen auf Social Media, denn nicht jedermann sieht diesen Schritt als positiv an.

Mit der Integration von NFTs als Profilbild ist Twitter ein Pionier unter den traditionellen Unternehmen. Die Plattform zielt darauf ab, sich rapide von einem Web2- in ein Web3-Unternehmen zu wandeln. Im Gegensatz zum herkömmlichen Internet soll das neue Web3 dezentral organisiert und frei von Intermediären sein. Die genaue Definition ist dabei noch schwammig. Klar ist jedoch, dass Kryptowährungen, Blockchains, NFTs, Smart Contracts und dezentrale Apps eine zentrale Rolle spielen.

Und die Konkurrenz ist hoch, denn mit dieser Strategie steht Twitter nicht alleine da. Derzeit planen einige große Firmen ihren Eintritt ins Metaverse. Dazu gehören unter anderem Adidas, Nike, Paypal und auch Tesla. Bei dem Automobilhersteller experimentiert man schon seit einiger Zeit mit Zahlungen in Dogecoin, nachdem man Bitcoin-Zahlungen aufgrund von Umweltbedenken erstmal pausierte.

Kritik an Twitters NFT-Strategie: Gerechtfertigt oder durchdacht?

Desto überraschender scheint die Kritik von Elon Musk, dem CEO von Tesla, an Twitters’ Web3-Strategie. Während Befürworter der neuen Technologie versuchen, das Internet zu seinen Idealen zurückzuführen, sprach dieser sich lautstark via Social Media aus.

“Twitter gibt technische Ressourcen für diesen Blödsinn aus, während Krypto-Betrüger in jedem Thread eine Spambot-Blockparty veranstalten!?”

Elon Musk

So kritisiert er, dass die Prioritäten des Branchengiganten falsch liegen. Die Firma schaffe es, blitzschnell neue Features zu veröffentlichen – auf der anderen Seite jedoch sind Krypto-Bots und Scams überall, ohne dass Twitter etwas dagegen tue. Er glaube, der Fokus der Firma liege lediglich auf dem Verkauf von Twitter-Blue-Abos.

Twitter Blue: Ein kostenpflichtiger Subscription-Service

Twitter Blue ist Twitters kostenpflichtiger Subscription-Service. Dieser kostet 2,99 US-Dollar pro Monat und ist derzeit nur in den Ländern Kanada, Australien, Neuseeland und USA verfügbar.

Twitter Blue ermöglicht Kunden der Dienstleistung unter anderem:

  • das Löschen von veröffentlichten Tweets
  • ein Reader-Modus für lange Beiträge
  • ein Ordner für Lesezeichen
  • werbefreie Tweets

Und nun auch die Möglichkeit, NFTs als Profilbild hochzuladen. Dies sei aufgrund der hohen Nachfrage von Nutzern (und nicht aus Profitzwecken) integriert worden und ermöglicht einen zweifellosen Besitznachweis durch die Blockchain-Technologie. Bisher erlaubt Twitter nur NFTs der Ethereum-Blockchain auf der Plattform.

Nutzer können via iOS-App ihr Wallet verbinden und das gewünschte NFT als Profilbild wählen. Dieses wird nicht wie gewohnt rund, sondern hexagonförmig veröffentlicht. Derzeit werden Coinbase, Rainbow, MetaMask, Trust, Argent und Ledger Live unterstützt.

Der NFT-Megatrend schwächt nicht ab

Doch Profitgier ist nicht der einzige Kritikpunkt, dem Twitter sich stellen muss. Die Social-Media-Plattform stelle lediglich fest, dass sich das NFT auf der Ethereum-Blockchain befindet. Das hindert Nutzer jedoch nicht daran, Fake-Kollektionen hochzuladen. Twitter behauptet, dass sie sich nicht auf verifizierte Kollektionen limitieren möchten. Man könne auf der Detail-Seite sehen, ob es die echte Kollektion sei. 

Eine eventuelle Lösung hierzu wäre, mit Plattformen wie Opensea zu kollaborieren. Dort verifiziert man bereits Kollektionen, welche ein gewisses Handelsvolumen überschreiten. Opensea ist der derzeit größte NFT-Marktplatz. Trotz fallender Krypto-Preise sah man im Januar dort wieder Höchstwerte an Handelsvolumen. 

Profitgier oder nicht: NFTs sind in aller Munde und keine Anzeichen einer Abschwächung des Trends sind in Sicht. Dementsprechend hoch sind auch die Preisgelder für Vorreiter der NFT-Szene. In Anbetracht dessen fragt man sich: Bin ich Zeuge eines beiläufig kritisierenden Tweets oder einer ausgeklügelten Business-Strategie Elon Musks?

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Robin arbeitet seit 2017 im Bereich Kryptowährungen. Nach Beendigung seines Psychologie-Studiums begann er, seine Leidenschaft für Schreiben und Kryptowährungen sowie Marktpsychologie zu vereinen. Heute sind seine bevorzugten Themengebiete NFTs, DeFi und Play to Earn.
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