Umfrage: Starkes Vertrauen in Bitcoin von Millennials

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IN KÜRZE
  • Eine Umfrage vergleicht die Meinung von Anlegern über Bitcoin.

  • Im Vergleich zu 2017 hat Bitcoin deutlich an Vertrauen gewonnen.

  • Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersschichten haben sich angeglichen.

  • promo

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Eine Studie von The Tokenist vergleicht Umfragewerte von 2017 mit aktuellen Zahlen. Bitcoin wird durchgehend als vertrauenswürdiger eingeschätzt, als noch vor drei Jahren. Dies ist bei Millennials besonders deutlich ausgeprägt.



Für die Daten aus 2017 hat The Tokenist drei Studien zusammengefasst. Bei den selben Fragen wie 2017 zeigen sich deutliche Trends in der Adoption von Kryptowährungen. Die Studie befragte 4.852 Teilnehmer aus 17 Ländern.

Bitcoin gewinnt an Vertrauen

Ein Teil der Studie befasste sich mit der Frage, ob die Teilnehmer eine Summe von 1000 USD in Bitcoin, oder einem anderen Asset (Staatsanleihen, Aktien und Gold) bevorzugen würden. Dabei schnitten die Staatsanleihen als Asset-Klasse besonders schlecht ab. 38 % der Teilnehmer würden Bitcoin über Staatsanleihen bevorzugen. 2017 waren es nur 18 % und die Unterschiede zwischen den einzelnen Asset-Klassen waren schwächer ausgeprägt.



Dieser Trend zeigt sich besonders deutlich bei Millennials. 2017 gaben dies 30 % der Millennials diese Präferenz an. Dabei entschieden sich doppelt so viele Männer wie Frauen für Bitcoin. In den jüngsten Zahlen sind es schon über die Hälfte der Millennials, wobei sich das Geschlechterverhältnis weitestgehend angeglichen hat.

Insgesamt hat sich die Zahl der Anleger, welche Bitcoin über Staatsanleihen bevorzugen verdoppelt. Auch im Vergleich zu Gold und Immobilien hat die Kryptowährung zugelegt. Im Vergleich mit Aktien hat sich das Verhältnis unwesentlich verringert.

Asset-Klassen im Vergleich. Quelle: The Tokenist.

Aufstieg der Millennial-Investoren

Die Vertrautheit mit Kryptowährungen hat sich in allen Altersschichten erhöht. Dabei haben sich die Lücken zwischen den Geschlechtern und Altersschichten geschlossen. 2017 waren männliche Millennials noch deutlich besser über Kryptowährungen informiert, als Frauen. Dieser Trend hat sich zwischenzeitlich umgekehrt. Heute schätzen Frauen ihr Wissen über Bitcoin höher ein, als Männer. Insgesamt gaben 78 % der Millennials an, mit Bitcoin zumindest etwas vertraut zu sein.

Die Vertrautheit mit Bitcoin ist in den letzten drei Jahren angestiegen. Quelle: The Tokenist.

17 % der befragten Frauen haben angegeben, in der Vergangenheit schon mal Bitcoin gekauft zu haben. Bei den Männern waren es nur 13 %. Allerdings scheinen Frauen noch stark in der traditionellen Wirtschaft verwurzelt zu sein und Kryptowährungen allenfalls als Investment-Möglichkeit anzusehen. Dies zeigt sich besonders in der Frage, ob die Teilnehmer eher Bitcoin, oder großen Banken vertrauen. 54 % der männlichen Millennials gaben an, dass ersteres der Fall ist. Bei den Frauen waren es nur 36 %.

Insgesamt zeigt die Studie, dass sich das Vertrauen in Bitcoin in den letzten drei Jahren deutlich erhöht hat. Insbesondere Millennials sind gut über Bitcoin informiert und bereit, in Kryptowährungen zu investieren. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersschichten sind geringer geworden.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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