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UN-Bericht: Nordkorea finanziert Raketenprogramm mit gestohlenen Kryptowährungen

1 min
Aktualisiert von Alexandra Kons
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IN KÜRZE

  • UN-Beamte informierten die Medien, dass Krypto-Diebstahl eine wichtige Einnahmequelle für Nordkorea sei.
  • Das Land konzentrierte sich laut dem Bericht auf Börsen in Asien, Europa und Nordamerika.
  • Chainalysis berichtete zudem, dass Nordkorea mindestens 400 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen stahl.
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Laut einem UN-Bericht soll Nordkorea sein nukleares Raketenprogramm mit Kryptowährungen finanziert haben, welche von bestimmten Börsen gestohlen wurden. Außerdem wird erklärt, das Land habe zwischen 2020 und 2021 mindestens 50 Millionen US-Dollar gestohlen.

Die Vereinten Nationen veröffentlichten einen Bericht, welcher von Reuters gesichtet wurde. Darin wird behauptet, dass Nordkorea sein Raketenprogramm mit gestohlenen Kryptowährungen finanzierte. UN-Beamte erklärten, die Nation habe in den Jahren 2020 und 2021 mehr als 50 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen gestohlen habe. Der Bericht besagt, dass das Land mehrere Cyberangriffe durchführte. Die hauptsächlichen Angriffsziele sind Börsen in Asien, Europa und Nordamerika.

Das Land ist seit einigen Wochen wegen einer Reihe von Raketentests in den Schlagzeilen. Diese beunruhigten die westlichen Regierungen. Die Frage, wie sich diese Programme finanzierten, taucht in diesem Zusammenhang immer wieder auf. Denn das Land leidet unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Lebensmittelknappheit.

Kryptowährungen, Cyberkriminalität,
Diebstahl von Kryptowährungen in Nordkorea – Ein Bild von BeInCrypto.com


Das Blockchain-Intelligence- und Sicherheitsunternehmen Chainalysis berichtete ebenfalls über Kryptowährungsdiebstähle durch Nordkorea. Das Unternehmen stellte fest, dass Nordkorea im Jahr 2021 mindestens sieben Angriffe auf Kryptowährungsplattformen durchführte. Durch diese Angriffe wurden fast 400 Millionen US-Dollar erbeutet. Südkoreanische Medien berichteten auch, dass Nordkorea mindestens 1,7 Milliarden US-Dollar von Börsen gestohlen hat.

Regierungen besorgt über Kryptowährungen und Cyberkriminalität

Während sich die meisten Länder darauf vorbereiten, Vorschriften für den Krypto-Bereich zu erlassen, bestehen nach wie vor Sorgen im Zusammenhang mit Cyberkriminalität. Die Biden-Regierung hat Cyberkriminalität als eines der größten Probleme im Zusammenhang mit der Anlageklasse bezeichnet.

KYC- und AML-Standards sind eine Möglichkeit, illegale Aktivitäten einzudämmen. Aber die Natur des Marktes hat es bisher schwierig gemacht, solche Aktivitäten vollständig zu unterbinden. Im Falle von Cyberkriminalität wie Börsendiebstahl liegt es jedoch an den Börsen, die Sicherheit zu erhöhen. Aktuell denken einige Regierungen darüber nach, wie sie mit dem Krypto-Sektor und den damit verbundenen Technologien umgehen sollen. Das Jahr 2022 wird in dieser Hinsicht ein wichtiges Jahr werden. Denn es werden mehrere Erklärungen von großen Volkswirtschaften zur Krypto-Regulierung erwartet.

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Rahul Nambiampurath
Rahuls Nambiampuraths Kryptowährungsreise begann 2014, als er auf das Bitcoin-Whitepaper von Satoshi stieß. Mit einem Bachelor-Abschluss in Handel und einem MBA in Finanzen von der Sikkim Manipal University gehörte er zu den wenigen, die das enorme, ungenutzte Potenzial dezentralisierter Technologien erkannten. Seitdem hat er DeFi-Plattformen wie Balancer und Sidus Heroes — ein Web3-Metaversum — sowie CEXs wie Bitso (Mexikos größtes) und Overbit dabei unterstützt, mit seinen Fähigkeiten in...
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