Wasabi Wallet rüstet auf: WabiSabi Update in Produktion

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IN KÜRZE
  • Sollte man sich in Sachen Datenschutz auf Regulierungen verlassen?

  • Wie viel nützen diese Regulierungen?

  • Und welche Möglichkeiten gibt es sich ihm Rahmen der Kryptowährungen zu schützen?

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Wenn es um die Sicherheit der eigenen Daten geht, setzen wir häufig auf die regulatorische Hilfe von außen. Dass diese Maßnahmen nicht immer für den Schutz der persönlichen Daten ausreichen, ist an vielen Stellen sichtbar. Vor allem im finanziellen Bereich scheint Datenschutz weniger intensiv praktiziert zu werden. Sei es um Geldwäsche zu verhindern oder für die Stärkung der Sicherheit anderer Risikobereiche zu sorgen. Die Wasabi Wallet rüstet mit einem Mixer-Feature-Update auf.



In der Welt der Kryptowährungen ist das nicht anders. Auch hier kommen mannigfaltige Regularien von außen, um für einen hohen Schutz von Personen und Daten zu sorgen. Die Frage, ob diese Regularien immer das Problem lösen, was sie vordergründig lösen sollen, bietet ausreichend Diskussionsbedarf. Wer nicht länger auf Regularien von außen setzen möchte, hat vor allem im Bereich der Kryptowährungen ausreichend Optionen und Alternativen.

Wasabi Wallet schafft Abhilfe

Oftmals gehen Krypto-Neulinge fälschlicherweise davon aus, dass der Bitcoin und viele weitere Kryptowährungen völlig anonym nutzbar seien. Dem ist nicht so. Vor allem, wenn wir bedenken, dass die Strafverfolgungsbehörden weltweit die Daten auf der Blockchain bereits für das Tracking von Transaktionen nutzen. In welchem Umfang hier Daten auch auf anderweitige Weise genutzt werden (könnten), bleibt der Fantasie der Trader, Nutzer und Hodler überlassen.



Eine Alternative zu trackbaren Transaktionen bietet die Kryptowährung Monero. Aber auch die Wasabi Wallet hat einige interessante Feature, wie das Update, das am 27. August hinzugekommen ist. Die Transaktionsmischungsfunktionalität der Wallet bereichert nun WabiSabi. Ein Tool, das den Transaktionsverlauf mithilfe des ZeroLink-Protokolls und blinder Signaturen verschleiert.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Coins mit WabiSabi mixen

Auf Github heißt es zu der neuen Implementierung:

Obwohl Fungibilität eine wesentliche Eigenschaft von gutem Geld ist, hat Bitcoin in diesem Bereich seine Grenzen. Zahlreiche Verbesserungen der Fungibilität wurden vorgeschlagen; Keiner von ihnen hat sich jedoch vollständig mit den Datenschutzproblemen befasst. ZeroLink bietet als erstes Schutz vor all den verschiedenen Möglichkeiten, wie die Privatsphäre eines Benutzers verletzt werden kann.

WabiSabi soll dann bald für ein CoinJoin Upgrade sorgen. Über WabiSabi können die Nutzer ihre Coins effizienter mixen. Dabei kommen verschiedene Anonymisierungsmaßnahmen zum Tragen. Um diese CoinJoin-Funktion nutzen zu können, müssen die Nutzer allerdings einen Mindestwert an BTC mit in den Mischpool geben.

Noch ist das WabiSabi Extra nicht fest implementiert, denn das Team befindet sich mit der Entwicklung noch in einem frühen Stadium. Zunächst steht also eine Peer-Review des WabiSabi-Whitepapers an. Wie lange es dann dauert, bis die Wasabi Wallet-Nutzer den integrierten Mixer nutzen können, ist noch unklar. Bis dahin haben aber alle Coin-Inhaber die Möglichkeit externe Mixer für den Schutz ihrer Daten einzusetzen.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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