97% der Bitcoin-Adressen sind gewinnbringend, DeFi-Hodler warten noch auf Gewinne

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IN KÜRZE
  • Etwa 97% Bitcoins, die aktuell auf Wallets gehalten werden, könnten heute mit Gewinn verkauft werden.

  • Dies ist nicht allzu überraschend, wenn man bedenkt, dass Bitcoin sich seinem derzeitigen Allzeithoch annähert.

  • Viele DeFi Investoren zu Kursen gekauft, die über dem aktuellen Marktpreis liegen.

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Die aktuelle Bitcoin-Preisrallye hat dazu geführt, dass nun rund 97% aller auf Wallets gehaltenen BTC mit Gewinn verkauft werden könnten. Allerdings sind längst nicht alle Krypto-Assets gewinnbringend.



Führende DeFi-Token befinden sich im Vergleich zu Bitcoin viel weiter unter ihren derzeitigen Allzeithochs. Zum Beispiel kaufte fast die Hälfte der YFI-Inhaber zu höheren Preisen ein.

Die meisten BTC-Wallets zeigen Gewinne

Bei einem Bitcoinpreis von 18.600 USD sind nur 0,11% der Adressen noch nicht gewinnbringend. Bitcoin hat sich in den letzten Wochen stark erholt. Der führende digitale Vermögenswert eröffnete den November mit einem Kurs von ca. 13800 USD. Etwas mehr als drei Wochen betrug der Preis von einem Bitcoin über 18.600 USD.



Laut der auf Kryptowährungen spezialisierten Marktanalysefirma „IntoTheBlock“ haben mehr als 97 % aller Adressen jetzt einen durchschnittlichen Einstiegspreis, der unter dem heutigen Preis liegt. Der „In the Money“-Indikator des Unternehmens zeigt an, dass die Besitzer von 31,88 Millionen Adressen derzeit ihre Bestände gewinnbringend verkaufen könnten.

IntoTheBlock behauptet auch, dass nur 0,11% der analysierten Adressen BTC zu einem höheren Durchschnittspreis erhielten. Da Bitcoin jetzt rund 1.000 Dollar unter dem Allzeithoch von 2017 gehandelt wird, entspricht dies in etwa nur 35.730 Adressen.

Der Indikator zeigt auch, dass 2,67% der Adressen ihre Bitcoin erwarben, als der Preis zwischen 17.945 und 18.771 USD lag. Das Unternehmen meint, dass diese 874.760 Adressen ebenfalls mit Gewinnen glänzen.

Viele DeFi-Hodler sind noch im unprofitablen Bereich

Die „IntoTheBlock“-Zahlen zeigen, dass ein größerer Prozentsatz der Inhaber anderer Kryptowährungen immer noch nicht gewinnbringend ist. So liegt z.B. der prozentuale Anteil der Wallets mit Gewinn von ETH, LINK, ADA und LTC bei 88%, 85%, 79% und 73%.

Im DeFi-Bereich gibt es also Nachholbedarf. Nur 62% der SNX- und AAVE-Wallets würden bei einem heutigen Verkauf Gewinn machen. Nur 54% der YFI-Wallets sind „im Geld“.

Viele der Defi -Token wurden nach dem Bullrun 2017 eingeführt und befanden sich im Sommer 2020 in einer Blase. Deswegen handeln sie im Vergleich zu einigen Altcoins und Bitcoin weit unter ihrem Allzeithoch. So erreichte z.B. YFI am 13. September einen Höchstpreis von rund 43.300 Dollar.

Nach seinem Höchststand befand sich YFI auf einem Tiefpunkt von etwa 8.500 USD. Trotz einer kürzlichen Erholung auf ca. 25250 USD sind immer noch viele Besitzer „aus dem Geld“.

Auf Englisch geschrieben von Rick Delaney, übersetzt von Maximilian Mußner.

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A former professional gambler, Rick first found Bitcoin in 2013 whilst researching alternative payment methods to use at online casinos. Having concluded that the root of most of the world’s evils stem from a toxic financial system during his time reading International Politics at university, the disruptive potential of a decentralised, borderless asset was immediately clear. After transitioning to writing full-time in 2016, Rick was able to put his passion for Bitcoin to work for him professionally. He has since written for a number of digital asset publications in a variety of capacities.

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