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AI Bedrohung: Desinformation und Deepfakes weltweit größtes Problem

3 min
Von Martin Young
Übersetzt Philip Neubrandt
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IN KÜRZE

  • Cyberkriminalität durch künstliche Intelligenz steht ganz oben auf der Tagungsagenda des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos.
  • Falsch- und Desinformation standen in den letzten zwei Jahren auf Platz eins der Risiken, mit gefälschten Videos und Betrug auf Social-Media-Plattformen.
  • Die Kluft zwischen Unternehmen, die sich gegen Cyber-Bedrohungen schützen können, und solchen, die dies nicht können, wird laut WEF immer größer.
  • promo

Anlässlich des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos warnt die Organisation vor Risiken durch generative AI und Cyberkriminalität. Diese Technologien erleichtern es Betrüger:innen, täuschend echt aussehende Deepfake-Videos zu erstellen, die zunehmend Social-Media-Plattformen überschwemmen und unter anderem auch zu Krypto Betrug führen.

Diese Woche beginnt im schweizerischen Davos das WEF, bei dem die führenden Wirtschaftsvertreter:innen der Welt zusammenkommen, um wichtige Themen zu erörtern. Die Organisation hat auch ihren Weltrisikobericht für das Jahr 2024 veröffentlicht, in dem AI einen wichtigen Platz einnimmt.

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AI Hauptgesprächsthema am WEF-Kongress

Cyberkriminalität und die negativen Auswirkungen der künstlichen Intelligenz gehören zu den Top-Risiken, die vom WEF in einem Bericht hervorgehoben wurden.

Desinformation wurde als größtes Risiko für die nächsten zwei Jahre genannt. Fortschritte in der generativen AI machen es Betrüger:innen leichter, Deepfake-Videos zu produzieren. Darüber hinaus werden Social-Media-Plattformen wie Meta und X von Betrug und Fälschungen überschwemmt.

Deepfake-Videos sind Videofälschungen, die durch künstliche Intelligenz erzeugt werden, wobei Gesichter oder Stimmen von Personen realistisch nachgeahmt und manipuliert werden.

Am Wochenende warnte Michael Saylor, Bitcoin Befürworter und Executive Chairman von MicroStrategy, vor einer Flut von Deepfake BTC Betrügereien auf YouTube. In einem X Beitrag sagte er:

“Es gibt keinen risikofreien Weg, seine Bitcoins zu verdoppeln, und MicroStrategy verschenkt keine BTC an diejenigen, die einen Barcode scannen.”

Darüber hinaus stuft das WEF die “Cyber-Unsicherheit” als das viertgrößte Risiko in den nächsten zwei Jahren ein. Neue Technologien, einschließlich künstlicher Intelligenz, helfen bei der Bekämpfung von Cyber-Bedrohungen, aber die Kluft zwischen Organisationen, die sich schützen können, und denen, die es nicht können, wird immer größer.

Cyberkriminelle nutzen neue Technologien wie Generative AI, um ihre Ziele zu erweitern. Laut dem Bericht werden die negativen Auswirkungen dieser Technologien über einen Zeitraum von zehn Jahren als das sechstgrößte Risiko eingestuft.

Die zehn größten Risiken in den nächsten 2 und 10 Jahren
Die zehn größten Risiken in den nächsten 2 und 10 Jahren. Quelle: WEF

Mehr als 60 Staats- und Regierungschefs werden diese Woche in Davos zusammen mit mehr als 2.800 Teilnehmenden erwartet. Das Thema Künstliche Intelligenz als treibende Kraft für Wirtschaft und Gesellschaft wird in rund 30 verschiedenen Sitzungen behandelt.

Krypto Betrug nimmt stark zu

Neben den gefälschten Saylors auf YouTube nutzen Betrüger:innen nun auch AI, um andere bekannte Gesichter aus der Krypto Welt zu imitieren. Anfang des Monats war der Mitgründer von Solana, Anatoly Yakovenko, in einem gefälschten Video zu sehen, in dem er ein Krypto Werbegeschenk anbot.

In den Videos zeigen die Gründer:innen QR-Codes, um die Opfer zum Senden von Kryptowährungen zu bewegen, und versprechen dann eine Verdoppelung des Betrags. Auch gefälschte Videos von Elon Musk sind bei den Betrüger:innen sehr beliebt, um Kryptowährungen zu stehlen.

Führende Persönlichkeiten der Krypto Branche und Investor:innen beschweren sich häufig darüber, dass die großen Social-Media-Plattformen nicht schnell genug handeln, um Betrüger:innen zu entfernen.

Laut VentureBeat könnten Betrüger:innen Deepfakes nutzen, um gefälschte Identitäten zu schaffen und damit in existierende Konten einzudringen.

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Philip Neubrandt
Philip, ein Stuttgarter mit Wurzeln in Logistik und Vertrieb, hat für Unternehmen wie Coca-Cola, Puma & Porsche gearbeitet. Im Jahr 2018 entdeckte er durch seine Begeisterung für Technologie und Innovation seine Leidenschaft für Kryptowährungen. Seine umfassende Expertise deckt nahezu alle Aspekte der Kryptowelt ab. Durch seine langjährige Erfahrung konnte er ein beeindruckendes Netzwerk aus Krypto-Enthusiasten, Tradern und Entwicklern aufbauen. Im Jahr 2020 wagte er sich nebenberuflich...
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