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DePin-Projekt io.net bei Binance gelistet: Markteintritt und Chancen

2 min
Übersetzt Julian Brandalise
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IN KÜRZE

  • Binance führt den IO-Token des Projekts Decentralized Physical Infrastructure Network (DePin) io.net auf.
  • Der Handel mit IO-Token begann am 11. Juni um 12:00 UTC mit einer vollständig verwässerten Bewertung von etwa 3 Milliarden USD.
  • Der IO-Token treibt das Ökosystem von io.net an, indem er GPU-Leistungslieferanten belohnt und das Netzwerkwachstum unterstützt.
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Binance notiert io.net (IO), ein Decentralized Physical Infrastructure Network (DePin). Der Handel mit dem Token ist seit dem 11. Juni um 12:00 UTC verfügbar.

Bemerkenswerterweise begann die Beanspruchung des Tokens bereits eine Stunde früher um 11:00 UTC.

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Krypto Analysten spekulieren über IO Notierung auf Binance

Diese Notierung markiert einen entscheidenden Moment für io.net, da der Token derzeit bei 3,78 USD handelt. Er weist eine vollständig verwässerte Marktkapitalisierung (FDM) von etwa 3 Milliarden USD auf. Diese ergibt sich aus dem aktuellen Token Kurs, multipliziert mit der maximalen Angebotsmenge.

IO ist die native Währung innerhalb dieses Ökosystems und wird für Dienstleistungen, Transaktionen und Gebühren verwendet. Zusätzlich dient er dazu, Beitragende für die Bereitstellung ihrer Grafikprozessorleistung (GPU) zu belohnen, was die Teilnahme fördert und das Netzwerkwachstum unterstützt.

IO Token Price Performance
Preisentwicklung des IO-Tokens. Quelle: CoinMarketCap

Krypto Investor Axel Bitblaze hob das Potenzial des IO-Tokens hervor und verglich es mit ähnlichen Projekten:

“Verglichen mit ähnlichen Projekten wie Render (RNDR) könnte die FDV für io.net zwischen 2,5 Milliarden USD und 4 Milliarden USD liegen.”

In Anlehnung an Bitblazes Optimismus äußerte sich DeFi Analyst Jake Pahor zum möglichen Kurs basierend auf Renders Bewertung:

“Mit insgesamt 800 Millionen IO-Token würde ein Start bei Renders FDM von 4,6 Milliarden USD den Preis auf 5,75 USD pro Token setzen.”

Der Vergleich erstreckt sich über die Bewertungen hinaus auf die zugrunde liegende technologische Infrastruktur. Das io.net-Projekt zeichnet sich durch seine umfangreichen GPU-Kapazitäten aus, die für den Betrieb des Netzwerks entscheidend sind.

Web3-Forscher Elip5DeFi teilte eine Grafik, die zeigt, dass io.net über 21.784 GPUs verfügt und damit Konkurrenten wie Render und Akash Network (AKT), die 14.000 bzw. 413 GPUs besitzen, übertrifft.

Diese überlegene GPU-Anzahl lässt darauf schließen, dass io.net möglicherweise Renders FDV erreichen oder sogar übertreffen könnte. Daher haben die IO-Token nach der Notierung noch Spielraum für Wachstum. Elip5DeFi erklärte:

“Ich werde keine Vorhersagen treffen, aber die Zahlen sprechen für sich.”

GPU DePin Protocol Comparison
GPU-Vergleich im DePin-Protokoll. Quelle: Elip5DeFi

Axel Bitblaze betonte auch die Schnittstelle zwischen dezentraler künstlicher Intelligenz und DePin-Technologien innerhalb von io.net und bezeichnete es als “Internet der Grafikprozessoreinheiten (GPU).” Er erläuterte auch die erheblichen Kostenprobleme, die mit hochwertigen GPUs für das Training komplexer KI Modelle verbunden sind:

“Um KI Modelle zu trainieren, benötigt man eine enorme Rechenleistung, die alle Eingabedaten verarbeitet und in gewünschte Ergebnisse umwandelt. Dafür werden GPUs benötigt. Hochwertige GPUs sind nicht billig. Sie sind wirklich teuer, und selbstfinanzierte Start-ups können sie sich kaum leisten.”

Um diese Herausforderungen anzugehen, hat io.net ein dezentrales Rechennetzwerk entwickelt, das erhebliche Rechenleistung zu einem Bruchteil der herkömmlichen Kosten bietet, ähnlich einem “Airbnb für GPUs.” Diese Einrichtung ermöglicht es Einzelpersonen und Unternehmen, ungenutzte GPU-Leistung zu vermieten, was eine beidseitig vorteilhafte Lösung für Hardwarebesitzer und KI Unternehmen bietet.

Darüber hinaus verbessert io.net die KI Infrastruktur, indem es Cluster von GPUs schafft, die Flexibilität und schnelle Einsatzmöglichkeiten bieten. Dieser Ansatz macht das System widerstandsfähiger und senkt die Kosten.

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Julian Brandalise
Julian Brandalise absolvierte 2009 sein Bachelorstudium in Betriebswirtschaftslehre an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sein ausgeprägtes Interesse an Blockchain und Kryptowährungen führte ihn ab 2014 zu Blockchain-Programmierkursen bei Udacity, mit einem Schwerpunkt auf Solidity. Von 2020 bis 2022 war er als Social Media Manager für den deutschen Bereich bei BeInCrypto tätig und beteiligte sich auch an verschiedenen NFT- und DAO-Projekten. Aktuell leitet er das deutschsprachige...
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