Bitcoin, Öl und Aktienmärkte drehen: US-Präsident Trumps Iran-Deadline vor möglichem Durchbruch

  • Bitcoin erholt sich nahe 70.000 USD, Ölpreis fällt nach Anzeichen für Iran-Abkommen
  • Deadline für US-Präsident Trump naht: Berichte deuten auf eine mögliche Einigung noch heute hin.
  • Pakistan fordert zweiwöchige Verlängerung, Märkte rechnen mit Öffnung der Straße von Hormuz
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Die Ölpreise fielen am späten 7. April deutlich, während der Bitcoin-Kurs wieder in Richtung 70.000 USD stieg, da die Märkte auf Anzeichen reagierten, dass ein diplomatischer Durchbruch in letzter Minute zwischen den USA und dem Iran kurz bevorstehen könnte.

Berichte von CNN, die sich auf eine regionale Quelle berufen, sagten, „bald werden von beiden Seiten einige positive Nachrichten erwartet”, mit der Erwartung, dass ein Abkommen noch vor Ablauf der Frist von US-Präsident Trump abgeschlossen werden könnte. Der Stimmungswandel erfolgt nur wenige Stunden nachdem die Märkte sich auf eine mögliche Eskalation im Nahen Osten vorbereitet hatten.

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Der Bitcoin-Kurs erholte sich auf etwa 69.900 USD und machte die Verluste des Tages wieder wett, während Öl gegenüber den vorherigen Höchstständen zurückging, da Trader ein geringeres Risiko von Lieferausfällen einpreisten.

Trumps Frist bringt Märkte an den Rand

Früher am Tag setzte Trump eine harte Frist bis 20 Uhr ET (Mitternacht GMT), damit der Iran einem US-Vorschlag zustimmt, der auch die Wiedereröffnung der Straße von Hormus vorsieht.

Er warnte, dass die Nichteinhaltung großflächige Angriffe auf iranische Infrastruktur, darunter Kraftwerke und Verkehrsnetze, auslösen würde.

Die Rhetorik verschärfte sich schnell. Trump erklärte, eine „ganze Zivilisation werde heute Nacht untergehen”, falls kein Abkommen zustande kommt. Zugleich verstärkten die USA und Israel ihre Angriffe auf iranische Ziele vor Ablauf der Frist.

Donald Trumps Beitrag über die ‚Zerstörung der iranischen Zivilisation‘
Donald Trumps Beitrag über die ‚Zerstörung der iranischen Zivilisation‘
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Der Iran reagierte mit Drohungen regionaler Vergeltung und forderte die Einwohner auf, Menschenketten um kritische Infrastruktur zu bilden.

Die Märkte reagierten in Echtzeit. Öl verteuerte sich wegen der Angst vor einer langfristigen Störung globaler Lieferwege, außerdem gab es Volatilität bei Risiko-Assets wie Krypto. Nun, nach Berichten über positive diplomatische Entwicklungen, sind die Ölpreise deutlich gefallen.

Der Rohölpreis fällt angesichts einer möglichen Deeskalation im Iran-Krieg. Quelle: TradingView
Der Rohölpreis fällt angesichts einer möglichen Deeskalation im Iran-Krieg. Quelle: TradingView

Pakistans Vermittlung und Anzeichen für ein Abkommen in letzter Minute

In den letzten Stunden wurde die Diplomatie beschleunigt. Pakistan trat als zentraler Vermittler auf und forderte offiziell eine Verlängerung der Verhandlungen um zwei Wochen.

Premierminister Shehbaz Sharif bat beide Seiten um einen vorübergehenden Waffenstillstand und darum, als Zeichen des guten Willens die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Das Weiße Haus bestätigte, dass Trump den Vorschlag prüfte. Gleichzeitig teilten US-Beamte mit, dass die Verhandlungen andauern und der Iran über die Verlängerung nachdenke.

Da die Berichte derzeit auf eine mögliche Einigung „heute Nacht” hindeuten, wandeln sich die Märkte von Panik zu vorsichtiger Zuversicht. Der Rückgang des Ölpreises und die Erholung des Bitcoin-Kurses deuten darauf hin, dass Trader eher auf Deeskalation als auf einen unmittelbaren Konflikt setzen.


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