3 Schlüsselsignale zeigen bullisches Bild für US-Aktien

  • Der S&P 500 legte seit den März-Tiefs um 8% zu, das Plus beträgt 4,5 Billionen USD in acht Handelstagen.
  • Die Marktbreite steigt: 70% der wichtigsten Index-Aktien überschreiten zentrale Durchschnittswerte.
  • Insiderkäufe in Unternehmen erreichen im März den höchsten Stand seit fünf Monaten
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Die US-Aktienmärkte erholen sich von dem Ausverkauf im März, drei wichtige Signale deuten auf neue Zuversicht hin.

Die Erholung erfolgt nach einem volatilen ersten Quartal, das von dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran, steigenden Ölpreisen und einem breiten Risiko-Abbau bei Aktien und Kryptowährungen geprägt war.

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Aktienmarkt sendet Erholungssignale

Laut dem Kobeissi Letter verzeichnete der S&P 500 seine längste Gewinnserie seit Oktober 2025. Seit dem Tiefpunkt am 30. März stieg der Index um 8%.

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In einem weiteren Beitrag stellten die Analysten fest, dass nun etwa 65% der Aktien im Invesco QQQ Trust (QQQ), der den Nasdaq 100 abbildet, über ihrem 10-Tage-Durchschnittspreis notieren.

Dieser Wert ist innerhalb von fünf Sessions um 40 Punkte gestiegen — der stärkste Anstieg seit November. In der zweiten Märzwoche lagen lediglich 12% der Aktien über diesem Durchschnitt. Das war der niedrigste Stand seit mindestens sechs Monaten.

QQQ Marktbreite
QQQ Marktbreite. Quelle: X/The Kobeissi Letter

Die Verbesserung betrifft nicht nur den Technologiesektor. Über 70% der Aktien im S&P 500 und im Dow Jones Industrial Average (DJIA) haben ebenfalls ihren 10-Tage-Durchschnitt zurückgewonnen. Dies deutet darauf hin, dass die Rallye breit aufgestellt ist und nicht nur von wenigen sehr großen Unternehmen getragen wird.

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In der Vergangenheit notierte der Nasdaq 100 in 80% der Fälle in den folgenden zwölf Monaten nach derartigen Erholungen höher. Dieses Muster stützt das derzeitige Momentum zusätzlich statistisch.

„Der Markt bereitet eine historische Erholung vor”, hieß es im Beitrag.

Insider bleiben zuversichtlich

Auch die Unternehmensführung zeigt Zuversicht. Im März verzeichneten 26,4% der börsennotierten US-Unternehmen Netto-Insider-käufe, der höchste Anteil seit fünf Monaten.

Dieser Wert stieg von 20,9% im Februar und lag über dem zehnjährigen Durchschnitt von 23,5%. Damit stieg der Insider-Kaufanteil bereits zum zweiten Mal in Folge an.

„Auch das liegt über dem zehnjährigen Durchschnitt von 23,5%. Unternehmenschefs haben nach dem Marktrückgang im vergangenen Monat eigene Aktien erworben, ein Zeichen von Zuversicht in eine Erholung”, schrieb das Kobeissi Letter .

Allerdings zeigte sich nicht jede Branche so optimistisch. Im Energiesektor sank der Anteil der Unternehmen mit Netto-Insider-Käufen um 1,6 Prozentpunkte auf 17,5%. Dieser Rückgang deutet darauf hin, dass Führungskräfte in dieser Branche nicht davon ausgehen, dass die durch den Iran-Konflikt erhöhten Ölpreise dauerhaft hoch bleiben.

Tom Lee von Fundstrat unterstützt die bullische Sicht. Er geht davon aus, dass der Markt den Tiefpunkt erreicht hat und der S&P 500 dieses Jahr 7.300 Punkte erreichen könnte, was ein deutliches Kurspotenzial bedeutet. Lee hebt hervor, dass Aktien selbst während der schwersten geopolitischen Eskalation Widerstandsfähigkeit zeigten, da sie stiegen, obwohl Ölpreise zulegten.

Ob die Rallye zu einer nachhaltigen Erholung führt, hängt davon ab, wie stabil die Waffenruhe bleibt und wie schnell die inflationären Effekte durch Ölpreise abklingen. Aktuell stimmen die jüngste Erholung, die Breite und die Insider-Überzeugung überein, was auf ein positives Bild hindeutet.

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