Braucht der Bitcoin Werbung von Grayscale?

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IN KÜRZE
  • Grayscale startet Werbung für den Bitcoin.

  • Ist der Bitcoin auf dem Weg zur Massenadaption?

  • Und hat der Bitcoin die Werbung überhaupt nötig?

  • promo

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Das Investmentunternehmen Grayscale startet eine Werbekampagne für den Bitcoin. Zunächst soll die Werbung nur in den USA gezeigt werden. Grayscale schaltet die Werbekampagne auf den US-amerikanischen Sendern CNBC, MSNBC, FOX und FOX Business. Ziel ist es die breite Masse an die Kryptowährungen heranzuführen.



Bitcoin ist eigentlich ein Open Source Projekt, das von dem anonymen Erschaffer Satoshi Nakamoto ins Leben gerufen wurde. Entsprechend steht kein Unternehmen hinter der beliebtesten Kryptowährung und ebenso wenig ein Marketing Budget. Die Werbung für den Bitcoin kam also bisher durch die Community selbst.

Schließlich hat die Krypto-Community einige interessante Projekte und Unternehmen hervorgebracht, die entsprechenden Service für die interessierten Nutzer der Kryptowährungen auf den Markt brachten.



Treibt die Werbung die Massenadaption voran?

Barry Silbert, der Gründer der Digital Currency Group, kündigte die Werbekampagne am 7. August auf Twitter an:

Sind Sie bereit? @Grayscale startet nächste Woche eine nationale mit einem TV-Spot auf CNBC, MSNBC, FOX und FOX Business. Wir werden Krypto für die Massen verbreiten.

Grayscale arbeitet mit den Kryptowährungen, hat also selbst ein Interesse daran die virtuellen Währungen möglichst einem breiten Publikum bekannt zu machen. Aber auch Krypto-Persönlichkeiten wie Roger Ver oder das Wirtschaftsmagazin Bloomberg geben dem Bitcoin ein Forum.

Der Bitcoin hat sich aufgrund seines Nutzens und seiner Beschaffenheit also selbst zu dem heutigen Bekanntheitsgrad verholfen, indem begeisterte Befürworter die Technik aufgriffen und bekannt machten.

Nun hat Grayscale es sich zur Aufgabe gemacht den Bitcoin und die Kryptowährungen im Allgemeinen bekannter zu machen. Denn der Erfolg dieser virtuellen Coin trägt auch maßgeblich zum Erfolg der Finanzprodukte des Unternehmens bei.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Bitcoin-Werbung in Deutschland

Die Werbekampagne von Grayscale ist nicht die erste dieser Art. Denn im letzten Jahr waren die beiden Zwillinge Cameron und Tylor Winklevoss auf einer Werbung auf den Bussen, Taxis und U-Bahnen Manhattans zu sehen. Auf den Bussen prangte der Slogan „Krypto ohne Chaos“. Ferner war die Werbung in der New York Times zu finden.

Ebenso wie Grayscale haben auch die beiden Begründer der Kryptowährungs-Börse Gemini ein wirtschaftliches Interesse daran die digitalen Münzen in den Alltag der breiten Masse zu integrieren.

Aber auch in Deutschland gibt es Werbung für den Bitcoin, und zwar von Kaufland und Vodafone beispielsweise. Vodafone postete auf Twitter:

Gibt’s bald Bitcoins statt Taschengeld?

Die Supermarktkette Kaufland postete hingegen auf Facebook eine Werbung mit dem Slogan:

So macht Banking Spaß. Ich investiere in Bitcoins.

https://www.facebook.com/kaufland/photos/a.147666168598139/3053415124689881/?type=3&theater

Hier nutzte das Unternehmen die namenstechnische Nähe der Begriffe „Bitcoin“ und „Bitburger“, um einem Sonderangebot ein wenig mehr Schwung zu verleihen.

Der Bitcoin hat es auch ohne Werbung oder ähnliches auf eine Marktkapitalisierung geschafft, die mit internationalen Großkonzernen wie Intel oder Coca-Cola mithalten kann. Das Konzept hinter der Coin überzeugt.

 

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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