Bringt die Rap-Szene Krypto und NFTs in den Mainstream?

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IN KÜRZE
  • Immer mehr Musiker engagieren sich im NFT-Bereich.

  • In Deutschland sehen wir zunehmend Musiker das Thema Kryptowährungen aufgreifen.

  • Aber auch in anderen Ländern zeigt sich dieser Trend.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland knüpfen Rapper immer mehr Verbindungen mit dem Krypto-Bereich. Aber wie genau sieht das Ganze aus?

Nach Digital Music News war Rapmusik im Jahr 2020 ganz deutlich die populärste Musikrichtung. Und laut der Webseite Statista ist der Anteil von Hip-Hop am Gesamtumsatz an der Musikindustrie in Deutschland in den Jahren von 2010 bis 2020 um ein Vielfaches gestiegen. So hat sich der Prozentsatz in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.

Quelle: Statista

Ähnlich wie die Popularität von Rap-Musik steigt auch die Bekanntheit von Kryptowährungen. Sollten diese Bereiche in Zukunft immer mehr zusammen wachsen, könnte das die Akzeptanz in der Bevölkerung stark beschleunigen, da Rapper eine große Followerschaft unter den Jugendlichen haben.

Deutschrap trifft Krypto und NFTs

Bereits im Jahr 2018 veröffentlichten die Rapper Sido und Kool Savas den Track “Hodln“, und rappten über Kryptowährungen.

Kool Savas scheint sich mehr mit dem gesamten Bereich beschäftigt zu haben, denn er hat mittlerweile schon mehrere eigene NFTs verkauft. Als Letztes wurde eine digitale Version des Textblatts seines Tracks King of Rap versteigert, deren Original der Rapper dann verbrannte, um den Wert zu steigern. Nach der Auktion wurde das NFT-Textblatt für 150.000 EUR weiterverkauft. Savas verkauft seine Werke auf der Auktionsplattform Niftee und versteigerte seine “King of Rap” Collection für 30.000 EUR.

Doch Kool Savas ist nicht der erste Rapper, der sich mit NFTs beschäftigt. Vor ihm hatte Cro bereits als erster deutscher Rapper seine Maske zu einem Preis von 26.000 EUR versteigert.

Auch in den USA bekommt Rap immer mehr Hörer dazu und einige Rapper haben sich bereits im NFT-Bereich engagiert. Bitcoin scheint in der Rap-Szene ein Thema zu sein, denn laut einem Tweet vom 10. November plant der große US-Rapper Meek Mill, sich bei seinem nächsten Plattenvertrag in Bitcoin bezahlen zu lassen.

Snoop Dogg im NFT-Business

Der US-Rapper Snoog Dogg hat neben seiner Musik mittlerweile nicht nur angefangen Videospiele zu streamen, sondern auch bereits eine Party im Metaverse veranstaltet. In der Gaming-Welt scheint der Rapper noch nicht so recht Fuß zu fassen, er ist nämlich bekannt für seine Rage-Quits, aus denen sogar Memes entstanden sind.

Im NFT-Bereich sieht das jedoch ganz anders aus. Dort hat sich Snoop im September als Cozomo de’ Medici geoutet, ein Twitter-User mit einer NFT-Sammlung im Wert von 17 Millionen US-Dollar.

Es ist also kein Wunder, dass er auf Twitter der NFT-Community gefeiert wird. So hat der Animations-Künstler und Schöpfer der Clay Mates dem Rapper am 9. November eine persönliche Knet-Animation geschickt, die Snoop retweetete.

Auch im Underground, bei weniger bekannten Rappern, scheint das Thema Krypto populärer zu werden. So rappt 88N8 in seinem Track Digital Gold über Blockchain, die FED und nennt sich selbst den “Black Satoshi”.

“Put it on the Blockchain. Fuck the FED, we just laughing at ’em cause they can’t touch it.”

88N8

Denn wenn man kein vermögender Rap-Mogul wie Snoop Dogg ist, muss man Hodln, um die Familie zu ernähren, sagt 88N8.

“You trying to feed your family’s family you HODL.”

88N8

Neben diesen Rapper stellt der Meme-Künstler Lil Bubble auf Youtube Cover-Versionen von bekannten Rap-Tracks her und macht sie zu Songs über Bitcoin. Die Parodie des Songs “Congratulations” von US-Künstler Post Malone thematisiert die All Time Highs, die der Bitcoin Kurs im Jahr 2020 machte.

“We kept holding, never sold, and look we made it.”

Lil Bubble

Auch wenn der breite Mainstream noch nicht erreicht ist, bekommen Kryptowährungen und NFTs mittlerweile immer mehr Aufmerksamkeit im Rap-Bereich. Es bleibt also spannend, diese Entwicklung weiterzuverfolgen.

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David lebt auf der Kanareninsel La Palma und arbeitet seit fast 15 Jahren als selbständiger Grafikdesigner. Nebenbei macht er elektronische Musik und hat unter dem Namen Hickup ein paar Songs bei verschiedenen Labels veröffentlicht. Seit 2020 engagiert er sich auch im Krypto-Bereich.

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