China FUD: Gut für Bitcoiner?

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IN KÜRZE
  • Die China FUD-News nehmen kein Ende.

  • Diesmal gibt es gleich mehrere Facetten in Bezug auf China-Krypto-News.

  • Doch warum könnte das Bitcoinern nutzen?

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

China spricht sich immer wieder gegen die Kryptowährungen und für stärkere Regulierungen oder sogar Verbote aus. Und auch jetzt gibt es wieder einige Verwirrung rund um den Umgang mit Kryptowährungen durch China. Für die Bitcoin-Community könnte dies allerdings positive Konsequenzen mit sich bringen.

An die wiederkehrenden Diskussionen bezüglich der Krypto-Verbote in China hat sich die Krypto-Community bereits gewöhnt. Doch welche Kräfte nutzen die China FUD für ihre Zwecke?

China: Zwischen Krypto-Hub und Verbotszone

Auch wenn China immer wieder strikt gegen Kryptowährungen vorgeht, ist das Land auch Heimat einiger großer Krypto-Börsen und Mining Equipment-Hersteller. Entsprechend hatte der Krypto-Markt für einige chinesische Unternehmen lange eine spezielle Bedeutung. Mit dem jüngsten Mining-Verbot in China sind wichtige Mining-Unternehmen ins Ausland abgewandert.

Was ist FUD: Bitcoin Preisdruck-Vehikel

Doch was ist diesmal Grund für die China FUD? Zum einen verbietet die People’s Bank of China Bitcoin, einmal mehr. Die Bitcoin-Verbote der People’s Bank of China sein kein neues Phänomen, sondern vielmehr ein wiederkehrendes Ereignis. Im Bitcoin Magazine lesen wir dazu:

„Die People’s Bank of China (PBOC) hat ein Memo vom 15. September auf ihrer Website veröffentlicht, das das Bitcoin-Verbot des Landes anspricht, was zu weit verbreiteten Bitcoin-Verkäufen und einem Preisverfall am Freitagmorgen führte.“

Teilweise haben die Nachrichten aus China auch einen Effekt auf den Bitcoin Preis, weswegen eine Erörterung der zugrundeliegenden Ursachen oder die Nutzbarkeit dieser Volatilität durchaus sinnvoll sein könnte.

Evergrande-Krise

Das chinesische Immobilienunternehmen Evergrande Group scheint verschuldet zu sein. Sollte Evergrande die Schulden nicht begleichen können, könnte dies einen Domino-Effekt auf viele weitere Unternehmen haben. Ferner könnte das Schulden-Szenario auch einen Einfluss auf das Krypto-Ökosystem haben. Warum?

Tether (USDT) basiert auf dem US-Dollar, allerdings eben auch auf Commercial Papers und Anleihen. Somit könnte die Evergrande-Krise auch die Marktpreise aller Anleihen negativ beeinflussen. Tether erklärt allerdings dazu:

„Tether hält keine Commercial Paper oder andere Schuldtitel oder Wertpapiere, die von Evergrande ausgegeben wurden und hat dies auch nie getan.“

Ein Blick auf den Einfluss auf die Weltwirtschaft

Jimmy Chang, Chief Investment Officer beim Rockefeller Global Family Office, erklärt:

„Alle haben erwartet, dass die Regierung eine Lösung finden würde, da Evergrande ein systemrelevantes Unternehmen ist. Das Unternehmen hat 300 Milliarden Dollar an ausstehenden Schulden. Es gibt ein Einflussproblem, wenn China Evergrande nicht gelöst wird. Ich denke, es wird am Ende dazu führen, dass einige staatseigene Unternehmen mit großen Taschen die Kontrolle übernehmen.“

Die Liquiditätskrise könnte eine Auswirkung auf die Weltwirtschaft haben, die chinesische Regierung soll laut CNBC aber an einer entsprechenden Gegenmaßnahme arbeiten, um das Bankensystem zu schützen.

Gleichzeitig suspendiert Huobi alle Nutzer aus China – insgesamt könnte das den Bärentrend unterstützen.

Bitcoin Preis: Ein Bild von CoinMarketCap

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Alle auf unserer Website enthaltenen Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Die journalistischen Beiträge dienen nur allgemeinen Informationszwecken. Jede Handlung, die der Leser aufgrund der auf unserer Website gefundenen Informationen vornimmt, geschieht ausschließlich auf eigenes Risiko.
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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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