Coinbase ermöglicht direkte Einzahlungen in indischen Rupien für Nutzer in Indien

  • Coinbase ermöglicht direkte Ein- und Auszahlungen in indischen Rupien über IMPS-Banking in Indien
  • Einige Nutzer sehen während der schrittweisen Einführung weiterhin die Meldung „Käufe nicht unterstützt“.
  • Coinbase verzichtet diesmal auf UPI, das System, das den Indien-Start im Jahr 2022 scheitern ließ
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Coinbase hat direkte Ein- und Auszahlungen in indischen Rupien (INR) für Kunden in Indien geöffnet, sodass sie Geld zwischen Bankkonten und der Börse bewegen können, ohne Zwischenhändler.

Die Einführung erfolgt schrittweise. Einige indische Nutzer berichten nach dem Abschluss der Anmeldung über die Meldung „Käufe nicht unterstützt”, während das Unternehmen sagt, dass der Zugang laufend erweitert wird.

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Zweiter Versuch von Coinbase nach dem Rückzug 2022

Coinbase leitet die neuen Einzahlungen über den Immediate Payment Service (IMPS), das indische System für Banküberweisungen. Die Börse nutzt aktuell nicht die Unified Payments Interface (UPI).

Diese Entscheidung ist wichtig. Im Jahr 2022 startete die Börse mit UPI-Unterstützung und stellte diese nach drei Tagen wieder ein. Der Stopp folgte auf eine öffentliche Stellungnahme der National Payments Corporation of India.

Später machte Geschäftsführer Brian Armstrong informellen Druck durch die Reserve Bank of India verantwortlich. Der Streit zwang Coinbase dazu, nur noch Krypto-zu-Krypto-Handel anzubieten und führte direkt nach dem Start zu Problemen.

Coinbase öffnete die Anmeldung für indische Nutzer im vergangenen Jahr erneut, kam aber ohne Unterstützung für Fiatgeld zurück und ließ Nutzer weiterhin nur Krypto-zu-Krypto-Handel durchführen. Mit der Wahl von IMPS meidet Coinbase nun gezielt UPI, wobei IMPS ebenfalls von der NPCI betrieben wird. Die Börse ist bei der indischen Financial Intelligence Unit (FIU-IND) registriert.

Auf X schilderte ein Nutzer, dass er nach Abschluss des Onboardings und der KYC-Prüfung auf die Kauf-Sperre stieß. Akshay Chugh, Produktverantwortlicher von Coinbase Indien, bezeichnet diese Einschränkung als gestuften Start und nicht als landesweite Blockierung.

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Handel in einem strengen Steuersystem

Der Start umfasst den Spot-Handel und unbefristete Futures, gestützt durch ein lokales INR-Orderbuch. Das ermöglicht indischen Nutzern, gegen heimische Liquidität statt globale Preise zu handeln. Das Angebot von unbefristeten Futures für Retail-Kunden bewegt sich zudem in einer Grauzone, da es in Indien weiterhin kein spezielles Krypto-Gesetz gibt.

Coinbase gibt an, dass Einzahlungen in INR keine Gebühren haben, während die Handelsgebühren an lokale Wettbewerber angepasst sind. Durch die direkten Bankverbindungen entfallen zudem übliche Aufschläge, die Nutzer bei Peer-to-Peer-Handel bisher bezahlen mussten.

Eine Prognose sieht den Krypto-Markt in Indien bis 2034 bei fast 14 Milliarden USD. Die lokale Nachfrage bleibt trotz hoher Kosten stark.

Der Markt ist groß, aber eingeschränkt. Chainalysis stuft Indien bei der Basis-Krypto-Adoption auf Platz eins ein. Dennoch gelten weiterhin 30% Steuer auf Gewinne sowie 1% Steuerabzug an der Quelle.

Auch im Budget für 2026 blieben beide Steuersätze unverändert. Das aktuelle System hat bereits dazu geführt, dass Handelsvolumen ins Ausland verlagert wurde, sodass die meisten indischen Transaktionen nun über ausländische Plattformen laufen.

Coinbase ist zudem Teilhaber an CoinDCX, einer der größten indischen Börsen. Durch diese Beteiligung erhält Coinbase lokalen Zugang, während es eigene Zahlungswege in Rupien aufbaut.

Um sich von lokalen Konkurrenten abzuheben, verweist Coinbase auf die NASDAQ-Notierung, institutionelle Verwahrprojekte und höhere Liquidität. Damit will das Unternehmen gezielt vorsichtige sowie größere Trader ansprechen.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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